Laut Nachrichten vom 27. Februar ist der Bitcoin-Preis schnell von einem Höchststand von fast 90.000 US-Dollar auf etwa 63.000 US-Dollar seit Februar gefallen, und es gab Spekulationen am Markt, dass “Institutionen absichtlich unterdrücken”. In diesem Zusammenhang sagte Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise Asset Management, dass diese Runde des Bitcoin-Verkaufs eher auf Gewinnerziehung durch langfristige Inhaber als auf menschliche Manipulation zurückzuführen sein könnte.
Hougan wies darauf hin, dass viele Early-Investoren in diesem Aufwärtszyklus bereits bedeutende Renditen erzielt haben, und wenn der Preis sich 90.000 US-Dollar nähert, ist es normal, dass einige Fonds sich entscheiden, von ihren Gewinnen zu profitieren. Langfristige Inhaber werden kurzfristig ein großes Angebot an den Markt abgeben und so den Preisdruck nach unten ausüben. Dieses Phänomen ist in der zweiten Hälfte früherer Bullenmärkte nicht ungewöhnlich.
Auch On-Chain-Daten bestätigen dieses Urteil. Laut Daten von Glassnode und CryptoQuant ist die Anzahl der über ein Jahr lang gelagerten Bitcoin-Überweisungen seit Ende Januar 2026 um etwa 15 % gestiegen. Der Anstieg der Wallet-Aktivität nach einer langen Phase der Stille wird meist als Signal für erfahrene Investoren gesehen, schrittweise von Gewinnen zu profitieren.
Hougan ist der Ansicht, dass der aktuelle Markt sich einem stufenweisen Tiefpunkt nähern könnte. Historische Daten zeigen, dass sich Bitcoin während ähnlicher Korrekturen in den Jahren 2018 und 2022 innerhalb von etwa zwei Monaten nach dem Auslösen des Verkaufsdrucks durch Langzeithalter im Durchschnitt um etwa 35 % erholte.
Im Kontext starker Schwankungen des Bitcoin-Preises werden das Verhalten langfristiger Bitcoin-Inhaber, Veränderungen der On-Chain-Daten und das Gesetz der Bullenmarktkorrekturen zu wichtigen Referenzindikatoren, um Markttrends zu beurteilen.
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