Ripple tritt in die Umsetzung mit Mastercard ein und nutzt RLUSD auf XRPL für nahezu sofortige Kartenzahlungen, während Stablecoins auf dem Netzwerk native werden.
Ripple ist vom Teststadium in die aktive Umsetzung mit Mastercard übergegangen, da die blockchain-basierte Abwicklung in den Live-Kartenzahlungen ausgeweitet wird.
Mastercard-CEO Michael Miebach bestätigte den Übergang vom Konzept zur Umsetzung und markierte damit eine neue Phase für den Einsatz von Stablecoins in regulierten Zahlungssystemen.
Die Zusammenarbeit zwischen Ripple, Mastercard, WebBank und Gemini ging im Februar 2026 in die Umsetzung.
Die Partnerschaft folgt einem Live-Pilot, der Ende 2025 gestartet wurde. Sie konzentriert sich auf die Abwicklung echter Kreditkartentransaktionen mittels Blockchain-Infrastruktur.
Ripple Swell: Wir arbeiten mit @Mastercard, WebBank und @Gemini zusammen, um die Abwicklung von $RLUSD auf dem XRP Ledger für Fiat-Kreditkartenzahlungen einzuführen, beginnend mit der Gemini XRP Kreditkarte: https://t.co/36yoNBtM9f
Diese Initiative setzt einen neuen Maßstab für institutionelle… pic.twitter.com/7UVhCTfuo0
— Ripple (@Ripple) 5. November 2025
Das System nutzt Ripples regulierte Stablecoin RLUSD auf dem XRP Ledger.
Dieses Setup ersetzt die traditionelle Interbank-Abwicklung, die oft ein bis drei Tage dauert. Abrechnungen erfolgen jetzt innerhalb von Sekunden im Hintergrund.
Die Gemini Kreditkarte, ausgegeben von WebBank, ist das erste Produkt, das diese Struktur nutzt. Der Einsatz schiebt den Pilot in eine Produktionsumgebung.
Das Mastercard-Management sieht dies als Teil seiner langfristigen Abwicklungsstrategie.
Mastercard hat bestätigt, dass die Zusammenarbeit mit Ripple vom Konzeptstadium in die aktive Umsetzung übergegangen ist.
CEO Michael Miebach erklärte, dass der Fokus nun auf der Einführung blockchain-basierter Lösungen im Zahlungsinfrastruktur von Mastercard liegt.
Ripple bei Mastercard
Mastercard-CEO Michael Miebach bestätigte, dass sie mit Ripple vom “Konzept zur Umsetzung” übergehen. 🎯
🔹 Ripple-Partnerschaft: Erweiterung der Abwicklungsmöglichkeiten via Blockchain.
🔹 Stablecoins: Jetzt als native Währung im Mastercard-Netzwerk behandelt.
🔹… https://t.co/PXRhrVcoSp pic.twitter.com/RQE5qA3wpC
— 𝗕𝗮𝗻𝗸XRP (@BankXRP) 2. Februar 2026
Durch die Ripple-Partnerschaft erweitert Mastercard seine Abwicklungsmöglichkeiten mit Blockchain-Technologie.
Stablecoins werden jetzt als native Währung im Mastercard-Netzwerk behandelt, was schnellere und effizientere Abwicklungsprozesse ermöglicht und gleichzeitig regulatorische Standards einhält.
Zusätzlich treibt Mastercard den agenturbasierten Handel voran, mit der Einführung von “Agent Pay”.
Diese Initiative soll KI-gesteuerte Transaktionen unterstützen, automatisierte Zahlungsabwicklung ermöglichen und gleichzeitig bestehende Verbraucherzahlungserfahrungen unverändert lassen.
Der Abwicklungsprozess bleibt für Karteninhaber unsichtbar. Verbraucher nutzen weiterhin vertraute Tap-to-Pay-Erlebnisse. Änderungen erfolgen nur innerhalb der Zahlungsinfrastruktur.
Mastercard übernimmt die Transaktionsautorisierung und Bonitätsprüfungen in Echtzeit. Nach Freigabe wird RLUSD innerhalb von Sekunden auf dem XRP Ledger abgerechnet.
Dies ersetzt die batchbasierte Abwicklung zwischen Finanzinstituten.
WebBank sorgt als FDIC-versicherte Bank für die regulatorische Überwachung. Damit wird sichergestellt, dass Blockchain-Abwicklungen den US-Bankvorschriften entsprechen.
Compliance-Kontrollen bleiben mit den bestehenden Kartenregeln im Einklang.
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Ripple-Führungskräfte erwarten bis Ende 2026 eine breitere Akzeptanz der On-Chain-Abwicklung. Sie schätzen, dass 5 bis 10 % der Kapitalmarkt-Abwicklungen on-chain verlagert werden könnten.
Institutionelle Pilotprojekte treiben diesen Wandel voran. Der RLUSD-Umlauf ist stetig gewachsen. Das Angebot überstieg im Januar 2026 1,3 Milliarden US-Dollar.
Das Wachstum spiegelt die gestiegene Nachfrage aus Zahlungs- und Abwicklungsanwendungen wider.
Mastercard erweitert auch den agenturbasierten Handel. Das Unternehmen plant die Einführung von “Agent Pay” für KI-gesteuerte Transaktionen.
Dies unterstützt automatisierte Zahlungen bei gleichzeitiger Einhaltung regulatorischer Kontrollen.