Altcoins bleiben um 45 % im Minus, aber der Verkaufsdruck bei ausgewählten Vermögenswerten lässt nach.
Infrastrukturtokens zeigen stärkere Fundamentaldaten, als die aktuellen Preise vermuten lassen.
Eine Veränderung in der Marktstruktur könnte 50 %+ Erholungen ermöglichen, ohne dass es zu Trendwenden kommt.
Der Verkaufsdruck bei Altcoins hat ein Fünf-Jahres-Hoch erreicht und markiert eine der längsten Verteilungsphasen in der Geschichte. Seit 13 aufeinanderfolgenden Monaten verzeichnen Altcoins Nettoverkäufe auf Spot-Märkten zentralisierter Börsen. Marktdaten zeigen, dass die Privatanleger größtenteils ausgestiegen sind, während Smart Money in risikoärmere Vermögenswerte umgeschichtet hat. Es gibt noch keine eindeutige Bestätigung für eine nachhaltige institutionelle Akkumulation.
🚨ALTCOIN-VERKAUFSDRUCK HAT GERADE EIN FÜNF-JAHRES-HOCH ERREICHT
Seit 13 Monaten verzeichnen Altcoins kontinuierliche Nettoverkäufe auf CEX-Spotmärkten.
Der Einzelhandel ist größtenteils ausgestiegen, Smart Money hat umgeschichtet, und es gibt noch keine klaren Anzeichen für eine institutionelle Akkumulation.
Das ist nicht nur ein Rücksetzer. pic.twitter.com/4PrXamvIaT
— Coin Bureau (@coinbureau) 18. Februar 2026
Dieses Szenario deutet darauf hin, dass die aktuelle Phase mehr ist als nur eine normale Korrektur. Vielmehr handelt es sich um eine langfristige strukturelle Neuausrichtung. Trotz dieser Historie werden mehrere Tokens derzeit auf historisch bedeutenden Unterstützungsniveaus gehandelt, und das Verkaufs-Momentum scheint sich abzuschwächen. Analysten zufolge waren diese Bedingungen Vorbedingungen für frühere Erholungen, die durch Rotation getrieben wurden, ohne dass es zwangsläufig zu einer vollständigen Marktumkehr kam.
Aster (ASTER) befindet sich nach einer längeren Korrektur in einer engen Handelsspanne. Die Kursentwicklung zeigt eine verringerte Volatilität und abnehmenden Verkaufsdruck. On-Chain-Daten deuten auf eine relativ stabile Verteilung der Inhaber hin, was auf begrenztes Panikverkaufen schließen lässt. Analysten beschreiben die aktuelle Struktur als konstruktiv, wobei ASTER eine Basis bildet, die eine gemessene Erholung unterstützen könnte. Ein Anstieg zu früheren Widerstandsniveaus würde eher eine technische Erholung darstellen als eine Trendbestätigung, aber Aufwärtsprognosen von 50 % bleiben im historischen Rahmen.
Arbitrum (ARB) hat preislich unterdurchschnittlich abgeschnitten, während es eines der stärksten Layer-2-Ökosysteme bleibt. Die insgesamt gesperrte Summe (TVL) und die Transaktionsaktivität bleiben im Vergleich zu Mitbewerbern hoch. Marktteilnehmer bemerken, dass der Rückgang von ARB schärfer war als die On-Chain-Verlangsamung, was eine Bewertungsdifferenz schafft. Wenn die Marktrotation wieder Layer-2-Lösungen favorisiert, könnte ARB frühere Konsolidierungszonen zurückerobern, was ein Erholungspotenzial über 60 % impliziert.
Aptos (APTOS) zeigt weiterhin eine stabile Entwickleraktivität bei geschrumpften Handelsvolumina. Der Token wird unterhalb der wichtigsten gleitenden Durchschnitte gehandelt, was auf eine vorsichtige Stimmung hindeutet. Die langfristige Struktur zeigt jedoch wiederkehrende Verteidigungen bedeutender Unterstützungsniveaus. Analysten halten Aptos für technisch eingeschränkt, sodass selbst mittelmäßige Zuflüsse disproportionale prozentuale Veränderungen bewirken können. Eine 50-prozentige Erholung entspricht früheren Erholungsphasen während Phasen niedriger Volatilität.
Sei (SEI) hat nach früheren spekulativen Hochs deutliche Rückgänge erlebt. Die jüngste Kursentwicklung deutet auf eine Stabilisierung in der Nähe von Unterstützungszonen hin. Netzwerk-Upgrades und entwicklungsorientierte Verbesserungen laufen weiterhin, obwohl die Marktpreisgestaltung diese Faktoren noch nicht widerspiegelt. Historische Volatilität zeigt, dass SEI schnell auf Stimmungsschwankungen reagieren kann, was eine technische Erholung von 50 % bis 70 % unter verbesserten Liquiditätsbedingungen möglich macht.
Fartcoin (FARTCOIN) steht am riskantesten Ende des Spektrums. Meme-Assets erleiden typischerweise tiefere Korrekturen während Marktabschwüngen. Analysten beobachten, dass die bisherigen Rallyes beispiellos waren, aber nicht nachhaltig. Falls die spekulative Lust wiederkehrt, würde FARTCOIN einen steilen Rückgang erleben, wobei das Abwärtsrisiko im Vergleich zu Infrastruktur-Token hoch ist.