Visa setzt auf KI-Zahlungsrevolution: Intelligente Agenten könnten das Billionen-Dollar-Marktgefüge neu gestalten

Gate News Nachrichten, am 18. März äußerte Jack Forestell, Chief Product and Strategy Officer bei Visa, dass das auf KI-Agenten basierende „Intelligente Netzwerk“ eine der größten Chancen in seiner über zwanzigjährigen Karriere in der Zahlungsbranche sei. Dieses Modell automatisiert Such-, Preisvergleichs-, Entscheidungs- und Zahlungsprozesse durch KI-Agenten und revolutioniert traditionelle E-Commerce- und Zahlungssysteme.

Laut Daten könnten bis 2030 KI-Agenten 15 % bis 25 % der E-Commerce-Transaktionen in den USA abwickeln, mit einem Volumen von 300 Milliarden bis 500 Milliarden US-Dollar, verglichen mit nur etwa 30 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Amazons KI-Assistent Rufus bestätigt diesen Trend: Mit 250 Millionen aktiven Nutzern und einer etwa 60 % höheren Conversion-Rate beim Einkauf mit KI.

Visa ist der Ansicht, dass KI-Zahlungen das Branchenwachstum aus vier Perspektiven vorantreiben werden. Erstens, die Reduzierung der Zahlungsfehlerquote durch dynamische Optimierung der Zahlungswege und automatische Wiederholungen, um die Erfolgsrate zu erhöhen; zweitens, die Förderung hochfrequenter Kleintransaktionen zur weiteren Steigerung der Transaktionsdichte; drittens, die Beschleunigung der Digitalisierung von B2B-Zahlungen zur Effizienzsteigerung durch Reduzierung manueller Prozesse; schließlich, die Erweiterung des gesamtwirtschaftlichen Aktivitätsvolumens durch Effizienzsteigerung.

Der Wettbewerb verschärft sich jedoch. Mastercard hat bereits Agent Pay eingeführt, um das KI-Zahlungsökosystem zu gestalten, wobei der Fokus auf der Dominanz bei der zugrunde liegenden Infrastruktur liegt. Gleichzeitig könnten KI-Agenten dazu neigen, kostengünstigere Zahlungsmethoden wie Kontotransfers oder Stablecoin-Abrechnungen zu bevorzugen, was Druck auf die Gebührenmodelle traditioneller Kartengesellschaften ausüben könnte.

Im Sicherheitsbereich hat Visa das „Trusted Agent Protocol“ eingeführt, um die Identität von KI-Agenten zu verifizieren und Betrug zu verhindern. Da die Betrugsfälle im E-Commerce bis 2030 auf 131 Milliarden US-Dollar ansteigen könnten, wird eine vertrauenswürdige Identitätsprüfung zu einer Schlüsselinfrastruktur.

Branchenkennzahlen zeigen, dass etwa 30 % bis 45 % der US-Verbraucher generative KI für Kaufentscheidungen nutzen, und die Nachfrage nach KI-Fachkräften im Zahlungssektor deutlich höher ist als in traditionellen Finanzinstituten. Mit der schrittweisen Übernahme der Transaktionszugänge durch KI-Agenten verschiebt sich der Wettbewerb im Zahlungsökosystem von Kanal- zu Technologie- und Standardentwicklung.

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