AI- Nachfrage führt zu einem Preisanstieg bei Speicher, was die schlimmste Engpasssituation seit 20 Jahren auslöst. Es wird befürchtet, dass Next-Gen-Konsolen wie die PS6 aufgrund hoher Kosten verschoben werden und erst nach 2028 veröffentlicht werden.
Das Spiele-Medium „Insider Gaming“ berichtete kürzlich, dass das explosive Wachstum der Künstlichen Intelligenz (KI) zu einem rasanten Anstieg der RAM-Preise geführt hat, was die Hardware-Industrie beeinträchtigt und möglicherweise die Veröffentlichung der nächsten Generation von Spielkonsolen verzögern könnte.
Das Medium enthüllte, dass bereits interne Diskussionen bei Herstellern stattfinden, ob die ursprünglich für 2027 bis 2028 geplante Next-Gen-Konsole verschoben werden soll.
Da der KI-Boom kurzfristig keine Anzeichen eines Nachlassens zeigt, könnte der Speicherengpass weiterhin ein Branchenengpass bleiben.
Früher konnten Hersteller von Spielkonsolen durch Subventionen bei den Hardwarekosten Marktanteile gewinnen, doch mit den stark gestiegenen Beschaffungskosten für Speicher, die bereits die Verkaufspreise der Vorgängermodelle übersteigen, könnten die zukünftigen Preise so hoch werden, dass sie kaum noch akzeptabel sind.
Die Hersteller hoffen, dass Speicherhersteller während dieses Zeitraums ihre Infrastruktur ausbauen und die Produktionskapazitäten erhöhen, um die Preise auf ein vernünftiges Niveau zu senken. Unabhängig von der endgültigen Entscheidung wird der Markt für Spielhardware in den kommenden Jahren wahrscheinlich weiterhin Preisanstiege erleben.
Bildquelle: Pixels-Bibliothek KI übernimmt Speicher, Next-Gen-Spielkonsolen könnten verschoben werden
Angesichts des Kampfes um Speicher in der KI-Industrie warnen Experten und Führungskräfte großer Unternehmen eindringlich.
Kingston, Manager für SSD-Geschäft im Rechenzentrum, Cameron Crandall, warnt direkt und weist darauf hin, dass die Kosten für NAND-Flash-Speicher derzeit steigen, und prognostiziert, dass dieser Preisanstieg bis 2026 anhalten wird. Verbraucher mit Upgrade-Bedarf sollten frühzeitig kaufen.
Der taiwanesische Speicher-Modul-Hersteller Innolux, Vertriebsleiter Chen Bo-shou, verriet in einem Interview mit „CommonWealth Magazine“, dass dies die schlimmste Engpasssituation ist, die er in 20 Jahren Berufserfahrung erlebt hat.
Er analysierte, dass frühere Speicherengpässe meist durch Lagerbestände bestimmter Smartphone-Marken, Fabrikationsunfälle oder technologische Übergangsphasen verursacht wurden, doch diesmal ist es eine strukturelle Knappheit, die durch die Nachfrage der KI ausgelöst wurde.
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Joost van Dreunen, Professor an der Stern School of Business der New York University, erklärt, dass Speicher etwa ein Fünftel der Gesamtkosten eines PCs ausmacht, was die Hersteller stark belastet.
Er prognostiziert, dass die Preise für Spielkonsolen in den nächsten ein bis zwei Jahren um weitere 10 % bis 15 % steigen könnten, und mit den erneut steigenden Speicherpreisen bis 2026 könnten die Preise für Personal Computer sogar um bis zu 30 % steigen.
Daten des Marktforschungsinstituts Circana zeigen, dass im November 2025 die Ausgaben für Gaming-Hardware um 27 % gesunken sind, während die Verkaufszahlen den schwächsten Wert seit 1995 in diesem Monat erreichten. Gleichzeitig erreichte der durchschnittliche Verkaufspreis neuer Gaming-Geräte einen historischen Höchststand.
Analysten führen an, dass die durch Zölle erhöhten Produktionskosten und das Fehlen großer Spiele-Blockbuster, die den Verkauf ankurbeln, dazu führen, dass die Durchschnittspreise der Konsolen in diesem Jahr weiter steigen. Wenn die Konsumausgaben weiter zurückgehen, könnten Hersteller gezwungen sein, die Markteinführung neuer Produkte zu verschieben, um einen Einbruch der Verkaufszahlen zu vermeiden.
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