Der tokenisierte Markt für reale Vermögenswerte wird immer greifbarer, und das sehr schnell. Neue Daten zeigen, dass ein „CC“-Bucket jetzt den gesamten RWA-Sektor anführt, mit etwa 340,9 Milliarden US-Dollar an zugrunde liegenden Vermögenswerten, die damit verbunden sind.
Das ist eine enorme Zahl und zeigt, wie schnell Institutionen in diesen Bereich der Krypto-Welt vordringen. Die on-chain RWAs selbst sind im Vergleich zum breiteren Markt noch klein und liegen bei etwa 24–35 Milliarden US-Dollar. Aber entscheidend ist, was sie repräsentieren: traditionelle Vermögenswerte wie Anleihen und Privatkredite, die durch Hunderte von Milliarden an echtem Wert gestützt werden.
Ethereum bleibt die wichtigste Abwicklungsschicht für tokenisierte Finanzen, aber auch andere Chains wie Solana, XRP Ledger und BNB Chain konkurrieren um diese Rolle. Und hier beginnt Canton, sich hervorzuheben.
Ein kürzlicher Tweet von AIXBT wies auf etwas hin, das für den CC-Preis eine große Bedeutung haben könnte. Canton Network soll täglich rund 15 Millionen CC-Token verbrennen. Gleichzeitig wurde im Januar die Neuemission halbiert, was bedeutet, dass weniger Token geschaffen werden.
Das ist bereits eine interessante Kombination, aber es gibt noch eine weitere Wendung: Canton hat keine VC-Token-Zuteilungen. Kein Freigabeplan. Kein großer Token-Cliff, der auf den Markt kommt.
Investoren haben ihr Geld in Eigenkapital investiert, nicht in Token, was bedeutet, dass der CC-Preis nicht dem üblichen Unlock-Druck ausgesetzt ist, der viele Projekte nach unten zieht. Noch auffälliger ist, dass die Burn-Rate in den letzten sechs Monaten verdreifacht wurde, was zeigt, dass die Netzwerkaktivität schnell zunimmt.
Was Canton anders macht, ist, dass es nicht nur eine zukünftige Erzählung ist. Broadridge wickelt bereits täglich etwa 365 Milliarden US-Dollar an Repo-Volumen über Cantons Infrastruktur ab. Das ist kein Retail-Hype, sondern ernsthafte institutionelle Infrastruktur.
Wenn Token-Verbrennungen direkt aus verpflichtenden Abwicklungsaktivitäten stammen, beginnt der CC-Preis, sich mit echtem Gebrauch zu verbinden, anstatt nur auf Spekulationen zu basieren. Wenn das Volumen weiter wächst und die Verbrennungen höher bleiben als die Emissionen, könnte sich das Angebot im Laufe der Zeit verknappen.
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Selbst bei soliden Token-Mechanismen hängt das große Ganze noch von einigen Faktoren ab. Regulierung wird bestimmen, wie schnell tokenisierte Vermögenswerte expandieren. Liquidität entscheidet, ob diese Märkte wirklich handelbar werden. Und der Zugang für Privatanleger wird darüber entscheiden, ob RWAs vorwiegend institutionell bleiben oder zu einem bedeutenden Krypto-Sektor für alle werden.
Derzeit positioniert sich Canton als eines der ernsthaftesten Abwicklungsnetzwerke im RWA-Rennen, und der CC-Preis könnte anfangen, stärker auf echte Nachfrage als auf Hype-Zyklen zu reagieren.
Durch tägliche Verbrennungen, reduzierte Neuemissionen und keinen Unlock-Overhang beginnt Cantons Setup, sich deutlich von den meisten Altcoins zu unterscheiden. Wenn das institutionelle Abwicklungsvolumen weiter steigt, könnte der CC-Preis eine Phase erreichen, in der die Angebotsmathematik endlich in großem Stil eine Rolle spielt.
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