Die chinesischen Regierungsbehörden und staatlichen Unternehmen haben ihre Mitarbeiter gewarnt, OpenClaw zu vermeiden, da Bedenken bestehen, dass diese Software sensible Daten offenlegen könnte. Quellen zufolge wurden Mitarbeiter kürzlich angewiesen, das Tool nicht auf Arbeitsgeräten zu installieren, und einige Behörden raten sogar, es auf privaten Telefonen und Computern nicht zu verwenden.
Das Nationale Koordinierungs- und Notfallreaktionszentrum für Computernetzwerke Chinas (CNCERT/CC) hat ebenfalls eine Sicherheitswarnung herausgegeben, in der das Risiko des „Prompt Injection“ erwähnt wird, bei dem schädliche Anweisungen auf Webseiten das System dazu bringen können, vertrauliche Informationen offenzulegen. Die Behörde warnt auch, dass die Software Befehle falsch interpretieren und versehentlich wichtige Daten löschen könnte. OpenClaw wurde vom österreichischen Programmierer Peter Steinberger entwickelt und hat sich in China schnell verbreitet. Nutzer berichten jedoch, dass das Tool manchmal Befehle falsch liest, der Zugriffskontrolle schwach ist und unklar bleibt, wie die Daten verarbeitet werden.