Sam Bankman-Fried's Begnadigungs-Kampagne scheitert daran, Trump zu beeinflussen

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Sam Bankman-Fried hat eine öffentliche Kampagne gestartet, um eine Begnadigung durch Donald Trump zu erhalten, aber das Weiße Haus sagt, dass Gnade nicht auf dem Tisch steht. Trotz pro-Trump-Rhetorik bleibt es unwahrscheinlich, dass der ehemalige FTX-CEO eine Unterstützung erhält.

Weiße Haus lehnt SBFs Begnadigungsinitiative ab

Der verurteilte ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried versucht, sich hinter Gittern politisch neu zu positionieren, aber es scheint, als würde das nichts bringen, so ein aktueller Bericht von Fortune.

In den letzten Wochen hat Bankman-Fried soziale Medien genutzt, um die bundesstaatliche Justiz zu kritisieren und Donald Trump zu loben, wobei er Themen aufgreift, die in MAGA-Kreisen üblich sind. In einem Beitrag beschuldigte er Richter Lewis Kaplan, der ihn zu 25 Jahren Haft verurteilt hat, politischer Voreingenommenheit und lobte Trump dafür, dass er sich gegen sogenannte „aktivistische“ Richter gestellt habe.

Der Tonfall weicht deutlich von Bankman-Frieds früherer Haltung ab. Als einer der größten Spender der Demokratischen Partei unterstützte er zuvor progressive Anliegen und pflegte enge Verbindungen in Washingtons Politikerkreisen.

Die Strategie scheint darauf abzuzielen, eine Begnadigung durch den Präsidenten zu erreichen. Seit Trump im Januar 2025 wieder im Amt ist, hat er Teile der Krypto-Politik der vorherigen Regierung zurückgenommen und mehreren prominenten Finanzstraftätern Gnade gewährt, darunter Changpeng Zhao von Binance.

Das Weiße Haus hat jedoch wiederholt betont, dass Bankman-Fried keine Begnadigung erhalten wird. Ein Sprecher verwies auf Trumps frühere Äußerungen, wonach er keine Pläne habe, Bankman-Fried oder andere prominente Insassen zu begnadigen.

Bankman-Fried legt weiterhin Berufung gegen seine Verurteilung vor Bundesgerichten ein und pflegt eine aktive Präsenz auf X (ehemals Twitter) durch proxy-Kommunikationen, die von den Gefängnisbehörden genehmigt wurden. Kritiker sagen, unterstützende Beiträge würden von anonymen Konten verstärkt, was die Debatte um seine öffentliche Kampagne weiter anheizt.

Trotz der politischen Neupositionierung deuten Insider darauf hin, dass sein Ruf sowohl in Washington als auch in der Krypto-Branche eine Begnadigung äußerst unwahrscheinlich macht. Im aktuellen Klima könnte die politische Zugehörigkeit allein eine der größten Finanzbetrugsverurteilungen in der modernen Geschichte nicht aufwiegen.

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