Taiwan und USA unterzeichnen Handelsabkommen: Zölle auf 15 % gesenkt, Investitionen in die US-Chip-Industrie 250 Milliarden US-Dollar

ChainNewsAbmedia

Taiwanisch-amerikanisches Handelsabkommen offiziell unterzeichnet: Die Zölle auf taiwanesische Waren werden auf 15 % gesenkt und nicht auf die bestehenden Sätze aufgeschlagen, während Taiwan sich verpflichtet, 250 Milliarden US-Dollar in die US-Halbleiterindustrie zu investieren. Dieses Abkommen gilt als bedeutender Fortschritt im Kontext der Umstrukturierung der Lieferketten und geopolitischer Rivalitäten. Es betrifft nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit Taiwans im Export, sondern beeinflusst auch die globale Halbleiterindustrie und die Energiebezugsstrukturen.

US-Zölle auf Taiwan werden auf 15 % festgelegt, Taiwan kehrt auf das gleiche Niveau wie Verbündete zurück

Die Financial Times berichtet, dass gemäß dem Abkommen die USA einen gleichwertigen Zollsatz von 15 % auf taiwanesische Importe erheben werden, ohne diese mit den bestehenden „Meistbegünstigten“-Zollsätzen (MFN) zu addieren. Dies bedeutet eine deutliche Reduzierung gegenüber den früheren Höchstständen von über 35 %. Damit befinden sich Taiwan und wichtige Handelspartner wie Japan und Südkorea nun auf demselben Zollniveau, was den ursprünglichen Wettbewerbsnachteil durch hohe Zölle beseitigt.

Gleichzeitig hat die US-Seite zugesagt, für 2072 US-Importprodukte Zollbefreiungen und gemäß dem Section 232-Muster die Meistbegünstigten-Behandlung zu gewähren, darunter bestimmte landwirtschaftliche Produkte, Generika, Luft- und Raumfahrtkomponenten sowie natürliche Ressourcen, die in den USA knapp sind.

(Taiwanisch-amerikanisches Handelsabkommen beschlossen! 500 Milliarden US-Dollar Investitionen gegen 15 % Zölle)

250 Milliarden US-Dollar Investition in die US-Halbleiterindustrie zur Stärkung der Versorgungskettensicherheit

Als eine der Bedingungen des Abkommens verpflichtet sich Taiwan, 250 Milliarden US-Dollar in die US-Halbleiterbranche zu investieren. Zudem enthält das Abkommen Bestimmungen zur Zusammenarbeit bei der Sicherung der Lieferketten. Das US-Handelsvertretungsteam unter Leitung von Jamieson Greer betont, dass die Kooperation dazu beitragen wird, die Resilienz der Hightech-Lieferketten zu erhöhen, Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse zu senken und die Abhängigkeit von anderen Regionen zu verringern. Dies entspricht den US-amerikanischen Strategien der letzten Jahre, die lokale Produktion in der Halbleiterbranche zu fördern und die Fertigungskapazitäten zu stärken.

Vizepremierministerin Zheng Lijun erklärte, dass dies nach der Unterzeichnung eines Investitions-Memorandums am 15. Januar mit den USA nun die offizielle Umsetzung des gleichberechtigten taiwanesisch-amerikanischen Handelsabkommens darstellt. Es festigt die strategische Partnerschaft zwischen Taiwan und den USA und stärkt die Exportkontrollen für Hochtechnologieprodukte, um eine vertrauenswürdige Lieferkette aufzubauen.

Taiwan verpflichtet sich zu erweiterten Einkäufen und einer einmaligen Übersicht der Zollsenkungen

Das Abkommen legt auch mehrere Einkaufs- und Zollsenkungsverpflichtungen Taiwans gegenüber den USA fest, einschließlich bedeutender Ausgaben in den nächsten drei Jahren:

44,4 Milliarden US-Dollar für den Kauf von verflüssigtem Erdgas und Rohöl

15,2 Milliarden US-Dollar für den Erwerb von zivilen Flugzeugen und Triebwerken

25,2 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Energieausrüstung

Betroffene Branchen umfassen unter anderem Automobile und Komponenten, Chemikalien, Maschinen, Gesundheitsprodukte sowie einige landwirtschaftliche Erzeugnisse, die deutlich zollbegünstigt werden. Im Agrar- und Lebensmittelbereich hält Taiwan 27 für die Ernährungssicherheit kritische Produkte, darunter Reis, Knoblauch und bestimmte Schalentiere, von der Zollsenkung aus. 15 Schweinefleischprodukte werden schrittweise zollreduziert, während der Import von Rindfleisch aus den USA, einschließlich Hackfleisch und Innereien, erlaubt ist. Sensible Teile mit Bedenken hinsichtlich Ractopamin-Zusatz bleiben jedoch verboten.

Branchen- und Wirtschaftsauswirkungen: Von Zolldruck zu Lieferkettenallianzen

Laut Schätzungen von Free Finance profitieren etwa 2072 US-Importprodukte von Zollbefreiungen, darunter Orchideen, Tee, Kommunikationstechnologie und Lithiumbatterien, was etwa 36 % des US-Importwerts ausmacht. Zudem erhalten Branchen wie Halbleiter, Automobil- und Luftfahrtkomponenten im Rahmen des Section 232 ebenfalls bevorzugte Behandlung.

Insgesamt wird dieses Abkommen als strategische Maßnahme im Kontext von Handelskonflikten und Lieferkettenumstrukturierungen gesehen. Taiwan nutzt Investitionen und Einkäufe, um Zollsicherheit und Branchenposition zu festigen, während die USA durch Finanz- und Marktforderungen die Sicherheit der Hightech-Lieferketten sichern.

Dieser Artikel mit dem Titel „Taiwanisch-amerikanisches Handelsabkommen: Zölle auf 15 % gesenkt, 250 Milliarden US-Dollar Investitionen in die US-Halbleiterindustrie“ erschien erstmals bei Chain News ABMedia.

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