Trump unterzeichnet Cyber-Ordnung zum Schutz von Krypto im Post-Quantum-Zeitalter

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  • Trumps Cybersicherheitsstrategie benennt Krypto und Blockchain als Prioritätstechnologien für die Cybersicherheit der USA.

  • Der Plan fördert Post-Quanten-Kryptographie, um Blockchain-Netzwerke vor zukünftigen Quantenbedrohungen zu schützen.

  • Die Strategie stimmt mit breiteren Krypto-Politiken überein, einschließlich eines Bitcoin-Reserves und eines Verbots von CBDCs.

Der US-Präsident Donald Trump veröffentlichte am Freitag eine nationale Cybersicherheitsstrategie vom Weißen Haus, die eine stärkere Sicherheit für Kryptowährungen und Blockchain-Netzwerke unterstützt. Der Plan fördert die Post-Quanten-Kryptographie, um zukünftigen Bedrohungen durch Quantencomputing entgegenzuwirken. Trump unterzeichnete am selben Tag auch eine Exekutivverordnung gegen Cyberkriminalität im Rahmen breiterer Bemühungen, die digitalen Verteidigungsmaßnahmen der USA zu stärken.

Highlights der Trumps Cybersicherheitsstrategie für Krypto-Sicherheit

Die Nationale Cybersicherheitsstrategie skizziert die staatliche Unterstützung zum Schutz von Kryptowährungen und Blockchain-Systemen. Laut dem Dokument des Weißen Hauses plant die Regierung, die sichere digitale Infrastruktur in aufkommenden Technologien zu stärken.

Bemerkenswert ist, dass die Strategie Krypto neben künstlicher Intelligenz und Quantencomputing als Prioritätstechnologien einordnet. Das Dokument erklärt, die Vereinigten Staaten beabsichtigen, „im Cyberspace unübertroffen zu bleiben.“

Die Strategie betont auch den Schutz der Online-Aktivitäten. Es wird darauf hingewiesen, dass Amerikaner Maßnahmen ergreifen sollten, um ihre persönliche digitale Sicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig plant die Bundesregierung, die breiteren Cybersicherheits-Systeme zu verstärken.

Im Rahmen dieser Bemühungen wurden Blockchain-Netzwerke und die Infrastruktur digitaler Vermögenswerte hervorgehoben. Laut dem Dokument wird die Regierung sichere Technologien und Lieferketten aufbauen. Diese Systeme sollen die Privatsphäre der Nutzer vom Design bis zur Implementierung schützen.

Plan fördert Post-Quanten-Kryptographie

Die Strategie fördert auch die Einführung der Post-Quanten-Kryptographie. Diese Verschlüsselungssysteme sollen Angriffen zukünftiger Quantencomputer widerstehen.

Quantenforscher haben gewarnt, dass leistungsstarke Maschinen letztlich aktuelle kryptografische Systeme knacken könnten. Bitcoin und andere Blockchain-Netzwerke basieren auf diesen Verschlüsselungsmethoden.

Aufgrund dieses Risikos diskutieren Entwickler weiterhin mögliche Upgrades. Netzwerke könnten schließlich auf Verschlüsselungsstandards umstellen, die gegen Quantenangriffe resistent sind.

Einige Branchenvertreter halten die Bedrohung jedoch für entfernt. Michael Saylor, Mitbegründer des auf Bitcoin fokussierten Unternehmens Strategy, sagte, Warnungen vor Quantenrisiken seien übertrieben.

Dennoch erforschen Entwickler weiterhin Lösungen. Anfang dieses Jahres schlug Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin eine „Quanten-Roadmap“ vor. Ziel ist es, Ethereum auf mögliche Verschlüsselungsherausforderungen vorzubereiten.

Politische Maßnahmen erweitern Trumps Krypto-Agenda

Die Cybersicherheitsstrategie erscheint parallel zu anderen politischen Maßnahmen, die digitale Vermögenswerte betreffen. Am Freitag unterzeichnete Trump auch eine Exekutivverordnung gegen Cyberkriminalität. Frühere Maßnahmen haben die US-Krypto-Politik neu gestaltet.

Letztes Jahr genehmigte Trump einen strategischen Bitcoin-Reservesatz der US-Regierung. Der Reservebestand enthält Bitcoin, die bei strafrechtlichen Ermittlungen beschlagnahmt wurden. Es wurden keine Pläne bekanntgegeben, weitere Vermögenswerte zu erwerben.

Die Regierung ordnete außerdem eine umfassende Überprüfung der Digital-Asset-Politik an. Zudem unterzeichnete Trump eine Verordnung, die die Entwicklung einer US-Zentralbank-Digitalwährung verbietet. Gleichzeitig kritisierte Trump verstärkt Federal-Reserve-Chef Jerome Powell.

Die Federal Reserve hielt die Zinssätze unverändert, da sie ein stabiles Wachstum und eine erhöhte Inflation anführt. Powell lehnte es ab, sich zu den Untersuchungsbedrohungen zu äußern. Er warnte auch, dass die Politisierung der Geldpolitik die Glaubwürdigkeit der Federal Reserve schwächen könnte.

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