Nasdaq hat mit einem neuen Antrag bei der SEC (Wertpapier- und Börsenkommission der USA) die Genehmigung beantragt, dass die Ethereum-Assets des iShares Ethereum Trust in den Staking-Prozess einbezogen werden.
Der Antrag wurde gemäß § 19(b)(1) des im Jahr 1934 verabschiedeten Wertpapier- und Börsenkommission-Gesetzes und in Übereinstimmung mit den entsprechenden Vorschriften gestellt.
Der iShares Ethereum Trust wird von der iShares Delaware Trust Sponsor LLC, einer indirekten Tochtergesellschaft von BlackRock, verwaltet. Die ETH-Vermögenswerte des ETF werden von der Coinbase Custody Trust Company verwahrt, und Coinbase übernimmt die Hauptbroker-Funktion. Das Management der Barvermögen wird von der Bank of New York Mellon durchgeführt.
Die von Nasdaq vorgeschlagene Regeländerung wird es dem ETF ermöglichen, die ETH-Vermögenswerte im Proof-of-Stake (PoS)-Mechanismus des Ethereum-Netzwerks zu verwenden, d.h. Staking zu betreiben. Dadurch kann der ETF passive Einkünfte aus seinen Vermögenswerten erzielen. Derzeit wird in den Regeln des Trusts ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die ETH-Vermögenswerte nicht Gegenstand des Stakings sein können. Nasdaq hat die Streichung dieser Bestimmung und die Einführung von Regelungen, die Staking ermöglichen, gefordert.
Die Anteile des ETF hatten am 23. Mai 2024 mit der Genehmigung der SEC an der Nasdaq zu handeln begonnen. Wenn diese neue Regelung genehmigt wird, könnte dies dazu führen, dass es sich um die erste Version eines Spot Ethereum ETF-Produkts handelt, das durch Staking Einnahmen erzielt.