回购销毁 Token,而并购(M&A)销毁竞争对手。
In der traditionellen Finanzwelt ist der Rückkauf eine defensive Altersvorsorgestrategie, die von Großunternehmen „aufgrund unzureichenden Wachstums“ eingesetzt wird.
Der Standpunkt dieses Artikels lautet: Warum könnten Start-ups im Trugbild des Rückkaufs ihre Wettbewerbsvorteile verpassen? Warum ist im Web3 die Expansion wichtiger als Rückkäufe?
Rückkäufe sind im Web3 (zumindest derzeit) nicht geeignet.
2025 wird von der „Rückkauf-Story“ dominiert—eine offensichtliche, einfache und direkte Methode zur Preisstützung, aber strukturell mit langfristigen Problemen behaftet.
Es ist verständlich, warum diese Idee im Web3 schnell populär wird—sie nutzt präzise das Kernelement von Web3: Spekulation.
Wenn eine Mechanik kontinuierlich Token kauft und „nachhaltige Kaufinteressenten“ schafft, ist dieses Design äußerst verlockend. Eine sehr leicht verständliche und gut erzählbare Geschichte.
Doch es zerstört Projekte aus folgenden Gründen:
Der Rückkaufmechanismus stammt aus der traditionellen Finanzwelt (TradFi). Einfach gesagt, ist der Rückkauf ein Werkzeug für große, reife Unternehmen. Es wurde nicht erfunden, um den Preis zu steigern—sondern ist in bestimmten Phasen die optimale Wachstumsstrategie dieser Unternehmen.
Die Realität ist: Wenn ein Unternehmen sehr groß wird, wird die weitere Expansion immer schwieriger. Der Grund ist simpel—die meisten Branchen und Chancen sind bereits abgedeckt, und jede neue Produktlinie trägt marginal weniger zum Gesamteinkommen bei.
Das Management erkennt das und entscheidet: Anstatt weiterhin aktiv zu expandieren/neue Produkte zu entwickeln/Forschung und Entwicklung zu betreiben, wählt es einen anderen Weg—durch Rückkäufe die Gesamtstruktur des Unternehmens zu optimieren.
Aktienrückkäufe und -vernichtung bedeuten: Bei konstanten Einnahmen steigt der Gewinn pro Aktie (EPS), was den Aktienkurs nach oben treibt. Das ist ähnlich wie Dividenden, aber nicht durch direkte Geldzahlungen, sondern durch „Reduktion des Aktienkapitals und Steigerung des Wertes pro Aktie“, wodurch der Wert an die Aktionäre übertragen wird.
Daher lautet der traditionelle Weg meist: Start → Wachstum → Expansion → Rückkauf.
Reife Unternehmen verwenden oft 20%–50% ihres Cashflows für Rückkäufe.
Hyperliquid durchbricht diesen Pfad—überspringt die Expansionsphase und geht direkt in die Rückkaufphase. Kurzfristig führt das tatsächlich zu positivem Feedback: HYPE stieg zeitweise auf 40–60 USD.
Doch nach einem Jahr beginnt man zu erkennen: Das ist mittelfristig nicht nachhaltig, der Grund ist einfach—man verpasst die entscheidende Wachstumsphase.
Wie bereits erwähnt, ist Rückkauf nur für Unternehmen geeignet, die bereits schwer weiter wachsen können: Sie sind groß, haben viele Produktlinien und decken mehrere Branchen ab.
Doch das entspricht nicht der aktuellen Situation im Web3.
Im Web3-Bereich sind außer Binance, Coinbase, Tether und Circle fast alle Projekte im Kern Start-ups.
Die Mission von Start-ups ist schnelles Wachstum und radikale Expansion in neue Bereiche. Das ist der Grund, warum „Kleines gegen Großes“ und David gegen Goliath funktioniert.
Der Grund ist ebenfalls einfach: Die langfristigen Gewinne durch die Entwicklung neuer Produkte und die Erschließung neuer Geschäftsbereiche übersteigen bei Weitem die Vorteile, die Rückkäufe selbst bringen.
Für wachstumsorientierte Unternehmen gilt: Rückkäufe sollten 20% des Umsatzes nicht übersteigen. Der Zweck von Rückkäufen sollte nicht spekulativ sein, sondern ein Signal für die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.
Am Beispiel Hyperliquid:
Selbst wenn dieses Geld in den meisten Web2-Unternehmen investiert würde, wäre es eine enorme Wachstumsfinanzierung.
Wenn man wirklich auf Binance anspielen möchte, sollte man sich anschauen, wie Binance damals vorgegangen ist. Schauen wir uns an, was Binance in den Jahren 2017–2021, noch in der Startphase, gemacht hat:
Binance erzielte in den Jahren 2018–2019 ebenfalls Gewinne von knapp 1 Milliarde USD pro Jahr, investierte aber 80% in Expansion und Marktanteile, nur 20% in Rückkäufe. Genau diese aggressive Produkt- und Geschäftsexpansion hat Binance zu dem gemacht, was es heute ist.
Sie haben Ressourcen genutzt, um die Wettbewerbsvorteile und das Team zu kaufen.
Der heutige Status von Hyperliquid ähnelt eher Binance in den Jahren 2018–2020. Wenn es wirklich diese dominierende Stellung erreichen will, muss es seine Strategie grundlegend überdenken.
Die Realität ist: Die Rückkaufquote liegt bei 97%, das Verhalten ähnelt dem eines reifen Unternehmens, aber im Kern ist es ein Start-up ohne aktive Wachstumsstrategie.
Andere PerpDEXs wie Lighter haben in diesem Bereich bessere Chancen. Während Hyperliquid sich auf Rückkäufe konzentriert und durch horizontale Expansion sich selbst aufzehrt, sollten Wettbewerber ihre Ressourcen auf folgende Bereiche konzentrieren:
Meiner Meinung nach hat Lighter die besten Chancen, ein starker Konkurrent für Hyperliquid zu werden, weil:
Fazit: Rückkäufe sind kein Allheilmittel; Expansion und Produktentwicklung sind der richtige Weg.