Nigel Farage gibt Beteiligung von 288.000 US-Dollar an der Bitcoin-Treasury-Firma des ehemaligen britischen Finanzministers bekannt

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Der britische Oppositionsführer Nigel Farage hat sich als führender Krypto-Befürworter etabliert, indem er 288.000 US-Dollar in Stack BTC Plc investiert hat, eine Bitcoin-Treasury-Firma, die vom ehemaligen Finanzminister Kwasi Kwarteng geleitet wird.

Eine ungewöhnliche Allianz

Nigel Farage, Führer von Reform UK, hat seine Position als Westminster’s prominentester Krypto-Befürworter gefestigt, indem er eine Investition von 288.000 US-Dollar in Stack BTC Plc bekannt gab, eine Bitcoin-Treasury-Firma, die vom ehemaligen Finanzminister Kwasi Kwarteng geleitet wird.

Die Investition, die am Montag, dem 9. März, vom Unternehmen bestätigt wurde, bestand darin, 4,3 Millionen Aktien zu je 7 Cent zu erwerben. Dieser Anteil von 6,31 % macht Farage zu einem größeren Anteilseigner als Kwarteng, dessen 5,43 % Beteiligung auch Aktien seiner Frau umfasst.

Laut einem Bloomberg-Bericht markiert die Partnerschaft eine ungewöhnliche Konvergenz zweier der meistdiskutierten politischen Figuren Großbritanniens. Während Farage eine Welle von Umfrageerfolgen reitet, ist Kwarteng vor allem für seine 38-tägige Amtszeit als Finanzminister bekannt, in der sein „Mini-Budget“ 2022 erhebliche Marktschwankungen auslöste. Nun richten beide ihren Blick auf die digitale Zukunft. Stack BTC verfolgt eine Strategie des Bitcoin-Ankaufs, während gleichzeitig Unternehmen erworben werden, deren Gewinne direkt in die Kryptowährung reinvestiert werden.

„Ich bin schon lange einer der wenigen politischen Befürworter in Großbritannien, die Bitcoin unterstützen, weil ich die Rolle digitaler Währungen in der Zukunft von Wirtschaft und Finanzen erkenne“, sagte Farage. „Wir können und sollten ein bedeutendes globales Zentrum für die Krypto-Industrie sein.“

Farages Einstieg in die Welt der digitalen Vermögenswerte war eine kalkulierte Entwicklung. Während er im letzten Jahr gegen die Financial Conduct Authority (FCA) wegen ihrer „drastischen“ Regulierung, die Innovationen behindert, protestierte, reichen seine Interessen noch weiter zurück. Er hat Bitcoin häufig als Werkzeug für eine „finanzielle Revolution“ dargestellt und seine Anhänger durch die Darstellung von Krypto als Absicherung gegen traditionelle Bankensysteme und die „Geldschöpfung“ der Zentralbanken angesprochen.

Die Rhetorik schien nach seinem öffentlichkeitswirksamen Streit mit Coutts Bank über die Schließung seiner Konten intensiver zu werden. Seitdem hat Farage zunehmend die dezentrale Finanzwelt (DeFi) als Lösung für diejenigen unterstützt, die sich vom traditionellen Finanzsystem ausgeschlossen fühlen. Diese Investition ist kein isolierter persönlicher Wunsch; Reform UK hat kürzlich die Spendenlisten Großbritanniens angeführt, gestützt durch eine Millionenspende des prominenten Krypto-Investors Christopher Harborne.

Farages finanzielles Engagement bringt ihn in Konflikt mit dem vorsichtigeren Ansatz, der unter der Führung sowohl der Konservativen als auch der Labour-Partei im Finanzministerium verfolgt wird. Indem er Großbritannien als potenzielles globales Zentrum für Krypto positioniert, versucht Farage, eine jüngere, technikaffine Wähler- und libertär orientierte Spendergruppe zu gewinnen, die die aktuelle Regulierungssituation im Vereinigten Königreich als zu restriktiv empfinden.

FAQ ❓

  • Welche jüngste Investition tätigte Nigel Farage? Farage gab eine Investition von 288.000 US-Dollar in Stack BTC Plc bekannt, bei der er 4,3 Millionen Aktien erwarb.
  • Wie vergleicht sich Farages Anteil mit dem von Kwasi Kwarteng? Farage hält einen Anteil von 6,31 %, was ihn zu einem größeren Anteilseigner macht als Kwarteng, der 5,43 % besitzt.
  • Was ist die Geschäftsstrategie von Stack BTC? Stack BTC konzentriert sich auf den An- und Verkauf von Bitcoin, während die Gewinne aus erworbenen Unternehmen direkt in Kryptowährungen reinvestiert werden.
  • Wie passt diese Investition zu Farages politischer Haltung? Farage setzt sich für Bitcoin und DeFi als Mittel ein, die traditionelle Banken herauszufordern und für weniger Regulierung im Vereinigten Königreich zu plädieren.
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