MultiversX hebt die Obergrenze für EGLD-Versorgung auf und verändert die Token-Ökonomie grundlegend

CryptoNewsLand
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  • MultiversX schlägt vor, die EGLD-Angebotsobergrenze aufzuheben, während gleichzeitig Tail-Inflation und überarbeitete Gebührenanreize eingeführt werden.

  • Der Schritt bricht mit langjährigen Versprechen bezüglich Knappheit und löst Debatten über Vertrauen und Verwässerungsrisiken aus.

  • Die Stiftung argumentiert, dass die neue Tokenomics Wachstum, Liquidität und langfristige Netzwerkkohäsion fördern könnte.

MultiversX — EGLD, hat eine hitzige Debatte in der Krypto-Community ausgelöst. Ein neuer Governance-Vorschlag stellt das ursprüngliche Knappheitsversprechen des Projekts in Frage. Langjährige Unterstützer hinterfragen nun die Kernannahmen zu Wert und Vertrauen. Der Plan führt Tail-Inflation ein und hebt die EGLD-Angebotsobergrenze auf. Diese Änderungen markieren einen deutlichen Bruch mit früheren Botschaften. Viele Investoren hatten einen solchen Kurswechsel nicht erwartet. Die Reaktion war schnell, emotional und im gesamten Ökosystem tief gespalten.

Niemand spricht über eine Erhöhung des Angebots. Ethereum diskutiert ständig über wirtschaftliche Änderungen.

Einige Probleme, die wir momentan haben: Selbst wenn die Blöcke voll sind, reichen die Gebühren nicht aus, um die Inflation zu decken.

Zunächst wollen wir das ändern.

— Robert Sasu | dev/acc (@SasuRobert) 6. Februar 2025

Ein deutlicher Bruch mit Knappheitsversprechen

Die MultiversX Foundation enthüllte kürzlich einen Governance-Vorschlag bei der „The Foundry“-Veranstaltung am 3. Oktober. Robert Sasu, ein Kernentwickler der Stiftung, präsentierte den Rahmen. Der Vorschlag skizziert bedeutende wirtschaftliche Änderungen für EGLD. Der umstrittenste Schritt ist die Aufhebung der langjährigen Angebotsobergrenze. Über Jahre hinweg propagierte MultiversX eine Bitcoin-ähnliche Knappheitsnarrative. Offizielle Dokumentation bezog sich auf eine harte Obergrenze von etwa 31,4 Millionen EGLD.

Marketingmaterialien verstärkten diese Botschaft wiederholt. Die offizielle EGLD-Landingpage behauptet noch heute eine feste Maximalversorgung. Dieser Vorschlag widerspricht direkt diesen öffentlichen Zusicherungen. Mitglieder der Community wiesen schnell auf die Inkonsistenz hin. Kritiker argumentieren, dass Vertrauen schwindet, wenn Kernversprechen verschoben werden. Unterstützer kontern, dass Anpassungsfähigkeit wichtiger sei als starre Ideologie. Der Vorschlag sieht eine jährliche Tail-Inflation von 9,47 % vor. Validatoren würden außerdem 10 % der gesammelten Gebühren verbrennen.

Die Stiftung glaubt, dass diese Struktur nachhaltiges Wachstum unterstützen könnte. Ziel ist es, die Liquidität zu erhöhen und langfristige Anreize auszurichten. Justin Bons, Gründer von CyberCapital, kritisierte das Modell öffentlich. Er bezeichnete die Inflationsrate als übermäßig. Außerdem argumentierte er, dass der Burn-Mechanismus nicht ausreichend Wirkung entfaltet. Andere Teilnehmer wiesen seine Kritik während einer von der Stiftung veranstalteten Spaces-Diskussion zurück.

Können neue Tokenomics Wachstum oder Verwässerung antreiben?

Die Stiftung erkennt an, dass es weiterhin Schwierigkeiten bei der Akzeptanz und Marktrelevanz gibt. Vertreter formulierten den Vorschlag als notwendigen Neustart. Die übergeordnete Strategie umfasst die Expansion der Aktivitäten in den USA. Die Führung sieht regulatorische Klarheit als langfristigen Vorteil. Unterstützer argumentieren, dass Inflation aktive Netzwerkteilnehmer belohnen könnte. Entwickler würden 90 % der generierten Gebühren erhalten. Diese Struktur könnte Entwicklung und Experimentieren fördern.

Verbleibende Gebühren würden verbrannt oder reinvestiert. Die Stiftung glaubt, dass die Netzwerknutzung die Inflation ausgleichen könnte. Höhere Aktivität könnte verbrannte Gebühren erhöhen. Diese Dynamik könnte eine reflexive Wertsteigerung unterstützen. Wachstum würde Einnahmen generieren, die das Ökosystem stärken könnten. Skeptiker bleiben unbeeindruckt. Inflation über Branchenstandard hinaus wirft ernsthafte Bedenken auf. Langfristige Halter könnten einer stetigen Verwässerung ausgesetzt sein. Validatoren und Vertragsinhaber könnten Belohnungen verkaufen, um Kosten zu decken. Dieser Verkaufsdruck könnte den Kurs belasten.

Marktdaten zeigen bereits Schwäche. EGLD wird zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 14,25 US-Dollar gehandelt. Der Token ist im Jahresvergleich um über 41 % gefallen. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 408 Millionen US-Dollar. Das Ranking ist auf Platz 147 gefallen. Der Vorschlag strebt durch Flexibilität Wettbewerbsfähigkeit an. Kritiker sehen eine Abkehr von den Gründungsprinzipien. Unterstützer sehen Realismus, der Idealismus ersetzt.

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