Silber zeigt Warnzeichen aus China. WallStreetBulls mit über 29.000 Followern auf X berichteten, dass Rongtong Gold in Shenzhen einen physischen Rückkaufpreis in der Nähe von 95,40 US-Dollar pro Unze anzeigt.
Das liegt deutlich über den aktuellen Börsenpreisen und deutet auf eine knappe Versorgung im physischen Markt hin. Der Tweet bezeichnet es als eine sich aufbauende Engstelle unter der Oberfläche. Das entscheidende Thema ist das Inventar.
Allerdings sind die Silberbestände an der Shanghai Futures Exchange (SHFE) auf etwa 353 Tonnen gefallen, was ein Tiefstand von 10 Jahren ist. Das ist kein kleiner Rückgang, sondern zeigt kontinuierliche Abnahmen im Laufe der Zeit.
Gleichzeitig sollen laut Berichten 43 Tonnen innerhalb einer Woche die Shanghai Gold Exchange (SGE) verlassen haben, sodass nur noch etwa 450 Tonnen in den Tresoren verbleiben.
Noch besorgniserregender ist die Behauptung, dass nur wenig frisches Metall ankommt, um das Verbrauchte zu ersetzen. Als Haupttreiber werden die industrielle Nachfrage aus der Solarherstellung und die KI-bezogene Produktion genannt.
Wenn Metall schneller aus Tresoren verschwindet, als es hineinkommt, baut sich Druck auf, der sich still und leise auswirkt, bis der Preis reagiert.
Physische Rückkaufpreise in der Nähe von 95 US-Dollar liegen deutlich über den Preisen, zu denen Silber (XAG) auf den globalen Papiermärkten gehandelt wird. Diese Lücke wirft Fragen auf.
Wenn Käufer bereit sind, so viel für echtes Metall zu zahlen, signalisiert das Dringlichkeit. Physische Versorgung kann nicht wie Futures-Kontrakte gedruckt werden. Wenn die Bestände knapper werden, werden die Käufer stärker konkurrieren.
Die Börsen in Shanghai sollen am 24. Februar 2026 wieder öffnen. Wenn die physischen Preise bereits nahe bei 95 US-Dollar liegen, könnte die Wiedereröffnung zu starker Volatilität führen.
Der Tweet deutet an, dass wenn der Silberpreis über 92 US-Dollar bleibt, die nächste Bewegung schnell erfolgen könnte, möglicherweise auf 100 US-Dollar oder sogar höher, wenn der Druck weiter anhält.
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Gleichzeitig zeigt diese Situation den Unterschied zwischen Papier- und physischem Silber. Futures-Märkte können große Volumina handeln, ohne dass Metall bewegt wird. Physische Engpässe sind jedoch schwer zu ignorieren.
Wenn die Tresorbestände niedrig bleiben und die industrielle Nachfrage stark bleibt, könnte der Preisdruck anhalten.
Dennoch können Squeeze-Szenarien in beide Richtungen schnell umschlagen. Wenn die Versorgung sich verbessert oder die Nachfrage nachlässt, können Preisspitzen ebenso schnell wieder verschwinden.
Derzeit richten sich alle Blicke auf Shanghai. Wenn die Tresordaten stabil bleiben und die physischen Prämien hoch bleiben, könnte sich der Silbermarkt in eine neue Phase begeben, in der knappe Versorgung die Bewegung anführt.
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