
Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden von 64.000 USD auf etwa 71.000 USD gestiegen, wurde dann jedoch deutlich durch Verkaufsdruck abgelehnt und begann auf etwa 67.000 USD zurückzufallen. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch etwa 500 Millionen USD an Short-Positionen getrieben, die zwangsweise liquidiert wurden, während die Open Interest (OI) gleichzeitig stark zurückging, was auf eine allgemeine Entleverage-Phase im Markt hindeutet. Gleichzeitig steigen die Unsicherheiten bei den dritten Verhandlungsrunden zum Atomabkommen mit Iran, wobei die harte Haltung der USA die Marktrisiko-Prämie erhöht.
Die dritte indirekte Verhandlungsrunde zwischen den USA und Iran fand in Genf, Schweiz, statt und wurde als „angespannt und ernst“ beschrieben. Iran zeigte sich in Bezug auf die Urananreicherung flexibel, doch bei den Kernfragen bestehen weiterhin große Differenzen.
Die „Wall Street Journal“ berichtet, dass die USA voraussichtlich von Iran verlangen werden, die wichtigsten Anlagen in Fordow, Natanz und Isfahan abzubauen und das verbleibende angereicherte Uran an die USA zu übergeben. Zudem bestehe die Forderung, dass das Abkommen „permanent“ gilt und keine Urananreicherung mehr erlaubt ist. Trump setzte einen „Fensterzeitraum“ vom 1. bis 6. März für Verhandlungen und warnte, dass bei Nicht-Erreichen eines Abkommens militärische Maßnahmen in Betracht gezogen werden.
Militärisch hat die US Navy’s Fifth Fleet in Bahrain ihre Einsatzbereitschaft auf weniger als 100 Personen reduziert, was als präventive Maßnahme vor möglichen militärischen Aktionen interpretiert wird – ähnlich wie vor der Operation „Midnight Hammer“ im Juni 2025. Diese Signale, zusammen mit der Unsicherheit bei den Verhandlungen, halten die Märkte bei der Risikoprämie für den Nahost-Konflikt äußerst vorsichtig, was die Aufwärtsdynamik risikoreicher Anlagen weiter dämpft.
(Quelle: Trading View)
Bitcoin stieg schnell von 64.000 USD auf 71.000 USD und berührte dabei den oberen Widerstand des Abwärtstrendkanals. Nach Erreichen dieses Niveaus griffen Verkäufer schnell ein, und nach dem Handel wurde der Kurs deutlich abgelehnt, was den scheinbar starken Durchbruch zu einem klassischen Fake Breakout machte.
71.000 USD: Oberer Widerstand des Abwärtstrendkanals, bestätigt als Angebotszone, Verkaufsdruck konzentriert
65.000–66.000 USD: Kurzfristiges Support-Niveau für Bullen, entscheidet über kurzfristigen Trend
64.000 USD: Kritische Unterstützung, bei erneutem Test und Unterschreiten besteht Abwärtspotenzial
60.000 USD: Nächstes bedeutendes Support-Niveau nach Unterschreiten von 64.000 USD
Während des Anstiegs ist die Open Interest (OI) stark gefallen, was darauf hindeutet, dass diese Bewegung hauptsächlich durch die Zwangsliquidation von Short-Positionen getrieben wurde, nicht durch aktiven Kaufdruck der Bullen. Solange die strukturelle Nachfrage nicht wieder anzieht, wird jeder Rebound auf Verkaufsdruck treffen.
Der Rückgang heute wird durch zwei Hauptfaktoren verursacht: Technisch gesehen wurde nach dem Anstieg auf 71.000 USD am Vortag starker Verkaufsdruck abgelehnt, was den Anstieg als Fake Breakout ohne strukturelle Kaufunterstützung entlarvt; makroökonomisch erhöhen die unsicheren Aussichten der US-Iran-Atomverhandlungen, die harte Haltung der USA und potenzielle militärische Maßnahmen die Marktrisiko-Prämie deutlich.
71.000 USD entspricht dem oberen Rand des aktuellen Abwärtstrendkanals bei Bitcoin und ist eine Hauptverkaufszone. Wenn der Kurs dieses Niveau erreicht, endet die Zwangsliquidation der Short-Positionen, und die Verkäufer dominieren wieder. Ein erfolgreicher Durchbruch ist unwahrscheinlich, solange der Kurs nicht nachhaltig über 71.000 USD bleibt. Andernfalls bleiben die Verkäufer kurzfristig dominierend.
Der Rückgang des Open Interest (OI) zeigt, dass die Hebelpositionen im Markt insgesamt reduziert werden, was auf eine Entleverage-Phase hindeutet, nicht auf eine Zunahme der Long-Positionen. In einem Umfeld fallender OI ist ein Kursanstieg meist nur eine kurzfristige Bewegung, die durch Zwangsliquidationen der Shorts getrieben wird. Eine nachhaltige Erholung der Bullen erfordert eine tatsächliche Steigerung des Spot-Handelsvolumens.
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