Eric Trump beschuldigte große Banken, Krypto-Erträge zu blockieren. Gleichzeitig legte die SEC einen neuen Vorschlag zur Regulierung digitaler Vermögenswerte vor.
Eric Trump kritisiert einige der größten Finanzinstitute Amerikas.
In einem scharfen X-Post beschuldigte er Banken wie JPMorgan Chase, Bank of America und Wells Fargo, Lobbyarbeit zu betreiben, um Amerikaner daran zu hindern, höhere Erträge zu erzielen.
Er behauptet, diese Banken versuchten, zu verhindern, dass Krypto-Plattformen wettbewerbsfähige Renditen anbieten. Seine Kommentare kommen, während die SEC eine bedeutende regulatorische Maßnahme ergreift.
Laut Trump zahlen traditionelle Banken derzeit zwischen 0,01 % und 0,05 % APY auf Standard-Sparkonten.
Er wies darauf hin, dass die Federal Reserve denselben Banken etwa 4 % oder mehr zahlt. Trump argumentierte, dass diese Lücke Rekordgewinne für die Banken generiert, während den alltäglichen Einlegern kaum etwas zurückgegeben wird.
Er richtete seine Kritik speziell an die American Bankers Association (ABA) und andere Lobbygruppen.
Lassen Sie mich das ganz klar sagen: Große Banken (denken Sie an JPMorgan Chase, Bank of America, Wells Fargo usw.) lobbyieren Überstunden, um Amerikaner daran zu hindern, höhere Erträge auf ihre Ersparnisse zu bekommen—während sie versuchen, jegliche Belohnungen oder Vorteile für Kunden zu blockieren.
Diese Banken, und…
— Eric Trump (@EricTrump) 4. März 2026
Trump behauptete, sie würden Millionen ausgeben, um Krypto-Plattformen daran zu hindern, Renditen von 4 % bis 5 % oder höher anzubieten. Er erwähnte den Clarity Act als ein legislatives Mittel, das in diesem Zusammenhang genutzt wird.
Seiner Ansicht nach geht es bei diesem Vorstoß weniger um finanzielle Stabilität, sondern vielmehr darum, die bestehende Einlagenbasis der Banken zu schützen.
Trump argumentierte, dass dieser Ansatz normalen Verbrauchern schadet und nannte ihn anti-amerikanisch. Er verwies auf Banken, die Milliarden in neue Hauptsitze investieren, als Beweis dafür, wohin die Kundeneinsparungen tatsächlich fließen.
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Während Trump in den sozialen Medien für Aufsehen sorgte, bewegte sich die SEC auf einer separaten, aber verwandten Front.
Journalistin Eleanor Terrett berichtete, dass die SEC eine Interpretation beim Office of Information and Regulatory Affairs (OIRA) eingereicht hat. Das Dokument beschreibt, wie Bundeswertpapiergesetze auf bestimmte Krypto-Vermögenswerte und Transaktionen angewendet werden.
🚨NEU: Heute hat die @SECGov eine Interpretation beim Office of Information and Regulatory Affairs veröffentlicht, die darlegt, wie Bundeswertpapiergesetze auf bestimmte Krypto-Vermögenswerte und verwandte Transaktionen angewendet werden.
Während Interpretationen das Gesetz nicht ändern, ist diese Leitlinie,… pic.twitter.com/IsjKH5VPbq
— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 4. März 2026
Finanzkommentator Mark bemerkte, dass dieser Vorschlag die Krypto-Branche der regulatorischen Klarheit näherbringen könnte.
Die Einreichung der SEC mit dem Titel „Anwendung der Bundeswertpapiergesetze auf bestimmte Arten von Krypto-Vermögenswerten und bestimmte Transaktionen mit Krypto-Vermögenswerten“ führt eine Token-Taxonomie ein. Ziel ist es, zu unterscheiden, welche Vermögenswerte unter die Zuständigkeit der SEC fallen und welche der CFTC unterliegen.
Bemerkenswert ist, dass diese Leitlinie vom vollständigen Kommissariat und nicht nur vom Personal stammt. Das deutet darauf hin, dass die SEC dies als einen bedeutenden Schritt für den Markt ansieht, nicht nur als eine routinemäßige Mitteilung.
Unter Vorsitz von Paul Atkins scheint die SEC sich weg von reiner Durchsetzung hin zu interpretativen Leitlinien zu bewegen.
Mark bemerkte, dass der CLARITY Act immer noch das ideale legislative Ergebnis wäre. Er deutete jedoch an, dass dieser SEC-Vorschlag auf dasselbe Ziel hinarbeitet: klare Regeln für digitale Vermögenswerte.
Terrett bestätigte, dass nach Abschluss der interinstitutionellen Überprüfung durch OIRA die drei Kommissare über die Leitlinie abstimmen werden.
Ein SEC-Sprecher erwähnte, dass Vorsitzender Atkins zuvor signalisiert hatte, dass die Kommission eine interpretative Leitlinie zu einer Token-Taxonomie in Erwägung ziehen würde, im Einklang mit laufender Marktstrukturgesetzgebung.
Beobachter sind der Ansicht, dass diese Art von regulatorischer Klarheit bedeutendes institutionelles Kapital freisetzen könnte, das bisher am Rand sitzt. ETF-Zulassungen für Bitcoin und Ethereum haben bereits ein wachsendes institutionelles Interesse an klaren Rahmenbedingungen im Kryptobereich gezeigt.