Ein neu erstelltes Wallet setzte 160.000 US-Dollar auf einen US-Iran-Schlag, was sofort die Quoten bei Polymarket bewegte und Insiderhandel-Bedenken aufwarf.
Gerüchte über eine Explosion in Teheran, eine NOTAM-Warnung und ungewöhnliche Luftaktivitäten schürten die Volatilität und verstärkten die Marktspekulationen.
Trotz eines unrealisierten Gewinns von 4x hat der Trader nie verkauft, endete den Tag mit einem Verlust von 40.000 US-Dollar und vertiefte die Manipulationsdebatten.
Ein neu erstelltes Polymarket-Konto hat nach der Platzierung einer massiven Position von 160.000 US-Dollar auf einen möglichen US-Angriff in Iran für intensive Spekulationen gesorgt. Das Konto, das nur 40 Minuten vor den ersten Trades erstellt wurde, konzentrierte sich ausschließlich auf diesen Markt, was sofort Fragen nach Insiderwissen oder strategischer Manipulation aufwarf.
Moses, ein Marktbeobachter, bemerkte: „Dieses Konto wurde vor 40 Minuten erstellt. Er hat bereits eine Position von 160.000 US-Dollar auf einen US-Angriff in Iran heute. Das ist der einzige Markt, auf den er setzt. Weiß er etwas?“ Die Trades beeinflussten schnell die Marktquoten, die nach gleichzeitigen Nachrichten über eine Explosion in Teheran von 20 % auf über 50 % stiegen.
Der Marktanalyst erwägt drei mögliche Erklärungen. Erstens deutet die Manipulationstheorie darauf hin, dass Berichte in den sozialen Medien über die Explosion in Teheran den Rohölpreis um über 2 % steigen ließen und Panik auslösten. Experten bezweifeln jedoch, dass der Trader eine koordinierte Kampagne für nur 170.000 US-Dollar potenzieller Gewinne orchestrierte. Moses sagte: „Man führt keinen koordinierten PsyOp für ‘nur’ 170.000 US-Dollar potenzielle Gewinne durch, das erscheint noch unwahrscheinlicher, wenn er nach der Korrektur des Marktes weiter gekauft hat.“
Zweitens bleibt eine Insiderbeteiligung plausibel. Iran veröffentlichte kurz vor dem Markthoch eine NOTAM, die den Flugverkehr einschränkte, was mit ungewöhnlichen Luftaktivitäten über dem Irak zusammenfiel. Analysten spekulieren, dass der Trader Zugang zu diesen Informationen gehabt haben könnte. Zudem deuten Berichte darauf hin, dass ein geplanter US-Angriff möglicherweise in letzter Minute abgesagt wurde, was die Unsicherheit am Markt erhöht.
Schließlich kann ein strategisches „Degen“-Spiel nicht ausgeschlossen werden. Der Trader könnte die widersprüchlichen Signale aus Trumps Briefings als Chance interpretiert haben. Die Quoten sanken nach Trumps Behauptung, die Tötungen seien vorbei, stark, doch der Trader erhöhte seine Position während des Rückgangs. Moses erklärte: „Sein Einstiegskurs war solide und die Position wurde schließlich 4x. Sein Fehler war, keinen Teil der Position zu verkaufen.“
In der letzten Stunde stiegen die Quoten bei Polymarket von 12 % auf 25 %, da der Trader weitere 80.000 Anteile kaufte, sodass nur noch 16.000 US-Dollar in seinem Wallet verblieben. Folglich verfolgen Beobachter diese Bewegungen weiterhin und heben die feine Linie zwischen informierter Spekulation und Marktmanipulation hervor.