Wirtschaftswissenschaftler: Die Federal Reserve druckt schrittweise Geld! Bitwise sagt, dass der Bitcoin-Absturz eine gute Gelegenheit für Institutionen ist, einzusteigen

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Ökonom Lyn Alden weist darauf hin, dass die Federal Reserve in eine Phase des schrittweisen Gelddruckens eintritt, was die Vermögenspreise moderat stimuliert. Obwohl Bitcoin kürzlich unter 70.000 US-Dollar gefallen ist, sieht Bitwise dies als eine gute Gelegenheit für Institutionen, einzusteigen, da die Kapitalzuflüsse zeigen, dass der Markt weiterhin langfristiges Vertrauen besitzt.

Lyn Alden: Die Federal Reserve tritt in die Phase des schrittweisen Gelddruckens ein

Die bekannte Ökonomin und Bitcoin-Unterstützerin Lyn Alden stellte in ihrem Investment-Strategie-Newsletter vom 8. Februar fest, dass die US-Notenbank in eine Phase des „schrittweisen Gelddruckens“ eintritt.

Sie ist der Ansicht, dass die zukünftige Geschwindigkeit der Bilanzausweitung der Federal Reserve ungefähr im Einklang mit dem Wachstum der Gesamtbankvermögen oder des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) stehen wird. Es wird erwartet, dass diese Strategie die Vermögenspreise moderat stimuliert, aber nicht so dramatisch und groß angelegt wie zuvor von der Bitcoin-Community prognostiziert.

Sie analysierte weiter, dass unabhängig von der Form der quantitativen Lockerung, die die Fed anwendet, letztlich immer eine Abwertung der Währung erfolgen wird.

Basierend auf den aktuellen Erwartungen der Federal Reserve empfiehlt sie Investoren, hochwertige, knappe Vermögenswerte zu halten und das Portfolio anzupassen, um sich von übermäßig enthusiastischen Marktsegmenten zu distanzieren und stattdessen auf unterbewertete Anlagen zu fokussieren.

Kürzlich hat US-Präsident Trump Kevin Warsh für das Amt des nächsten Federal Reserve Chairs nominiert, was allgemein als Einflussfaktor auf die zukünftige Geldpolitik angesehen wird.

Bildquelle: FRED Federal Reserve Money Supply Indicator M2 wächst kontinuierlich

Falken-nominierte Kandidaten der Federal Reserve lösen Schwankungen bei Zinssatzsenkungen aus

Daten des CME FedWatch-Tools zeigen, dass Händler derzeit nur eine 17,9 %ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung bei der FOMC-Sitzung im März sehen, was die Sorgen der Investoren hinsichtlich der möglichen Nachfolge von Kevin Warsh als Federal Reserve Chair widerspiegelt.

Bildquelle: FedWatch

Der aktuelle Vorsitzende Jerome Powell wird sein Amt im Mai 2025 antreten. Kevin Warsh gilt als Vertreter der Falken, der dazu tendiert, die Zinsen hoch zu halten, um die Inflation zu kontrollieren.

Der Kryptowährungsanalyst Nic Puckrin ist der Ansicht, dass, falls Kevin Warsh nach seiner Amtseinführung eine Bilanzreduzierungspolitik verfolgt, der Markt vor einer Liquiditätsverknappung stehen wird; der globale Ökonom Thomas Perfumo von Kraken äußerte ebenfalls, dass Trumps Nominierung gemischte Signale sendet, was darauf hindeutet, dass die zukünftige Liquidität und das Kreditumfeld möglicherweise stabiler werden, anstatt wie ursprünglich erwartet weiter zu expandieren.

Weiterführende Lektüre:
Trumps Nominierung von Kevin Warsh als Nachfolger für Powell! Welche Variablen könnten im Krypto-Bereich nach einem Führungswechsel der Federal Reserve auftreten?

Bitwise: Institutionelle Investoren sehen den Rückgang als gute Einstiegsgelegenheit

Trotz der insgesamt unsicheren Lage äußerte sich Hunter Horsley, CEO von Bitwise, in einem CNBC-Interview dahingehend, dass der Rückgang von Bitcoin ($BTC) unter 70.000 US-Dollar zwar bei Langzeit-Investoren Unsicherheit auslöst, aber gleichzeitig eine gute Gelegenheit für institutionelle Investoren darstellt, erneut einzusteigen. Institutionelle Käufer nutzen diese Chance, um bei Preisen zu akkumulieren, die sie zuvor für unerreichbar hielten.

Laut CoinMarketCap ist Bitcoin in den letzten 30 Tagen um über 22 % gefallen. Horsley gab offen zu, dass Bitcoin sich in einem Bärenmarkt befindet und zusammen mit anderen Vermögenswerten verkauft wird, hauptsächlich getrieben durch die Panik vor Liquiditätsengpässen, die alle liquiden Anlagen veräußern.

Doch Bitwise behauptet, dass die Nachfrage von Institutionen weiterhin stark ist, das Unternehmen verwaltet über 15 Milliarden US-Dollar an institutionellem Kapital und verzeichnete bei einem Kursrückgang auf 77.000 US-Dollar einen Zufluss von über 100 Millionen US-Dollar; BlackRock’s Bitcoin-Spot-ETF erlebte nach Schwankungen einen Tageszufluss von 231,6 Millionen US-Dollar, was das langfristige Vertrauen der Institutionen in Bitcoin unterstreicht.

Bildquelle: SoSoValue Kapitalzuflüsse und -abflüsse bei US-Bitcoin-Spot-ETFs am 6. Februar

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