US-Banklobbygruppe warnt vor zu schnellem Vorgehen: OCC-Kryptolizenzgenehmigung steht vor erheblichen Widerständen

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  1. Februar – Das größte Lobbying-Organ der US-Banking-Branche, die American Bankers Association (ABA), hat eine Stellungnahme bei der US-Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eingereicht und fordert, die Genehmigung von Krypto-bezogenen Lizenzen zu verzögern, bis im Kongress klare Regeln für Stablecoins und digitale Vermögenswerte verabschiedet sind. Die Organisation warnt davor, dass eine zu frühe Zulassung neuer digitaler Vermögenswerteinrichtungen im nationalen Bankensystem potenzielle Risiken für die finanzielle Stabilität und Abwicklungssysteme darstellen könnte.

Derzeit beantragen oder besitzen Institutionen wie Circle, Ripple, BitGo, Paxos sowie Laser Digital, eine Tochtergesellschaft der Nomura Securities, bedingte Trust-Bank-Lizenzen bei der OCC. Auch World Liberty Financial, das mit Trump in Verbindung gebracht wird, hat einen Antrag für seinen US-Dollar-Stablecoin eingereicht. Die ABA ist der Ansicht, dass die OCC nicht den traditionellen Genehmigungsprozess fortsetzen sollte, solange das GENIUS-Gesetz und die dazugehörigen Regelungen noch nicht umgesetzt sind.

Anthony Agoshkov, Mitbegründer von Marvel Capital, erklärt, dass diese Institutionen, sobald sie die bundesweite Abrechnungs- und Zugangsberechtigung erhalten, möglicherweise das traditionelle Vermittler-System überspringen und eine native, regulierte Wertübertragung realisieren könnten. Dies gilt als entscheidender Meilenstein für den Übergang von Krypto-Assets in den Mainstream-Finanzsektor, wirft aber auch strukturelle Bedenken bei traditionellen Banken auf.

Die ABA kritisiert insbesondere die Verknüpfung der Genehmigung durch die OCC mit der Einhaltung des GENIUS-Gesetzes, da dessen vollständige Umsetzung noch Jahre in Anspruch nehmen werde und mehrere Regulierungsbehörden an der Ausarbeitung der Regeln beteiligt seien. Zudem verweist die Organisation auf die Zusammenbrüche von FTX und Celsius im Jahr 2022 und warnt, dass bei Scheitern neuer Geschäftsmodelle die bestehenden Abwicklungsrahmen möglicherweise überfordert werden könnten.

Darüber hinaus fordert die ABA, dass Nicht-Bank-Trustgesellschaften die Verwendung des Begriffs „Bank“ verbieten, um Missverständnisse bei der Risikobewertung durch die Öffentlichkeit zu vermeiden. Die Debatte um die Renditen von Stablecoins hält an, und im neuesten Gesetzesentwurf wurde eine Klausel aufgenommen, die es Krypto-Unternehmen untersagt, den Inhabern irgendwelche Zinsen zu zahlen. Diese Entwicklung führte dazu, dass Brian Armstrong öffentlich gegen die entsprechende Gesetzgebung protestierte und sie als „potenziell schlimmer als der Status quo“ bezeichnete.

Das Ringen um Krypto-Lizenzen und die Regulierung von Stablecoins formt derzeit die Grenzen des digitalen Finanzsystems in den USA neu.

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