Tether-CEO Paolo Ardoino betonte die einzigartige Struktur von USDT und hob hervor, dass der größte Sender weniger als 5 % des Gesamtvolumens ausmacht. Er wies darauf hin, dass USDT über 550 Millionen Nutzer bedient, darunter Milliarden von Menschen und Hundert Millionen von Familien in Schwellenländern.
Ardoino verglich USDT mit anderen Stablecoins, bei denen eine einzelne Entität fast 25 % des Sendungsvolumens kontrolliert. Daten von Chainalysis und Artemis für die 12 Monate bis zum 31. Januar 2026 zeigten USDT bei 4,97 % und andere Stablecoins bei 23,34 %.
Er argumentierte, dass diese verteilte Flussstruktur das Risiko der Konzentration verringert und eine breite Nutzung durch Alltagsnutzer fördert, anstatt durch große Finanzakteure. Hohe Konzentration kann die Liquidität und Preisstabilität beeinflussen.
Im Gegensatz dazu stammt das Volumen von USDT aus kleineren Transaktionen, einschließlich grenzüberschreitender Überweisungen und lokalen Geschäftszahlungen. Ardoinos Daten deuten darauf hin, dass USDT-Aktivitäten weniger von institutionellen Akteuren abhängen, was ein verteiltes und potenziell widerstandsfähigeres Transaktionsnetzwerk schafft.
Ardoino beschrieb USDT als „den digitalen Dollar, gemacht für die Menschen“ und unterstrich seine Rolle für diejenigen, die vom traditionellen Finanzsystem unterversorgt sind. Die 550 Millionen Nutzer sind auf USDT angewiesen, insbesondere in Märkten mit begrenzter Bankeninfrastruktur oder teuren Finanzdienstleistungen. Er bemerkte, dass kleine Überweisungen, alltägliche Zahlungen und internationale Remitenzen das USDT-Ökosystem antreiben.
Der CEO verband die Kennzahlen mit menschlichem Einfluss und zeigte, dass USDT nicht nur ein technisches Instrument ist, sondern ein Werkzeug, das praktischen finanziellen Zugang ermöglicht. Ardoinos Beitrag verband die Grafik mit breiteren Inklusionszielen und betonte den Nutzen für Familien und Einzelpersonen anstelle der Marktdominanz großer Akteure.
Skeptiker weisen darauf hin, dass eine einzelne Kennzahl die Nuancen der Verwahrung, Off-Chain-Abrechnungen oder von Börsen verwaltete Wallets nicht vollständig abbilden kann. Analysten warnen, dass Chain-Daten die Einzelhandelsaktivität falsch darstellen könnten, wenn große Wallets wie mehrere kleinere Konten agieren. Dennoch präsentiert Ardoino die verteilte Volumenstruktur von USDT als Beweis für seine breite Nutzung.
Die Grafik und Ardoinos Kommentare verbinden Transaktionsdaten mit praktischem finanziellem Zugang. Durch die Hervorhebung niedriger Konzentration und breiter Akzeptanz positioniert er USDT als stabilen, weit verbreiteten digitalen Dollar für Alltagsnutzer in Schwellenländern.