Iran liefert 2–5 % des Bitcoin-Hashraten. Ein Stromausfall könnte die globale Mining-Leistung verringern und die Blockzeiten verzögern, bis die Schwierigkeit angepasst wird.
Die Bitcoin-Märkte beobachten Öl- und regionale Sicherheitsrisiken, doch wenig Aufmerksamkeit gilt Irans Rolle im globalen Bitcoin-Mining.
Iran trägt geschätzt 2 bis 5 Prozent zur globalen Hashrate bei. Analysten stellen jetzt eine direkte Frage: Was passiert mit Bitcoin, wenn Irans Hashrate über Nacht verschwindet?
Iran legalisierte das Kryptowährungs-Mining im Jahr 2019. Die Politik erlaubte lizenzierten Betreibern, subventionierten Strom für Mining-Aktivitäten zu nutzen.
Der Schritt kam, da das Land mit strengeren finanziellen Beschränkungen und Begrenzungen beim Dollar-Zugang konfrontiert war.
Forschungsfirmen schätzen, dass Iran zwischen 2 und 5 % der globalen Bitcoin-Hashrate ausmacht.
Das entspricht etwa einem von 25 Blöcken, die zur Blockchain hinzugefügt werden. Mining-Betriebe sind auf lizenzierte Anlagen und nicht lizenzierte Standorte verteilt.
Der Energieverbrauch im Zusammenhang mit Mining hat inländische Kritik hervorgerufen. Iranische Behörden haben in den letzten Jahren die Beschlagnahmung illegaler Mining-Ausrüstung gemeldet.
Staatliche Medien haben unautorisiertes Mining mit Stromknappheit während Spitzenzeiten in Verbindung gebracht.
Irans Stromnetz ist durch veraltete Infrastruktur und hohe saisonale Nachfrage belastet.
Im Sommer kam es zu rollenden Blackouts. Die Mining-Aktivitäten erhöhen die Gesamtbelastung des Systems.
Niemand im Krypto-Bereich spricht über die 1-Milliarde-Dollar-Bitcoin-Operation, die ausgelöscht wird, wenn Bomben fallen.
Iran minet Bitcoin zu 1.320 US-Dollar pro Coin mit subventioniertem Strom und verkauft es für 68.000 US-Dollar. Eine Bruttomarge von 50x. Kein Hedgefonds-Ertrag. Kein Venture-Multiple. Fünfzigmal auf… pic.twitter.com/ePP4dxJF8r
— Shanaka Anslem Perera ⚡ (@shanaka86) 27. Februar 2026
Sicherheitsanalysten haben festgestellt, dass militärische Angriffe oft auf Kraftwerke und Übertragungsinfrastruktur abzielen.
Solche Operationen konzentrieren sich auf Radar-, Kommunikations- und Kommandozentren. Stromnetze können während größerer Kampagnen betroffen sein.
Wenn die Stromerzeugung mehrere Tage lang gestört würde, würden Mining-Farmen wahrscheinlich stillgelegt.
Bitcoin-Mining-Hardware benötigt kontinuierliche Stromversorgung und stabile Verbindungen. Selbst kurze Ausfälle können den Betrieb ganzer Anlagen stoppen.
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Ein plötzlicher Verlust von 2 bis 5 % der globalen Hashrate würde die Rechenleistung des Netzwerks verringern.
Das Bitcoin-Protokoll passt die Mining-Schwierigkeit ungefähr alle zwei Wochen an. Die Anpassung hilft, die Blockproduktionszeiten zu stabilisieren.
Vor der Anpassung der Schwierigkeit könnten die Blockzeiten moderat verlangsamt werden. Langsamere Blöcke könnten vorübergehend zu höheren Gebühren führen.
Frühere Ereignisse, wie regionale Mining-Verbote, haben ähnliche kurzfristige Effekte gezeigt.
Marktanalysten stellen fest, dass frühere Hashraten-Schocks den Netzwerkbetrieb nicht vollständig zum Stillstand brachten.
Als China 2021 das Mining einschränkte, sank die Hashrate stark, erholte sich aber später wieder. Geräte wurden in andere Regionen mit verfügbarem Strom verlagert.
Händler berücksichtigen derzeit geopolitische Risiken in den Ölmarktpreisen. Die Bitcoin-Preise haben auf potenzielle Stromausfälle in Iran nur begrenzt reagiert.
Einige Beobachter argumentieren, dass Energieversorgung und Hashrate-Exposition für die meisten Investoren sekundäre Faktoren bleiben.
Wenn Irans Mining-Kapazitäten offline gingen, könnten andere globale Miner im Laufe der Zeit die Produktion ausbauen.
Das Netzwerk ist so konzipiert, dass es sich an Änderungen in der Teilnahme anpasst. Das Ausmaß und die Dauer einer Störung würden die Gesamtmarktreaktion prägen.
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