Das Krypto-Gesetz steht nun vor einer neuen Herausforderung, die nicht nur die Überwindung derselben betrifft, sondern auch seine Umsetzung verzögern könnte. Banken und Krypto-Unternehmen stehen trotz Intervention des Weißen Hauses weiterhin gegensätzlich. Für Juli 2026 wurde eine maximale Frist gesetzt, da in den Monaten danach möglicherweise mehr Fokus auf die Zwischenwahlen gelegt wird.
Das Clarity Act zielt im Wesentlichen darauf ab, effektivere Regelungen für Krypto-Unternehmen festzulegen; jedoch haben Banken eine Linie gezogen, um seine Umsetzung zu blockieren. Banken haben die Möglichkeit eines Abzugsschwunds hervorgehoben. Dies könnte ihre Kreditfähigkeit beeinträchtigen, was wiederum die makroökonomische Lage des Landes beeinflussen könnte.
US-Präsident Donald Trump hat die Banken kritisiert und gesagt, dass sie versuchen, das Gesetz zu untergraben. Trump bezeichnete es in einem Social-Media-Post als eine mächtige Krypto-Agenda und sagte, dass sie nicht zulassen würden, dass Banken sie untergraben.
Die American Bankers Association hat eine vorsorgliche Maßnahme gefordert, um eine Abschreckung für das Wirtschaftswachstum und die finanzielle Stabilität zu verhindern. Sie hat angeblich konstruktive Vorschläge für die Weiterentwicklung des Gesetzes gemacht.
Es versteht sich von selbst, dass Krypto-Giganten das Krypto-Gesetz aus zwei Gründen unterstützen. Sie haben lange in Grauzonen operiert und sind weiterhin auf der Suche nach Wegen, Nutzer in ihrem Ökosystem zu belohnen oder zu rekrutieren. Das Clarity Bill hebt Regelungen hervor, die die Akzeptanz von Kryptowährungen fördern könnten.
Ein weiterer Grund ist, dass es Krypto-Unternehmen ermöglicht, renditebringende Produkte für Nutzer anzubieten. Berichten zufolge haben Unternehmen etwa 119 Millionen US-Dollar ausgegeben, um pro-Krypto-Kandidaten im Jahr 2024 zu unterstützen, und hoffen, bis Juli 2026 ein günstiges Ergebnis zu erzielen.
Die Demokraten haben zusätzliche Bedingungen gefordert, bevor sie grünes Licht geben. Das Krypto-Gesetz muss von mindestens sieben Demokraten unterstützt werden. Die Gruppe hat ein Verbot für Beamte gefordert, die von Krypto-Unternehmen profitieren, sowie eine Verschärfung der Anti-Geldwäsche-Regeln.
Der anhaltende Konflikt im Iran erschwert laut einer Erklärung von Brian Gardner, dem Chief Washington Strategist bei Stifel, die Diskussion über das Gesetz.
Viele erwarten, dass das Fehlen von Diskussionen oder Fortschritten bis Juli 2026 das Gesetz erheblich verzögern könnte, da die Diskussionen dann auf die Zwischenwahlen im November 2026 verschoben werden.
Dennoch hat Blockchain Association CEO Summer Mersinger signalisiert, dass der Weg zu einer praktikablen Einigung klarer ist als zuvor.
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