Mitte Februar ist immer eine interessante Zeit für Aktieninvestoren, denn neue SEC-Anmeldungen beginnen einzutreffen. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Öffentlichkeit einen frischen Blick darauf werfen kann, was die größten Institutionen gekauft haben.
Einer der meistbeobachteten Namen ist BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter mit Trillions an Investitionen am Markt.
In einem Video hat der YouTuber Ale’s World of Stocks (162.000 Abonnenten) fünf der größten neuen Aktienkäufe von BlackRock im letzten Quartal analysiert. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse.
BlackRock hat seine Position in Caterpillar um etwa 5 % erhöht, was immer noch über 1 Milliarde Dollar an neuen Käufen bedeutet.
Caterpillar macht Sinn als langfristige Infrastruktur-Investition. In den nächsten zehn Jahren werden massive Ausgaben für Straßen, Brücken, Energiesysteme und globale Bauprojekte erwartet.
Interessant ist, dass Caterpillar jetzt auch mit dem KI-Boom verbunden ist und Stromversorgungssysteme sowie Generatoren für Rechenzentren liefert.
Das Geschäft ist stark, aber die Aktie hat in den letzten zehn Jahren bereits stark zugelegt, was die Aufwärtsperspektiven bei der heutigen Bewertung eher begrenzt erscheinen lässt.
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Oracle war einer der aggressiveren Zukäufe von BlackRock, mit fast 2 Milliarden Dollar, die im Quartal gekauft wurden.
Oracle ist still und heimlich zu einem ernsthaften KI-Infrastrukturunternehmen durch sein Cloud-Geschäft OCI geworden, das für schwere KI-Workloads ausgelegt ist.
Die Aktie war in letzter Zeit volatil, hauptsächlich weil Investoren befürchten, wie viel von Oracles Auftragsbestand von OpenAI abhängt.
Dennoch bleiben Oracles Wachstumszahlen stark, und nach dem jüngsten Rückgang wirkt die Bewertung deutlich attraktiver als noch an der Spitze.
Micron war ein weiterer großer Kauf, bei dem BlackRock rund 500 Millionen Dollar zusätzlich investierte.
Micron ist ein bedeutender Anbieter von Hochleistungs-Speicherchips, insbesondere Hochbandbreiten-Speicher, die in KI-Rechenzentren verwendet werden.
Die Nachfragesituation ist derzeit sehr robust, mit starkem Umsatzwachstum und schnell steigenden Gewinnen.
Das Hauptrisiko besteht darin, dass die Speicherpreise zyklisch sind und das Angebot letztlich aufholen kann. Aber vorerst sorgt die KI-Ausgaben für Rückenwind.
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Lam Research beschäftigt sich weniger mit den Chips selbst, sondern mehr mit den Maschinen, die sie herstellen.
BlackRock hat hier etwa 1,5 Milliarden Dollar hinzugefügt und seine Beteiligung um über 8 % erhöht.
Lam profitiert von der riesigen Kapitalausgabenwelle in der Halbleiterfertigung, insbesondere da Unternehmen darum konkurrieren, die Kapazität für KI-Chips zu erweitern.
Das Problem ist die Bewertung. Die Aktie wird bereits mit einem Aufschlag gehandelt, und die Zyklus der Halbleiterausrüstung kann sich schnell abkühlen.
Der größte Kauf von BlackRock auf der Liste war AMD, mit mehr als 2 Milliarden Dollar, was die Gesamtbeteiligung auf über 31 Milliarden Dollar steigen lässt.
AMD ist kürzlich zurückgegangen, obwohl die Gewinne weiterhin stark sind und die Umsätze im Rechenzentrum weiter wachsen.
Die Marktreaktion basierte darauf, dass die Prognosen nach einem so großen Anstieg nicht „gut genug“ waren.
Auf den niedrigeren Niveaus wirkt AMD wieder attraktiver, vor allem mit neuen KI-Chips und großen Partnerschaften, die in Betrieb genommen werden.
Allerdings zeichnen die jüngsten Käufe von BlackRock ein klares Bild davon, wohin sich das institutionelle Kapital momentan bewegt:
Infrastrukturführer wie Caterpillar, KI-Cloud- und Softwareunternehmen wie Oracle, Nachfrage nach Halbleitern durch Micron, Lam Research und AMD
Das bedeutet nicht, dass diese Aktien morgen alle explodieren werden, aber es zeigt, wo der weltweit größte Vermögensverwalter langfristige Wetten platziert.
Wenn solche Anmeldungen veröffentlicht werden, sind sie eine Erinnerung daran, dass Institutionen weiterhin auf KI, Rechenzentren und die nächste Welle globaler Investitionen setzen.
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