JPMorgan prognostiziert, dass Bitcoin innerhalb eines Jahres auf 170.000 US-Dollar steigen könnte, weist jedoch darauf hin, dass der kurzfristige Aufwärtstrend beeinträchtigt werden könnte, falls Strategy aufgrund eines Unterschreitens des mNAV oder einer Herausnahme aus dem MSCI-Index betroffen wäre.
(Vorherige Zusammenfassung: BlackRock-CEO gibt Fehler zu: Bitcoin ist nicht nur für Kriminalität da, sondern ein hochvolatiler Angst-Asset) (Hintergrundinfo: Kryptofonds erleben massive Kapitalabflüsse – können Emittenten wie BlackRock trotzdem noch profitieren?)
Bitcoin (Bitcoin) hat gestern ein neues Hoch von 94.000 US-Dollar erreicht und pendelt aktuell um die 92.000 US-Dollar. Noch ist unklar, ob Bullen oder Bären das Ruder übernehmen werden. JPMorgan hat in einem aktuellen Bericht das Kursziel für Bitcoin in den kommenden 6 bis 12 Monaten auf 170.000 US-Dollar angehoben – ein erwartetes Plus von über 80 % im Vergleich zum aktuellen Kurs.
Die Analysten sehen die steigende makroökonomische Nachfrage nach Absicherung als treibende Kraft für neue Höchststände, weisen aber darauf hin, dass die kurzfristige Dynamik von der Liquidität einzelner großer Halter abhängt.
Finanzielle Lage von Strategy als Unsicherheitsfaktor
Gleichzeitig nennt der JPMorgan-Bericht die Finanzlage von MicroStrategy (Strategy) als Schlüsselfaktor für die kurzfristige Entwicklung von Bitcoin. Laut Analysten liegt der mNAV von Strategy derzeit bei etwa 1,1 und damit gefährlich nah an der Warnschwelle von 1,0. Ein Unterschreiten würde bedeuten, dass der Unternehmenswert unter dem Wert der gehaltenen Bitcoins liegt. Dies könnte Gläubiger oder Investoren dazu veranlassen, eine Rückzahlung von Bargeld zu verlangen, was zu Zwangsverkäufen und einer möglichen Kettenreaktion am Markt führen könnte.
Um die HODL-Strategie zu verteidigen, hat Strategy bereits Aktien verkauft und rund 1,44 Milliarden US-Dollar an Barreserven aufgebaut. Das Unternehmen gibt an, dass diese Mittel ausreichen, um Zinsen und Dividenden der nächsten zwei Jahre zu bedienen. Zudem wurden durch vorrangige Wandelanleihen und Vorzugsaktien die Laufzeiten der Schulden verlängert.
Allerdings wurde die Gewinnerwartung für 2025 von 24 Milliarden US-Dollar drastisch auf einen Korridor zwischen einem Verlust von 5,5 Milliarden und einem Gewinn von 6,3 Milliarden US-Dollar nach unten korrigiert. Zusätzlich besteht das Risiko, aus dem MSCI-Index ausgeschlossen zu werden, was den Aktienkurs weiter belasten und das mNAV verschlechtern könnte. (MSCI entscheidet im Januar kommenden Jahres, ob Unternehmen, die 50 % oder mehr ihrer Vermögenswerte in digitale Assets investieren, aus ihren Indizes ausgeschlossen werden.)
Weiterführende Lektüre: Michael Saylor zur möglichen Herausnahme von MicroStrategy aus dem MSCI-Index: „Unser Bitcoin-Geschäft ist einzigartig, eine Indexklassifizierung kann das nicht abbilden“
Top 10 Tokens mit gleichzeitigen Schwankungen
Auch andere Top-10-Tokens folgen weitgehend dem Kursverlauf von Bitcoin. Ethereum ist von 3.200 US-Dollar zurückgefallen, und in den letzten 24 Stunden hat XRP mit einem aktuellen Kurs von 2,1 US-Dollar den größten Rückgang verzeichnet.
Weitere Berichte: – BlackRocks Bitcoin-ETF entwickelt sich zum profitabelsten Fonds des Unternehmens, mit 245 Millionen US-Dollar Gebühreneinnahmen in einem Jahr – US-Bundesstaat Texas investiert 5 Millionen US-Dollar in den BlackRock IBIT: Kann SBR nach dem Aus von DAT die Bitcoin-Hausse neu entfachen? – Ex-BlackRock-Manager: Ethereum ist mittlerweile das Fundament der Wall Street – die Finanzwelt wird künftig nicht mehr zwischen DeFi und traditionellem Finanzsystem unterscheiden
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