Pantera Capital führt 17 Millionen an! Ehemalige Citadel-Elite entwickelt Stablecoin-Zahlungskiller Fin

MarketWhisper

Das Unternehmen Fin, ehemals TipLink, hat 17 Millionen US-Dollar eingesammelt, angeführt von Pantera Capital, mit Beteiligung von Sequoia und Samsung Next. Fin wurde von den ehemaligen Citadel-Mitarbeitern Ian Krotinsky und Ashik Dilawri gegründet. Die auf Stablecoins basierende App ermöglicht sofortige grenzüberschreitende Überweisungen großer Geldbeträge.

Vom Citadel-Trader zum Gründer: Aus dem Hacker-Projekt wird ein Unternehmen

前Citadel菁英打造Fin穩定幣支付

Als Ian Krotinsky und Ashik Dilawri bei Citadel arbeiteten, verbrachten sie ihre Abende und Wochenenden mit Hacker-Projekten. Krotinsky berichtet, dass sie eine eigene Version von Reddit entwickelten, bei der Nutzer, die es auf die Startseite schafften, 50 US-Dollar als Belohnung erhielten. Dabei stellten sie fest, wie schwierig es ist, weltweit Geld zu versenden. Dies veranlasste sie, gemeinsam Fin zu gründen – eine Anwendung, die auf Stablecoins basiert und es ermöglicht, Geld in Echtzeit grenzüberschreitend zu transferieren.

Citadel ist eines der weltweit größten Hedgefonds und Market Maker und ist bekannt für seine strengen Einstellungsstandards und das anspruchsvolle Arbeitsumfeld. Trader und Ingenieure, die bei Citadel arbeiten, gelten meist als Spitzenkräfte im Bereich FinTech. Die bei Citadel gesammelten Erfahrungen von Krotinsky und Dilawri in den Bereichen Hochfrequenzhandel, Risikomanagement und Systemarchitektur bilden eine solide technische Grundlage für den Aufbau von Zahlungsinfrastrukturen.

Vom Reddit-Belohnungsprojekt bis zur Entdeckung der Schwachstellen beim grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr – diese Geschichte zeigt, dass Innovation oft aus realen Bedürfnissen entsteht. Als sie versuchten, Nutzern weltweit 50 US-Dollar zu zahlen, erkannten sie, dass traditionelle Zahlungssysteme sowohl kosten- als auch zeitintensiv sind: Banküberweisungen dauern mehrere Tage und kosten zwischen 30 und 50 US-Dollar Gebühren, Dienste wie PayPal sind in vielen Ländern nicht verfügbar oder unterliegen strengen Limits. Diese Erfahrung brachte sie zu der Frage: Warum sind grenzüberschreitende Zahlungen im Zeitalter von Blockchain, in dem Werte in Echtzeit übertragen werden können, noch so ineffizient?

Pantera Capital als Lead-Investor, Sequoia und Samsung Next als Co-Investoren – ein hochkarätiges Investorenfeld

Pantera Capital führt diese Finanzierungsrunde über 17 Millionen US-Dollar an, Sequoia und Samsung Next beteiligen sich ebenfalls. CEO Krotinsky machte keine Angaben zur Bewertung des Unternehmens, aber angesichts der Qualität der Investoren und der Höhe der Finanzierung schätzt der Markt die Seed-Bewertung auf 80 bis 150 Millionen US-Dollar.

Pantera Capital ist eine der bekanntesten Investmentfirmen im Kryptobereich und investierte früh in Branchengrößen wie Ripple, Coinbase, Circle und Kraken. Die Investmentstrategie konzentriert sich auf Blockchain-Infrastruktur und Projekte mit realen Anwendungsfällen – Fin passt mit seiner Ausrichtung auf grenzüberschreitende Zahlungen perfekt in Panteras Portfolio. Panteras Beteiligung bringt Fin nicht nur Kapital, sondern auch umfangreiche Branchenkontakte und regulatorische Netzwerke.

Sequoia Capital ist eines der renommiertesten VCs weltweit, mit Investments in Apple, Google, PayPal, Stripe und andere Tech-Giganten. Sequoia verfügt über tiefgreifende Erfahrung im Zahlungssektor; die Beteiligung bedeutet, dass Fins Geschäftsmodell und Team die strengste Due Diligence des Silicon Valley bestanden haben. Samsung Next, die Venture-Einheit von Samsung, deutet mit ihrem Engagement darauf hin, dass Fin künftig in Samsungs Hardware-Ökosystem integriert werden könnte, um weltweit Hunderten Millionen Samsung-Nutzern native Stablecoin-Zahlungsfunktionen zu bieten.

Fin-Finanzierungs-Highlights

Finanzierungsvolumen: 17 Millionen US-Dollar

Lead-Investor: Pantera Capital (Top-Krypto-VC)

Co-Investoren: Sequoia Capital (globaler Top-VC), Samsung Next (strategisches Investment von Samsung)

Gründerhintergrund: Citadel-Trader und Ingenieure

Bewertung: Nicht bekanntgegeben (Marktschätzung: 80 bis 150 Millionen US-Dollar)

Eine solche Investorenkombination ist äußerst selten, da sie sowohl Krypto-native Kapitalgeber (Pantera), traditionelle Top-VCs (Sequoia) als auch strategische Unternehmensinvestoren (Samsung) abdeckt. Diese diversifizierte Investorenstruktur verschafft Fin umfassende Ressourcen: Pantera bringt Krypto-Branchenkontakte ein, Sequoia unterstützt mit Produkt- und Marktstrategien, Samsung bietet potenzielle Nutzerzugänge.

Fin-App-Design: Elegante Drei-Optionen-Architektur

Das Startup stellte in einem Interview mit dem Magazin Fortune Details zur App vor. „Fin ist als zukünftige Zahlungsanwendung konzipiert“, sagt Krotinsky. „Wir bauen eine App, die alle Vorteile von Stablecoins nutzt, ohne unnötige Komplexität, und die überall auf der Welt funktioniert.“

Die Anwendung setzt auf Benutzerfreundlichkeit, mit einem schlichten, aber eleganten Design. Nutzer haben drei Hauptoptionen: Sie können Geld an andere Fin-Nutzer, an ein Bankkonto oder an eine Krypto-Wallet senden bzw. empfangen. Die Genialität dieser Drei-Optionen-Struktur liegt darin, dass sie alle erdenklichen Anwendungsfälle abdeckt und dennoch eine übersichtliche Benutzeroberfläche bietet.

Überweisungen zwischen Fin-Nutzern sind am schnellsten und günstigsten, da die Gelder vollständig innerhalb des Fin-Ökosystems zirkulieren und kein Systemwechsel nötig ist. Überweisungen auf ein Bankkonto sorgen für Kompatibilität, sodass Empfänger auch ohne Kryptowährungen Fiat erhalten können. Zahlungen an Krypto-Wallets bedienen die Krypto-nativen Nutzer, die ihre Gelder direkt in eine eigene Wallet transferieren möchten.

Krotinsky betont, dass Überweisungen über Stablecoin-Rails bei Fin deutlich günstiger sind als traditionelle Banküberweisungen. Klassische internationale Überweisungen kosten in der Regel 30 bis 50 US-Dollar und dauern 3 bis 5 Werktage. Auf Blockchain basierende Stablecoin-Transfers hingegen werden in wenigen Minuten abgewickelt und kosten meist weniger als 1 US-Dollar. Dieser Vorteil bei Kosten und Geschwindigkeit ist besonders bei großen Transaktionen relevant.

Zielmarkt: Großüberweisungen von Hunderttausenden bis zu Millionen US-Dollar

Die Anwendung ist in erster Linie dafür konzipiert, große Geldbeträge – Hunderttausende bis Millionen US-Dollar – von einem Land ins andere oder auch innerhalb eines Landes zu transferieren. Beispiel: Möchte ein Schweizer Uhrenhändler Uhren an einen US-Kunden verkaufen, wird das Geld traditionell an eine große Geschäftsbank überwiesen, was einige Tage dauert und Gebühren verursacht. Fin will mit seiner App eine Alternative zu diesem System schaffen.

In den USA haben Zahlungs-Apps wie Venmo und Zelle Transaktionslimits, die sofortige Zahlungen im Bereich von 100.000 US-Dollar unmöglich machen. Fin setzt genau hier an. Die Marktpositionierung ist äußerst präzise, da sie den von Venmo und PayPal dominierten Kleinbetragsmarkt umgeht und sich stattdessen auf große B2B-Transaktionen und Überweisungen vermögender Privatpersonen konzentriert – einem Bereich, der noch von traditionellen Banken dominiert wird.

Die App ist noch nicht offiziell gestartet, soll aber im nächsten Monat mit Unternehmen aus dem Import/Export-Bereich pilotiert werden. Die Wahl dieser Zielgruppe ist klug, da solche Unternehmen täglich grenzüberschreitende Zahlungen abwickeln und besonders sensibel für Kosten und Geschwindigkeit sind. Kann Fin in der Pilotphase zeigen, dass Überweisungen von 3 Tagen auf 3 Minuten und Gebühren von 50 auf 1 US-Dollar reduziert werden, werden diese Unternehmen zu den überzeugendsten Referenzkunden und Multiplikatoren.

Das Unternehmen gibt an, Einnahmen über Transaktionsgebühren zu generieren, die aber für Nutzer günstiger als andere Alternativen seien. Zusätzlich wird durch Zinserträge auf Stablecoins im Fin-Wallet Umsatz erzielt. Dieses duale Einnahmemodell sorgt für einen stabilen Cashflow: Die Transaktionsgebühren steigen linear mit dem Volumen, während die Zinserträge mit den Wallet-Beständen wachsen. Bei aktuellen US-Kurzfristzinsen von 4 % bis 5 % kann schon ein kleiner Zinsaufschlag deutliche Erträge für Fin generieren.

Regulatorische Rückenwinde und Herausforderung für traditionelle Banken

Fin startet in dem Jahr, in dem Stablecoins Mainstream werden. Präsident Trump unterzeichnete im Juli den „Genius Act“, der einen regulatorischen Rahmen für diese Technologie schafft. Seither investieren große Zahlungsdienstleister und Finanzinstitute wie Western Union und Mastercard massiv in eigene Stablecoin-Produkte. Die gewonnene regulatorische Klarheit beseitigt das größte juristische Hindernis für Startups wie Fin.

Krotinsky sieht als Hauptkonkurrenten seines Startups die großen Geschäftsbanken wie JPMorgan Chase oder Barclays, die etablierte Anbieter für internationale Geldtransfers sind. Er ist überzeugt, dass diese Institute ihre über Jahrzehnte gewachsenen Zahlungssysteme nicht einfach auf Stablecoin-Rails migrieren können. Dieses Selbstbewusstsein basiert auf der Erkenntnis um die technische Schuldenlast traditioneller Banken: Deren Kernsysteme beruhen häufig auf jahrzehntealten Legacy-Architekturen, und jeder größere Wandel erfordert enorme Investitionen sowie langwierige Migrationsprozesse.

„Ich glaube, wir haben die Chance, die nächste weltgrößte Zahlungs-App zu werden“, sagt Krotinsky. „Die Leute werden überrascht sein, wie schnell wir dort ankommen.“ Diese Ambition ist zwar kühn, aber keineswegs beispiellos. Stripe wuchs in weniger als zehn Jahren vom Startup zum Zahlungsriesen mit einer Bewertung von 95 Milliarden US-Dollar und bewies, dass Disruption in der Zahlungsbranche möglich ist. Wenn Fin das Zeitfenster für Stablecoin-Zahlungen nutzen kann, ist ein ähnlicher Wachstumspfad durchaus denkbar.

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