Im letzten Monat des laufenden Handelszyklus zeigt das US-Handelsdefizit einen alarmierenden Trend: Es wächst um mehr als ein Drittel. Laut offiziellen Daten des US-Handelsministeriums erreichte das Handelsdefizit 70,3 Milliarden Dollar, den höchsten Wert der letzten fünf Monate. Dieser Wert übertraf die Konsensprognosen der Analysten deutlich, die einen Rückgang des Defizits auf 55,5 Milliarden Dollar erwartet hatten.
Der Dezember-Importanstieg übertraf die Markterwartungen
Der plötzliche Anstieg der Importlieferungen war die Hauptursache für die unerwartete Ausweitung des Handelsdefizits. Anstatt einer Verbesserung der Handelsbilanz stiegen die Importe, was auf eine steigende Nachfrage nach ausländischen Waren und eine Veränderung des Verbraucherverhaltens auf dem US-Markt hinweist. Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu den optimistischeren Markterwartungen.
Das Defizit bei Waren erreicht neue Rekorde, aber die Dynamik mit China ändert sich
Betrachtet man die Daten des gesamten Vorjahres, so ist das Gesamt-Handelsdefizit nur geringfügig um 0,2 % auf 901,5 Milliarden Dollar gesunken. Bei genauerer Analyse zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Das Warendefizit steigt in absoluten Zahlen und erreicht ein beispielloses Niveau von 1,24 Billionen Dollar, was die strukturellen Herausforderungen des amerikanischen Handels widerspiegelt.
Eine interessante Beobachtung ist die Entwicklung der Handelsbeziehungen mit China. Trotz des allgemeinen Anstiegs der Handelsdefizite hat sich das Defizit mit China im Vergleich zum Vorjahr fast um ein Drittel verringert und liegt bei 202,1 Milliarden Dollar. Dies deutet auf eine Verschiebung der Handelsströme und eine Neuausrichtung der Struktur des amerikanischen Imports im Kontext der globalen Handelstendenzen hin.
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Das amerikanische Handelsdefizit wächst Ende des Jahres weiter
Im letzten Monat des laufenden Handelszyklus zeigt das US-Handelsdefizit einen alarmierenden Trend: Es wächst um mehr als ein Drittel. Laut offiziellen Daten des US-Handelsministeriums erreichte das Handelsdefizit 70,3 Milliarden Dollar, den höchsten Wert der letzten fünf Monate. Dieser Wert übertraf die Konsensprognosen der Analysten deutlich, die einen Rückgang des Defizits auf 55,5 Milliarden Dollar erwartet hatten.
Der Dezember-Importanstieg übertraf die Markterwartungen
Der plötzliche Anstieg der Importlieferungen war die Hauptursache für die unerwartete Ausweitung des Handelsdefizits. Anstatt einer Verbesserung der Handelsbilanz stiegen die Importe, was auf eine steigende Nachfrage nach ausländischen Waren und eine Veränderung des Verbraucherverhaltens auf dem US-Markt hinweist. Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu den optimistischeren Markterwartungen.
Das Defizit bei Waren erreicht neue Rekorde, aber die Dynamik mit China ändert sich
Betrachtet man die Daten des gesamten Vorjahres, so ist das Gesamt-Handelsdefizit nur geringfügig um 0,2 % auf 901,5 Milliarden Dollar gesunken. Bei genauerer Analyse zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Das Warendefizit steigt in absoluten Zahlen und erreicht ein beispielloses Niveau von 1,24 Billionen Dollar, was die strukturellen Herausforderungen des amerikanischen Handels widerspiegelt.
Eine interessante Beobachtung ist die Entwicklung der Handelsbeziehungen mit China. Trotz des allgemeinen Anstiegs der Handelsdefizite hat sich das Defizit mit China im Vergleich zum Vorjahr fast um ein Drittel verringert und liegt bei 202,1 Milliarden Dollar. Dies deutet auf eine Verschiebung der Handelsströme und eine Neuausrichtung der Struktur des amerikanischen Imports im Kontext der globalen Handelstendenzen hin.