Jährlich ziehen die „NCAA College Basketball Championship“ über eine Milliarde Menschen an, auch bekannt als March Madness, und sind nicht nur eines der bedeutendsten Sportereignisse in den USA, sondern auch die populärste landesweite Prognosewette. Die Prognosemarktplattform Kalshi kündigte die Einführung der bisher höchsten Gewinnsumme für eine perfekte Vorhersage an: Wer alle Spiele richtig tippt, kann 1 Milliarde US-Dollar gewinnen.
Was ist NCAA March Madness? Die wildeste Basketball-Prognoseveranstaltung in den USA
Als das höchste Turnier im College-Basketball der Männer in den USA und als Nährboden für zukünftige NBA- und NFL-Spieler findet die NCAA Division I Basketball Tournament jedes Frühjahr statt. Da die meisten Spiele im März ausgetragen werden, wird es auch „March Madness“ genannt. Jährlich nehmen etwa 68 Teams teil, die in einem Single-Elimination-Format 63 Spiele austragen, um den Meister zu ermitteln.
Bracket Challenge Diagramm
Neben dem sportlichen Wettbewerb selbst ist die Prognose-Community, die sogenannte Bracket Challenge, das Kernstück des Events. Fans prognostizieren vor Beginn den Ausgang jedes Spiels, vom ersten Spiel bis zum Meister. Aufgrund häufiger Überraschungen ist die Vorhersage äußerst schwierig, was diese Aktivität zu einem landesweiten jährlichen Ereignis macht. Laut Statistik reichen die Prognosen von über einer Milliarde Menschen, die jährlich ihre Tipps abgeben.
(WBC: Das US-Team verliert überraschend gegen Italien, der Aufstieg ist nur noch Mathematik! Doch der Prognosemarkt hat bereits „USA im Aufstieg“ abgerechnet.)
Kalshi startet 1-Milliarde-Dollar-Herausforderung: Wer kann alle 63 Spiele perfekt vorhersagen?
Die Prognosemarktplattform Kalshi hat in diesem Jahr die „Perfect Bracket Challenge“ ins Leben gerufen, bei der die Gewinnsumme auf ein noch nie dagewesenes Niveau steigt.
Laut den Regeln des Events erhält jeder Teilnehmer, der alle 63 Spiele korrekt vorhersagt, einen Hauptpreis von bis zu 1 Milliarde US-Dollar; der genaueste Tippgeber gewinnt 1 Million US-Dollar; zudem spendet Kalshi insgesamt 1 Million US-Dollar an Bildungs- und Wohltätigkeitsorganisationen.
Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine Kontoverifizierung, und jeder darf nur eine Prognose abgeben. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 10 Millionen, finanziert wird das Event durch die Finanzabteilung des Hedgefonds-Riesen Susquehanna (SIG).
Wie schwer ist es, den Hauptpreis zu gewinnen? Mathematische Wahrscheinlichkeit zeigt: „Fast unmöglich“
Trotz des verlockenden Preises ist die Wahrscheinlichkeit, eine perfekte Prognose abzugeben, äußerst gering. Wenn man jedes Spiel als 50/50-Chance betrachtet, liegt die Chance, alle Ergebnisse richtig vorherzusagen, bei etwa 1 zu 9,2 Quintillionen (1 / 9,2 quintillion). Die Kalshi-Website vergleicht es humorvoll mit der Auswahl des richtigen kleinen Planeten im Sonnensystem.
Selbst die NCAA-Organisation schätzt, dass Fans mit Grundwissen im Basketball eine durchschnittliche Prognosegenauigkeit von etwa 67 % erreichen können, was nur einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1 zu 120 Milliarden entspricht, eine perfekte Vorhersage zu treffen: „Bis heute hat noch niemand eine perfekte Prognose abgegeben.“
March Madness steht vor der Tür: Kann der hohe Preis Geschichte schreiben?
2026 wird das NCAA March Madness bald starten, mit den Final Four und dem Finale im Lucas Oil Stadium in Indianapolis.
In diesem Wettkampf, der Sport, Wahrscheinlichkeit und hohe Gewinne verbindet, lockt Kalshi mit einer beispiellosen Prämie von 1 Milliarde US-Dollar und zieht weltweite Aufmerksamkeit auf sich. Gleichzeitig nutzt das Unternehmen die Gelegenheit, seine Prognoseplattform zu bewerben. Ob es jedoch gelingt, den ersten erfolgreichen Tippgeber in diesem „fast unmöglichen“ Vorhersage-Experiment zu finden, bleibt abzuwarten.
(Wall Street richtet den Blick auf Prognosemärkte! Mehrere Broker unterstützen Hedgefonds und institutionelle Kunden beim Handel)
Dieser Artikel über die Einführung der NCAA March Madness Perfect Bracket Challenge durch Kalshi, bei der die Gewinner 1 Milliarde US-Dollar erhalten, erschien zuerst bei ABMedia.