Vitalik Buterin sagte, dass die Slot-Zeiten von 12 Sekunden auf bis zu 2 Sekunden sinken könnten.
Entwickler streben eine endgültige Bestätigung (Finality) von 6–16 Sekunden durch BFT-ähnliche Upgrades und Änderungen bei den Attestatoren an.
Forscher Justin Drake stellte die Strawmap-Roadmap vor, die sich über sieben Forks bis 2029 erstreckt.
Ethereum-Entwickler skizzierten einen mehrjährigen Plan, um Blockzeiten und Finalitätsverzögerungen zu reduzieren, so die Kernforscher. Der Vorschlag, der Anfang 2026 öffentlich geteilt wurde, beschreibt schrittweise Konsensänderungen bei zukünftigen Netzwerk-Upgrades. Dabei sind Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin und Forscher der Ethereum Foundation beteiligt.
Laut Buterin wird Ethereum die Slot-Zeiten vorsichtig und schrittweise verringern. Der aktuelle 12-Sekunden-Slot könnte auf 8, dann 6, dann 4 Sekunden sinken. Weitere Reduktionen auf 3 oder 2 Sekunden werden noch geprüft.
Bemerkenswert ist, dass die meisten Roadmap-Updates nicht von der Slot-Dauer abhängen. Daher planen die Entwickler, die Slot-Zeiten erst nach Stabilitätsverbesserungen zu senken. Dies entspricht früheren Anpassungen der Daten-Blob-Ziele bei Ethereum.
Netzwerkkommunikationsänderungen unterstützen diese Pläne. Eine neu gestaltete Peer-to-Peer-Schicht nutzt Erasure Coding, um die Latenz zu verringern. Blöcke werden in Fragmente aufgeteilt, sodass Knoten Daten schneller wiederherstellen können. Tests zeigen eine verbesserte Verbreitung ohne zusätzliche Sicherheitsrisiken.
Derzeit beträgt die Ethereum-Finalität im Durchschnitt etwa 16 Minuten unter dem bestehenden Gasper-System. Die Roadmap trennt jedoch die Blockproduktion von der Finalitätslogik. Dadurch können beide Systeme unabhängig weiterentwickelt werden.
Buterin sagte, Entwickler strebten die Einführung einer BFT-ähnlichen Finalitätsmethode in einer Runde an. Bei diesem Ansatz könnte die Finalität auf 6–16 Sekunden sinken. Zwischenschritte sind Finalität in einer Epoche und kürzere Epochen.
Einige Upgrades erschweren jedoch die Timing-Planung. Funktionen wie ePBS und FOCIL verringern die sicheren Latenzspielräume. Um dies auszugleichen, schlagen Forscher vor, die Anzahl der Attestatoren pro Slot auf 256–1024 zufällig ausgewählte Teilnehmer zu begrenzen. Diese Änderung entfernt Verzögerungen bei der Signaturaggregation.
Die Roadmap erscheint in einem Dokument namens Strawmap, das vom Forscher Justin Drake vorgestellt wurde. Die Strawmap umfasst sieben Forks bis 2029, mit Updates alle sechs Monate.
Sie hebt fünf langfristige Ziele hervor, darunter schnelle Finalität, hohe Durchsatzrate und Post-Quanten-Sicherheit. Einige Forks, wie Glamsterdam und Hegotá, haben bereits endgültige Namen.
Wichtig ist, dass kryptografische Änderungen in Phasen erfolgen könnten. Die Blockproduktion könnte bereits vor der Finalität quantenresistent werden. Laut Buterin würde die Blockerstellung auch dann weiterlaufen, wenn die Finalität vorübergehend schwächer wird.
Die Strawmap ist ein Arbeitsdokument. Entwickler betonen, dass es die Koordination widerspiegelt, keine festen Ergebnisse.
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