Binance und globale Partner verhafteten 1.209 Verdächtige und sicherten 97 Mio. USD durch vier grenzüberschreitende Operationen gegen Cyberkriminalitätsnetzwerke in Afrika.
Binance hat gerade etwas Großes enthüllt. Die Börse half dabei, Cyberkriminalitätsoperationen, die sich über 19 afrikanische Länder erstreckten, zu zerschlagen. Es gab vier Einsätze. 1.209 Personen wurden festgenommen.
Laut Binance auf X zeigt dies, wie öffentlich-private Zusammenarbeit tatsächlich funktioniert. Der Beitrag sprach von strukturierter Kooperation, der Identifizierung krimineller Infrastruktur. Es folgten echte Einsätze.
97 Millionen USD wurden sichergestellt. Aber das ist nicht alles. Kriminelle Operationen im Wert von 678 Millionen USD wurden gestoppt. Während der Razzien wurden mehr als 120.000 Opfer gefunden.
INTERPOL führte zwei Kampagnen namens Serengeti durch. Der Mechanismus der Afrikanischen Union für Polizeikooperation half bei der Koordination. Bergbauausrüstung wurde beschlagnahmt. Krypto-Wallets wurden verfolgt. Sogar Generatoren wurden konfisziert.
Das Ganze läuft über etwas namens Cybercrime Atlas. Das Partnerschaftsprogramm gegen Cyberkriminalität des Weltwirtschaftsforums begann 2023. Binance war von Anfang an dabei.
Partner lieferten bis Oktober 2025 13 Geheimdienstpakete. Über 17.000 Datenpunkte wurden von der Community geprüft. Das trieb die grenzüberschreitenden Kampagnen an.
Neal Jetton leitet die Cybercrime-Einheit von INTERPOL. Er nannte die Initiative einen „Kraftmultiplikator gegen Cyberkriminalität.“ Dieses Mal führten die Erkenntnisse zu Festnahmen.
Mittlerweile arbeiten über 30 Organisationen zusammen. Microsoft ist dabei. Ebenso Fortinet, Mastercard, PayPal und Group-IB. INTERPOL und Europol bringen die Strafverfolgungskraft ein. Sie teilen Open-Source-Intelligenz, ohne Datenschutzprobleme zu verursachen.
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Eine Forschungs- und Kartierungsgruppe wurde 2025 ins Leben gerufen. Banco Santander, Group-IB, Binance und Orange Cyberdefense starteten sie. Mastercard kam später dazu. Recorded Future schloss sich ebenfalls an. SpyCloud und TNO wurden danach integriert.
Sie suchen nach sogenannten „Choke Points.“ Kritische Stellen, bei denen ein harter Schlag langfristig den größten Schaden anrichtet.
Der Impact Report 2025 zeigt, wie Forschung zu tatsächlichen Festnahmen führte. Jedes der 13 Geheimdienstpakete half den Strafverfolgungsbehörden, zu handeln oder Politik zu gestalten.
Schulungen fanden in über 40 Ländern statt. Das Cybercrime-Team von INTERPOL arbeitete dabei mit Europol’s EC3 zusammen. Cybercrime-Kommandanten wurden geschult. Staatsanwälte lernten die Methoden. Auch Politiker nahmen an Sitzungen teil.
Operation Secure lief im Februar 2025 in Bangkok. Im April traf sich die 10. Arbeitsgruppe Amerika zum Thema Cybercrime in Panama. Die Strafverfolgung lernte, private Sektor-Intelligenz in Echtzeit zu nutzen. Im Western Balkan gab es Workshops in Montenegro.
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Binance’s Sicherheitsteams kartierten kriminelle Netzwerke. Sie nutzten OSINT-Tools dafür. Link-Analysen wurden in die Geheimdienstpakete integriert. Attribution-Insights halfen ebenfalls. Die datengetriebene Serengeti 2.0.
Erin Fracolli leitet die globale Intelligence- und Investigations-Abteilung von Binance. „Partnerschaften wie der Cybercrime Atlas sind entscheidend, um den Digital-Asset-Bereich zu sichern“, sagte sie. Binance sieht das als Teil ihres Einsatzes gegen Cyberkriminalität.
Technische Unterstützung kam von Epieos, Kasm Technologies, Maltego, ShadowDragon, Silent Push und SpyCloud. Diese Tools machten die Datenerfassung schneller. Bedrohungskorrelation wurde einfacher.
Forscher können jetzt Zusammenhänge erkennen, die zuvor unrelated schienen. Kompromittierte Domains sind mit sozialen Konten verknüpft. Zahlungskanäle lassen sich auf die kriminellen Betreiber zurückverfolgen.
STOP THE TRAFFIK arbeitete kürzlich mit Cybercrime Atlas zusammen. Daten zum Menschenhandel wurden in die Cybercrime-Analyse integriert. Es stellte sich heraus, dass „Cyber-Scam-Farmen“ Zwangsarbeit für Online-Betrug nutzen. Das war das erste Mal, dass eine NGO außerhalb des Kernnetzwerks formell mitwirkte.
Die Initiative beweist, dass kollektive Intelligenz funktioniert. Open-Source-Methoden in Kombination mit sektorenübergreifendem Vertrauen können Cyberkriminalität tatsächlich schwächen. Das geschah in den Jahren 2024 und 2025.
Für Binance bedeutet der Schutz der Krypto-Welt die Zusammenarbeit mit anderen. Finanzunternehmen, Cybersicherheitsfirmen und Strafverfolgung müssen kooperieren. Die Börse hilft weiterhin beim Aufbau globaler Rahmenwerke, die den Raum sicherer machen.
Die nächste Phase läuft bis 2027. Das globale Engagement wächst. Mehr vielfältige Forschungsergebnisse werden integriert. Neue Tools werden helfen, Störungsmaßnahmen groß angelegt aufrechtzuerhalten.