Geringes Volumen und saisonale Stimmung verstärkten die Bewegung und bereiteten einen spannenden Abschluss für 2025 vor.
Nike-Aktien stiegen am Mittwoch im verkürzten Handel um 4,6 %, nachdem Bekanntgaben enthüllten, dass Apple-CEO Tim Cook 50.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 58,97 $ gekauft hat – was einer offenen Marktransaktion im Wert von etwa $3 Millionen entspricht.
Der Kauf zählt zu den größten Insider-Käufen bei Nike in jüngerer Zeit und stammt von einem Vorstandsmitglied, das seinen Sitz seit 2005 innehat und seit 2016 als leitender unabhängiger Direktor tätig ist.
Cooks gesamte Nike-Beteiligung übersteigt jetzt 105.000 Aktien, die nach dem Kaufanstieg auf mehr als $6 Millionen bewertet werden.
Ein weiterer Vorstandsmitglied, Robert Swan (ehemaliger Intel-CEO), erhöhte diese Woche ebenfalls seine Position, erwarb etwa 8.700 Aktien für rund 500.000 $, was das Signal des Insider-Vertrauens weiter stärkt.
Der Zeitpunkt ist bedeutsam: Nike sieht sich seit Mitte Dezember mit Gegenwind konfrontiert, insbesondere in China, Lagerbestandsproblemen und Margendruck, was seit den Quartalszahlen einen deutlichen Rückgang verursacht hat. Cooks Schritt erscheint als klare Unterstützung für CEO Elliott Hill bei den laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen, die auf Produktinnovation, Marketing-Reset und stärkere Großhandelskooperationen setzen.
Analysten schätzen, dass das durchschnittliche Kursziel an der Wall Street bei etwa 80 $ liegt – was bei verbesserter Umsetzung erhebliches Aufwärtspotenzial bedeutet.
Die wichtigsten Benchmarks erreichten am 24. Dezember Meilensteinabschlüsse:
Die Gewinne setzten eine fünf Tage andauernde Gewinnserie fort, unterstützt durch solide Arbeitsmarktdaten (sinkende Arbeitslosenzahlen) und anhaltende Wetten auf eine Lockerung der Federal Reserve im Jahr 2026.
Der offizielle „Santa Claus“-Rallye-Zeitraum – die letzten fünf Handelstage des Jahres plus die ersten beiden im Januar – begann am 24. Dezember, einem historisch positiven saisonalen Fenster.
Die holiday-bedingte geringere Liquidität verstärkte die Gewinne, erhöht aber auch das Risiko plötzlicher Umkehrungen bei einer Stimmungsänderung.
Rohstoffe lieferten das auffälligste Drama:
Starke Edelmetalle spiegeln eine Mischung aus Inflationsabsicherung, geopolitischer Vorsicht und purem Momentum wider – im Gegensatz zur Stärke bei Aktien, erinnern aber die Märkte daran, dass defensive Nachfrage weiterhin besteht.
Das Feiertagsbild wirkt zweigeteilt:
Dieses Muster ist typisch für das Jahresende: Rebalancing-Flows, geringere Teilnahme und Positionierungen für das Makro-Umfeld 2026.
Mit Wiederaufnahme des Handels:
Für den Moment bleibt der 25. Dezember ein denkwürdiger Abschluss: Führungskräfte unterstützen die Rückkehr einer Traditionsmarke, Benchmarks erreichen Höchststände, und sichere Häfen erinnern daran, dass nicht alle Unsicherheiten bereits eingepreist sind.