幣安 Frankreich CEO David Prinçays Wohnung in Val-de-Marne (Département Val-de-Marne) wurde am 12. von drei maskierten Männern überfallen. Die Täter entwendeten zunächst zwei Handys und begingen später erneut eine Tat. Schließlich wurden sie am Abend im Lyon Perrache (Lyon Perrache) Bahnhof im Rahmen einer interbehördlichen Polizeieinsatzes festgenommen.
Räuber dringen ein und stehlen zwei Handys
Laut französischen Medien RTL war der CEO bei der Tat nicht zu Hause. Die kriminelle Handlung gegen Führungskräfte der Kryptoindustrie ereignete sich am 12. Februar gegen 7 Uhr morgens in einem Wohngebäude im Département Val-de-Marne. Die Täter, drei maskierte Männer, drangen in das Apartment des französischen Binance-CEO ein. Die Ermittlungen zeigen, dass die Täter anfangs unzureichend vorbereitet waren und versehentlich in ein anderes Wohnhaus nach dem Weg fragten, bevor sie in Prinçays Wohnung eindrangen. Da Prinçay zum Zeitpunkt des Überfalls nicht anwesend war, wurde er nicht direkt angegriffen. Die Täter entwendeten nach dem Eindringen lediglich zwei Handys.
Täter bei erneuter Tat festgenommen
Kurz nach dem ersten Vorfall, gegen 9:15 Uhr am selben Tag, begingen die Täter im Département Hauts-de-Seine in Vaucresson eine weitere Tat und verletzten eine Anwohnerin mit einem Schlagstock. Die Polizei verfolgte die gestohlenen Handys mittels technischer Spurensicherung und bestätigte, dass die Fahrzeugspur der Täter mit den Überwachungsvideos übereinstimmte. Daraufhin startete eine gemeinsame Operation mehrerer Abteilungen, darunter die Polizei des Départements Hauts-de-Seine, Val-de-Marne und Verkehrspolizei. Schließlich konnte das Lyon International Crime Unit (BRI) nach Hinweisen drei Verdächtige am Lyon Perrache Bahnhof festnehmen, die versuchten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fliehen.
Häufige „Wrench Attacks“ – Krypto-gewaltverbrechen werden gesellschaftliches Problem
Dieser Vorfall verstärkt die Besorgnis in Frankreich und international über die zunehmende Gewalt im Zusammenhang mit Kryptowährungen, bekannt als „Wrench Attacks“. Dabei verzichten Täter auf komplexe Hackertechniken und drohen stattdessen mit Gewalt, um Opfer zur Herausgabe digitaler Schlüssel zu zwingen. Rückblickend auf die letzten zwei Jahre häufen sich Erpressungs- und Einbruchdiebstähle gegen Krypto-Inhaber und Unternehmer, darunter ein Mann, der in Kanada für den Raub von 1,6 Millionen US-Dollar an Bitcoin verurteilt wurde. Diese Fälle zeigen, dass die körperliche Sicherheit und das Leben von Vermögensinhabern mit hohen Werten an Kryptowährungen bedroht sind und Ziel krimineller Aktivitäten werden.
Binance und die französische Regierung stehen unter Druck
Während der Überfall auf die Wohnung des französischen Binance-CEOs stattfand, steht die Beziehung zwischen Binance und den französischen Behörden ebenfalls vor großen Herausforderungen, was die Geschäftstätigkeit von Binance in Frankreich belastet. Seit 2022 untersucht die französische Regierung Binance wegen Verdachts auf Geldwäsche, Steuerbetrug und unzureichende Registrierung. Die Ermittlungen wurden Anfang 2025 ausgeweitet, wobei der Fokus auf Schwachstellen bei den Anti-Geldwäsche-Maßnahmen der Plattform und möglichen illegalen Dienstleistungen liegt. Bis zum Redaktionsschluss hat Binance keine offizielle Stellungnahme zum Überfall auf den französischen CEO abgegeben.
Diese Artikelüberschrift erschien zuerst bei Chain News ABMedia.