David Schwartz, Ripple’s ehemaliger CTO und aktueller Architekt des XRP Ledger, hat offiziell seinen persönlichen XRPL-Hub für ein lang erwartetes Upgrade auf Version 3.0 heruntergefahren und dabei einen Monat Netzwerkleistungsdaten vor dem Neustart geteilt.
Die Statistiken zeigen, wie der experimentelle Knoten — wahrscheinlich als Peer-Discovery- oder Routing-Punkt dient — den Datenverkehr im Netzwerk bewältigte.
Dies fällt mit der offiziellen Veröffentlichung von XRP Ledger Version 3.0.0 zusammen, einem der bedeutendsten Upgrades in jüngerer Vergangenheit. Dieses Update umfasst wichtige Änderungen, wie Korrekturen bei Escrow-Buchhaltungsfehlern, AMM-Rundungsfehlern und Metadata-Fehlstellen bei MPT-Zahlungen.
Es fügt außerdem neue Simulations-Metadatenfelder hinzu, führt den STInt32-Typ ein und erzwingt eine strengere Validierung von API-Anfragen. Aus Sicht von DevOps liefert das Update wesentliche CI-Refactorings, eine erhöhte Codeabdeckung, Modularisierungsmaßnahmen und eine neue Testinfrastruktur mit doctest.
Laut Schwartz verzeichnete das System konstanten eingehenden und ausgehenden Bandbreitenverkehr von etwa 100-200 Mbps, mit Spitzen von bis zu 219 Mbps ausgehend und 138 Mbps eingehend bei hoher Auslastung.
Die Latenz blieb größtenteils stabil, obwohl die Latenz in den höchsten Perzentilen bis zu 1.270 Millisekunden erreichte, was möglicherweise auf Peer-Probleme oder Routing-Effizienzen hindeutet.
Peer-Trennungen lagen durchschnittlich bei 17,4 alle fünf Minuten; dennoch blieben Missbrauchsbezogene Trennungen vernachlässigbar — nur 0,2 im Durchschnitt — was darauf hindeutet, dass der Knoten kaum gezielte Störungen erlebte. Währenddessen erholte sich die Gesamtzahl der Peers allmählich von einem Rückgang im Dezember und stabilisierte sich bei etwa 386 zum Zeitpunkt des Herunterfahrens.
Das Herunterfahren scheint methodisch erfolgt zu sein. Schwartz’ Hub war lange Zeit ein fester Bestandteil im XRPL-Ökosystem, und das Upgrade zeigt, wie ernst es Ripple CTO emeritus ist, seine Infrastruktur an der Spitze zu halten.
Falls XRPL im Jahr 2026 weiterhin sein Validator- und Relay-Ökosystem ausbauen sollte, könnte Schwartz’s Hub v3.0 eine entscheidende Rolle bei der Verankerung der Next-Generation-Throughput, der Reduzierung der Latenz und der Unterstützung zunehmend globaler, unternehmensgerechter Transaktionsrouting spielen.
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