Bitcoin "Exchange Whale Ratio" steigt auf 0,64 und erreicht den höchsten Stand seit 2015 – Warnsignal für Verkaufsdruck oder Chance?

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Laut den neuesten Daten von CryptoQuant erreichte die Bitcoin-Exchange-Whale-Rate am 20. Februar 2026 mit 0,64 den höchsten Stand seit 2015. Dieser Indikator verfolgt den Anteil der Top-Ten-Transfers am Gesamtdepot der Börsen und zeigt, dass große Inhaber jetzt 64 % der Gesamtzuflüsse ausmachen.

Bildquelle: CryptoQuant/X

Übermäßige Konzentration könnte starke Kurskorrekturen auslösen
Der Anstieg spiegelt eine Zunahme der Aktivitäten der „Whales“ wider, die große Mengen an Bitcoin auf Plattformen wie Binance einzahlen. Besonders während der Korrekturphase, in der Bitcoin von einem Hoch von 126.080 USD im Oktober 2025 um 47 % auf etwa 67.200 USD gefallen ist, könnte die Liquiditätsknappheit die Verkaufsdrucke verstärken. Analysten warnen, dass diese Konzentration zu heftigen Kurskorrekturen führen könnte, insbesondere wenn Bitcoin versucht, sich von den jüngsten Verlusten zu erholen. Die Whale-Aktivität, die zuletzt deutlich anstieg, zeigt, dass im Zeitraum vom 2. bis 15. Februar die Top-Transfers auf Binance von 0,4 auf 0,62 stiegen. Der durchschnittliche 30-Tage-Influx der Whales auf Binance erreichte 8,3 Milliarden USD – den höchsten Wert seit 2024. Einige dieser Zuflüsse stammen von frühen Bitcoin-Realitäten, etwa 10.000 BTC, die auf die Plattform transferiert wurden (vermutlich im Zusammenhang mit „BTC OG Insider Whales“ oder Garrett Jin). Seit Januar 2026 sind insgesamt etwa 363.000 BTC auf Binance eingegangen.

Historisch deutet ein hoher Wert dieses Indikators oft auf einen bevorstehenden Marktabschwung hin, da die Whales in unsicheren Zeiten ihre Positionen neu ausrichten, im Gegensatz zur Ansammlung der Privatanleger Anfang 2025. Das Verhältnis der Privatanleger zu den Whales ist auf 1,45 gefallen – den niedrigsten Wert seit Mitte 2024 – was auf eine Umschichtung zugunsten großer Akteure hindeutet. Trotz der anhaltenden ETF-Nachfrage, die die Börsenreserven kontinuierlich verringert (tägliche Zuflüsse von 60.000 BTC am 6. Februar auf zuletzt 23.000 BTC), warnt die Umkehr der Whales vor einem Überangebot.

Der Markt zeigt Anzeichen einer ähnlichen Dynamik wie im volatilen Jahr 2025, als Whales verkauften und institutionelle Käufer aktiv waren. Während des Verkaufs-Höhepunkts 2025 war eine Verteilung der Whales sichtbar, auch wenn keine genauen 115.000 BTC-Daten vorliegen – die Tendenz war eindeutig. Die Nettozuflüsse der ETFs beliefen sich auf etwa 53 Milliarden USD (Höchststand fast 63 Milliarden USD, starkes Jahresende). Kürzliche ETF-Abflüsse (1,11 Mrd. USD am 18. Februar, 1,139 Mrd. USD am 17. Februar) verstärken den Druck. Mit nachlassender saisonaler Stärke im vierten Quartal steigen langfristige Halter in die Verteilung ein, was in einem illiquiden Markt zu Volatilität führen kann. Makroökonomische Faktoren wie die Fed, die 18,5 Milliarden USD in Overnight-Repos pumpt (vierthöchster Wert seit COVID-19), und Überlegungen von Trump, Iran nur begrenzt anzugreifen, erhöhen die Unsicherheit. Der Fear & Greed Index erreichte extreme Angst (11), und die Suchanfragen „Bitcoin ist tot“ erreichten den Höchststand.

Trotz positiver ETF-Dynamik, die Bitcoins Marktanteil stabil über 55 % hält, zeigt die Rate von 0,64 eine Verschiebung vom Halten zum Verkauf, was sich deutlich von der Präferenz der Whales Mitte 2025 unterscheidet, die eher auf Akkumulation setzten. Händler sollten beobachten, ob die Rate die jüngsten Höchstwerte unterschreitet – dies hat in der Vergangenheit auf Entlastung und eine Erholung hingedeutet. Derzeit ist die hohe Rate jedoch ein Warnsignal für kurzfristige Risiken. Gleichzeitig könnten positive ETF-Nettozuflüsse, beschleunigte On-Chain-Akkumulation oder eine Verbesserung der makroökonomischen Liquidität Hinweise auf eine potenzielle Trendwende sein.

Kommt jetzt ein positiver Impuls für Bitcoin?
Zusätzlich schrieb CryptoQuant-Analyst Darkfost am 21. Februar: „Die Nachfrage nach Bitcoin erholt sich nach drei Monaten Schwäche, es gibt endlich positive Signale!“ Er beobachtet seit Jahresbeginn eine allmähliche Wende in den zuvor gedrückten Nachfrage-Dynamiken. Nach einem Tiefpunkt am 18. Dezember 2025, bei dem die monatliche beobachtete Nachfrage auf -154.000 BTC gefallen war, verbessert sich die Nachfrage allmählich. Kürzlich liegt sie bei etwa +1.200 BTC, was eine Trendwende markiert.

Bildquelle: CryptoQuant – @Darkfost_Coc/X

Diese Umkehr beendet eine fast dreimonatige Phase negativer Nachfrage, die die langfristige Preisentwicklung von Bitcoin maßgeblich beeinflusst hatte.

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