Laut Fox News hat das US-Außenministerium eine Anwendung namens Freedom.gov entwickelt, die den Schutz der Privatsphäre und Anonymität in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, Nutzern weltweit, selbst in stark zensierten Ländern wie China und Iran, den Zugriff auf Internetinhalte zu ermöglichen, die dem in den USA verfügbaren entsprechen. Offiziell wurde angekündigt, dass die Plattform in den kommenden Wochen offiziell veröffentlicht werden soll.
(Technik-Insider: Der Leiter des Friedensbotschafters zwischen den beiden Seiten sagt, China blockiert eigentlich kein VPN, man kann alles sehen, solange man ein VPN benutzt.)
Das Außenministerium hat Freedom.gov eingeführt, und die USA können die Nutzer nicht nachverfolgen
Berichte weisen darauf hin, dass Freedom.gov sowohl für Desktop- als auch für Mobilgeräte verfügbar ist und mit iOS sowie Android kompatibel ist. Das Hauptziel der Anwendung besteht darin, Nutzern in zensierten Netzwerken eine technische Alternative zu bieten, um die Blockaden des „Great Firewall“ Chinas, der Internetzensur im Iran sowie die kürzlich verschärften Inhaltsregulierungen in Europa zu umgehen.
Das Außenministerium betont, dass Freedom.gov vollständig Open Source ist, sodass jeder seine Funktionsweise überprüfen kann, und es verfügt über mehrere Schichten anonymer Schutzmechanismen. Die offizielle Erklärung lautet, dass die App keine der folgenden persönlich identifizierbaren Informationen speichert:
IP-Adresse
Sitzungsdaten
Browser-Aktivitäten
DNS-Anfragen
Gerätekennungen
Ein Vertreter des Außenministeriums sagte: „Um vollständige Transparenz zu gewährleisten, haben wir Freedom.gov vollständig open source gemacht; gleichzeitig ist es auch vollständig anonym. Jeder kann verstehen, wie es funktioniert, aber niemand – auch wir selbst – kann Nutzer nachverfolgen oder identifizieren.“
250 Jahre Unabhängigkeit – Bekenntnis zu Meinungsfreiheit
Ob Freedom.gov in stark zensierten Umgebungen dauerhaft nutzbar bleibt, hängt jedoch von seiner technischen Gestaltung und Reaktionsfähigkeit ab. Frühere Erfahrungen zeigen, dass Regierungen mit strengen Internetkontrollen die entsprechenden Tools schnell blockieren, indem sie Anwendungen einschränken, Domains sperren, die Verbindungsgeschwindigkeit drosseln oder sogar rechtliche Maßnahmen gegen Nutzer ergreifen.
Sarah Rogers, stellvertretende Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit des Außenministeriums, sagte: „Freedom.gov ist eine wichtige Erweiterung unserer langjährigen Bemühungen, grundlegende Freiheitsrechte zu fördern, sowohl online als auch offline. Es ist ein globales Projekt, aber seine Mission ist eindeutig amerikanisch geprägt. Anlässlich des 250. Jahrestages der Gründung der Vereinigten Staaten bekräftigen wir unser Engagement für die Meinungsfreiheit.“
(Über zehn Tage Internetblockade im Iran – Verdacht auf dauerhafte digitale Isolation: Auf dem Weg zur digitalen Insel?)
Dieser Artikel über die Einführung des Privacy-VPNs Freedom.gov durch das US-Außenministerium, um die „Internet-Mauer“ in Iran und China zu durchbrechen, erschien zuerst bei ABMedia.