In Tianjin sprach eine Geste lauter als Worte. Der indische Premierminister Narendra Modi umarmte den russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Gipfel der Shanghai Cooperation Organization, bevor die beiden gemeinsam im selben Auto zu einem geschlossenen bilateralen Treffen fuhren. Das Foto, das Modi direkt auf X teilte, verbreitete sich schnell über den Globus. „Gespräche mit Präsident Putin sind immer aufschlussreich“, schrieb Modi – während Washington über Indiens fortgesetzte Käufe von russischem Öl wütet.
Indien ignoriert den Druck der USA und kauft weiterhin russisches Öl Weder die Drohung mit Sanktionen noch die Entscheidung von Präsident Donald Trump, die Zölle auf indische Waren auf 50 % zu erhöhen, haben die Haltung Neu Delhis geändert. Modi hat klargemacht: Solange russisches Öl erschwinglich bleibt, wird Indien es kaufen. Der Leiter des staatlichen Öl- und Erdgasunternehmens war sogar noch deutlicher: “Wir werden jeden Tropfen russisches Öl kaufen, der finanziell sinnvoll ist.” Unterdessen steigen die Ölpreise – Brent stieg auf 68,10 $ pro Barrel und WTI auf 64,66 $. Die Märkte bleiben nervös aufgrund neuer russischer Luftangriffe auf die Ukraine, rückläufiger Tankerlieferungen und Trumps Zollbedrohungen.
Indiens doppelte Diplomatie Interessanterweise sprach Modi, bevor er nach China flog, mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Frieden. Offiziell sendet Indien ein Signal, dass es zwei Hüte trägt – die Freundschaft mit Moskau aufrechtzuerhalten, während es die Tür zu Kiew offen hält. Putin wird voraussichtlich später in diesem Jahr Indien besuchen, was dem Delhi–Moskau–Kiew-Dreieck weitere Komplexität verleiht.
Trump zögert bei Sanktionen, während er eine Rolle als Friedensstifter ins Auge fasst In Washington wachsen die Fragen, warum Trump noch keine weitere Runde strenger Sanktionen gegen den Ölhandel Russlands verhängt hat. Analysten weisen auf zwei Hauptgründe hin: 🔹 Trump glaubt immer noch, dass er sich als Friedensstifter zwischen Moskau und Kiew positionieren könnte – ein potenzieller politischer Triumph mit der bevorstehenden Bekanntgabe des Nobelpreises für Frieden im Oktober. 🔹 Der zweite Faktor ist China. Eine vollständige Isolierung Putins vom Westen würde ihn vollständig in die Umlaufbahn von Peking drängen — ein Szenario, das Washington zu vermeiden versucht. Chris Weafer von Macro-Advisory erklärte: „Wenn Russland völlig isoliert ist, wird es keine andere Wahl haben, als sich China näher zu bewegen. Und das ist kein Sieg für die USA.“
Was kommt als Nächstes? Indien zeigt keine Anzeichen, von lukrativen Energiedeals zurückzutreten. Russland benötigt Käufer für sein Öl. Und Trump spielt ein gefährliches geopolitisches Spiel, indem er Sanktionen, Diplomatie und die Risiken abwägt, Moskau weiter nach Peking zu drängen. Eines ist sicher: Das Treffen zwischen Modi und Putin in Tianjin vermittelt das Bild, dass Indien im Gegensatz zum Westen bereit ist, weiterhin Geschäfte mit Russland zu machen - unabhängig vom Druck Washingtons.
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