Als eine der drei großen Kreditbüros in den Vereinigten Staaten hat Equifax umfassenden Einblick in das Verbraucherverhalten im Kreditbereich. In den letzten Jahren ist ein bemerkenswerter Trend die Zunahme von First-Party-Betrug, bei dem Verbraucher wissentlich organisatorische Richtlinien zum finanziellen Vorteil ausnutzen.
First-Party-Betrug, manchmal auch als Verbraucher-Engagierter Betrug oder Freundlicher Betrug bezeichnet, kann viele Formen annehmen. Ein häufig genanntes Beispiel sind Käufer, die online Waren kaufen, um sie zurückzugeben und die Rückerstattung zu kassieren.
Equifax nutzt seinen Zugang zu Kreditdaten, um zwei weitere verbreitete Formen des First-Party-Betrugs anzugehen: Loan Stacking und Credit Washing. Loan Stacking tritt auf, wenn Verbraucher schnell mehrere Kredite beantragen, ohne die Absicht, diese zurückzuzahlen, während Credit Washing versucht, negative Informationen aus einem Kreditbericht zu entfernen.
Um diese Muster zu erkennen, setzt Equifax sein prädiktives Modell für Kreditmissbrauchsrisiken ein. Das Hauptziel des Modells ist es, verdächtiges Antragsverhalten in Echtzeit zu identifizieren, damit Kreditgeber sofort benachrichtigt werden und entsprechend reagieren können.
Rechtfertigter Betrug
Da First-Party-Betrug zur häufigsten Betrugsform geworden ist, sind stärkere Abwehrmaßnahmen zunehmend notwendig. Ein Grund für das Wachstum ist, dass viele Kunden ihn nicht als echten Betrug ansehen. Daten von FICO zeigen, dass fast ein Drittel der Befragten glaubt, Lügen bei Kreditbeantragungen seien unter bestimmten Umständen gerechtfertigt oder einfach gängige Praxis.
Diese Einstellung wurde durch mehrere Faktoren geprägt, darunter digitale Anonymität und zunehmender wirtschaftlicher Druck. In den letzten Jahren haben hohe Inflation und steigende Zinssätze den finanziellen Stress erhöht, während Kreditkartenschulden die Kreditgeber dazu veranlasst haben, die Kreditvergabestandards zu verschärfen.
Daher fühlen sich einige Verbraucher bestätigt, ihre Kreditprofile zu manipulieren oder Details in Kreditanträgen aufzublähen.
Wenn der Täter ein Kunde ist
Die Zunahme von First-Party-Betrug hat ein neues Paradigma für die Finanzdienstleistungsbranche geschaffen, da Bedrohungen zunehmend aus der Kundschaft selbst und nicht von externen Angreifern stammen. Wenn der Täter ein Kunde ist, fehlen vielen Organisationen die Werkzeuge und Prozesse, um die Bedrohung zu erkennen und zu mindern.
Verschärft wird die Lage durch die aufkommende Ära des agenturbasierten Handels. Da KI-Agenten zunehmend im Auftrag der Verbraucher Einkäufe tätigen, stehen Organisationen vor einer Vielzahl neuer Fragen hinsichtlich Verantwortung bei Rückgaben, Verantwortlichkeit und Haftung im Falle von Betrug – sei es First-Party oder anders.
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Equifax führt Kreditmissbrauch-Risikomodell ein, um First-Party-Betrug zu erkennen
Als eine der drei großen Kreditbüros in den Vereinigten Staaten hat Equifax umfassenden Einblick in das Verbraucherverhalten im Kreditbereich. In den letzten Jahren ist ein bemerkenswerter Trend die Zunahme von First-Party-Betrug, bei dem Verbraucher wissentlich organisatorische Richtlinien zum finanziellen Vorteil ausnutzen.
First-Party-Betrug, manchmal auch als Verbraucher-Engagierter Betrug oder Freundlicher Betrug bezeichnet, kann viele Formen annehmen. Ein häufig genanntes Beispiel sind Käufer, die online Waren kaufen, um sie zurückzugeben und die Rückerstattung zu kassieren.
Equifax nutzt seinen Zugang zu Kreditdaten, um zwei weitere verbreitete Formen des First-Party-Betrugs anzugehen: Loan Stacking und Credit Washing. Loan Stacking tritt auf, wenn Verbraucher schnell mehrere Kredite beantragen, ohne die Absicht, diese zurückzuzahlen, während Credit Washing versucht, negative Informationen aus einem Kreditbericht zu entfernen.
Um diese Muster zu erkennen, setzt Equifax sein prädiktives Modell für Kreditmissbrauchsrisiken ein. Das Hauptziel des Modells ist es, verdächtiges Antragsverhalten in Echtzeit zu identifizieren, damit Kreditgeber sofort benachrichtigt werden und entsprechend reagieren können.
Rechtfertigter Betrug
Da First-Party-Betrug zur häufigsten Betrugsform geworden ist, sind stärkere Abwehrmaßnahmen zunehmend notwendig. Ein Grund für das Wachstum ist, dass viele Kunden ihn nicht als echten Betrug ansehen. Daten von FICO zeigen, dass fast ein Drittel der Befragten glaubt, Lügen bei Kreditbeantragungen seien unter bestimmten Umständen gerechtfertigt oder einfach gängige Praxis.
Diese Einstellung wurde durch mehrere Faktoren geprägt, darunter digitale Anonymität und zunehmender wirtschaftlicher Druck. In den letzten Jahren haben hohe Inflation und steigende Zinssätze den finanziellen Stress erhöht, während Kreditkartenschulden die Kreditgeber dazu veranlasst haben, die Kreditvergabestandards zu verschärfen.
Daher fühlen sich einige Verbraucher bestätigt, ihre Kreditprofile zu manipulieren oder Details in Kreditanträgen aufzublähen.
Wenn der Täter ein Kunde ist
Die Zunahme von First-Party-Betrug hat ein neues Paradigma für die Finanzdienstleistungsbranche geschaffen, da Bedrohungen zunehmend aus der Kundschaft selbst und nicht von externen Angreifern stammen. Wenn der Täter ein Kunde ist, fehlen vielen Organisationen die Werkzeuge und Prozesse, um die Bedrohung zu erkennen und zu mindern.
Verschärft wird die Lage durch die aufkommende Ära des agenturbasierten Handels. Da KI-Agenten zunehmend im Auftrag der Verbraucher Einkäufe tätigen, stehen Organisationen vor einer Vielzahl neuer Fragen hinsichtlich Verantwortung bei Rückgaben, Verantwortlichkeit und Haftung im Falle von Betrug – sei es First-Party oder anders.
Tags: Verbraucher-Engagierter Betrug, Kredit-Score, Credit Washing, Equifax, First-Party-Betrug, Freundlicher Betrug, Loan Stacking