Autor: jiayi 加一
Elon Musk:Unsere Wahrscheinlichkeit, in der grundlegenden Realität zu leben, liegt bei nur einer Milliarde zu eins.
Neil deGrasse Tyson (amerikanischer Astrophysiker): Ich hoffe, ein überzeugendes Argument zu finden, um die Hypothese zu widerlegen (dass die Welt virtuell ist), aber ich finde keins.
Ich bin Investor, Gründer, ich glaube an Code, Logik und überprüfbare Daten. Solche science-fictionartigen Spekulationen sind für mich nur die Freizeitbeschäftigung von Milliardären nach dem Essen.
Doch was mich wirklich ins Wanken bringt, sind nicht Musk oder die Physik, sondern zwei kleine „metaphysische“ Dinge, die mir selbst passiert sind.
Ich habe einen langjährigen Partner, der Bazi (chinesische Astrologie) beherrscht. Vor jedem neuen Investment lasse ich ihn eine Berechnung anstellen. Ich bin nicht abergläubisch, sehe es nur als eine Art alternativen „Risikoabschätzung“.
Aber das Verrückte ist: Die Ergebnisse, die er liefert, stimmen erstaunlich genau mit meinen tatsächlichen Renditen überein. Er kann sogar präzise vorhersagen, an welcher Phase eines Projekts welche „Hürde“ auftauchen wird.
Zuerst dachte ich, das sei nur Zufall. Aber nachdem sich dieses „Zufallsmuster“ mehr als zehnmal wiederholte, musste ich zugeben: Dahinter muss eine Logik stecken, die ich nicht verstehe.
Ich habe eine sehr talentierte Freundin, sowohl familiär als auch akademisch perfekt. Vor ein paar Jahren sagte sie plötzlich, sie wolle Tarotkarten lernen.
Damals dachte ich, sie sei verrückt. Aber weil wir sehr vertraut sind, sagte ich nichts.
Später begann ich, aus Spaß ihr Fragen zu stellen. Und sie lag jedes Mal extrem genau richtig.
Ich konnte nicht mehr an mir halten. Ich fragte sie: „Was ist das Prinzip hinter Tarotkarten?“
Sie gab mir eine Gänsehaut verursachende Erklärung:
„Du kannst diese Welt als eine riesige Datenbank verstehen. Die Tarotkartenleger sind wie Programmierer, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Zugriffsrechten auf diese Datenbank. Je höher die Fähigkeit, desto umfassender und genauer die abgerufenen Daten. Tarotkarten sind nur ein Werkzeug, um diese Datenbank abzufragen.“
„Datenbankzugriffsrechte“… Dieser Begriff traf mich wie ein Blitz.
Plötzlich erinnerte ich mich an Musks Worte. Ich begann, die Welt aus der tiefsten Perspektive eines Programmierers neu zu betrachten.
Und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr „Zufälle“ entdeckte ich, die so zahlreich waren, dass ich sie nicht mehr ignorieren konnte.
Unsere DNA ist wie ein äußerst komplexer Code. Doch seltsamerweise sind 98 % der Sequenzen „Junk-DNA“, die keine Proteine codieren.
Warum gibt es so viel „nutzlosen“ Code?
Wenn man die Welt als ein Programm sieht, ist das leicht zu erklären:
Ähnlich wie alte Dateien auf deinem Computer, die du zwar nicht mehr brauchst, aber nicht löscht.
Warum haben alle alten Zivilisationen eine gemeinsame Erinnerung an die „Große Flut“? In China gibt es Nüwa, die den Himmel repariert, im Westen die Arche Noah.
Warum waren die Menschen vor der Flut so langlebig (oft 800-900 Jahre), nach der Flut aber brachial kürzer?
Das erinnert an einen „System-Reset“ auf einem Server:
⭕️ Big Bang: kein Singularity, sondern Systemstart (UNIVERSE.EXE lädt…)
⭕️ Lichtgeschwindigkeit: kein physikalisches Limit, sondern CPU-Taktbegrenzung
⭕️ Das Gefühl von Déjà-vu: kein Gedächtnisfehler, sondern Cache-Fehler
Wenn ich diese Hinweise zusammenführe, kommt mir eine erschreckende Erkenntnis:
Wenn wir die Welt aus der Perspektive des „Virtuellen“ betrachten, lässt sich alles erklären.
Dieses Ergebnis wirkt anfangs nihilistisch. Wenn alles nur Code ist, was ist dann der Sinn unseres Bemühens?
Doch die Metaphysik gibt mir eine andere Antwort: Wir können unser Schicksal ändern.
Ja, diese Welt könnte virtuell sein, aber all deine Gefühle – Liebe, Freude, Schmerz, Erfolg – sind absolut real.
Dein Schicksal ist wie die Grundeinstellungen eines Spiels. Es bestimmt dein Limit. Zum Beispiel: Vielleicht werde ich in diesem Leben niemals der reichste Mensch der Welt.
Aber ich kann in meiner Version versuchen, bis zu meinem Limit zu leben.
Ich kann alles erleben, was diese Welt mir bietet, jeden Herzschlag spüren, meinen eigenen Wert schaffen.
Denn das Erlebnis ist das Einzige, was in diesem Spiel wirklich zählt.
Hier, beim Schreiben, verstehe ich endlich Musks Überzeugung. Er spielt nicht nur Philosophie, sondern denkt mit den ersten Prinzipien über die Wahrheit unseres Seins nach.
Simulationstheorie ist nicht pessimistisch. Im Gegenteil, sie gibt uns eine beispiellose Freiheit.
Unsere Generation steht an einem großen Wendepunkt: vom passiven „Spieler“ zum aktiven „High-Level-Spieler“. Mit Web3 und KI in der Hand haben wir erstmals die Chance, die Regeln dieses „Simulationssystems“ zu erforschen und vielleicht sogar zu verändern.
Und das ist viel wichtiger, als nur zu klären, ob die Welt echt ist oder nicht.
Also, hör auf zu lachen. Wenn dir das nächste Mal eine unerklärliche „Zufälligkeit“ begegnet, denk einfach mal nach:
Welchen Charakter willst du in diesem Spiel spielen?