Es sind Fragen aufgetaucht bezüglich einer möglichen nicht offengelegten Kontrolle von CEA Industries (NASDAQ: BNC) durch 10X Capital Asset Management. YZi Labs, ein Investor, entdeckte Unterlagen, die darauf hindeuten, dass 10X und seine verbundenen Unternehmen zusammen mehr als 5 % des Unternehmens besitzen könnten.
Die Erkenntnisse, die am 27. Februar 2026 auf den Britischen Jungferninseln gemeldet wurden, unterstreichen einen Mangel an Transparenz, der eine verpflichtende SEC-Offenlegung auslösen könnte. Alex Odagiu, Investment-Partner bei YZi Labs, erklärte: „Die Zahlen in den eigenen SEC-Unterlagen des Unternehmens lassen keinen Raum für Mehrdeutigkeiten.“ Er fügte hinzu: „10X scheint die 5 %-Eigentumsgrenze bereits vor Monaten überschritten zu haben – doch anstatt die grundlegenden Bundeswertpapiergesetze einzuhalten, haben sie sich entschieden, im Schatten zu bleiben.“
Laut dem Unternehmen deuten die Unterlagen darauf hin, dass kürzlich 2.376.236 Warrants ausgeübt wurden. 10X BNB Cayman Sponsor und 10X Capital Partners LLC kontrollierten nahezu alle dieser Warrants. Bei insgesamt ausstehenden Aktien von 44.062.938 zum 12. Dezember 2025 entspricht dies etwa 5,39 % Eigentum.
Daher fordert YZi Labs 10X und Hans Thomas, ein Vorstandsmitglied und Kontrollierer von 10X, auf, die Eigentumsverhältnisse umgehend zu klären. Herr Thomas hat noch kein Formular 3 eingereicht, eine regulatorische Anforderung, was weitere Fragen zur Einhaltung der Vorschriften und zur Transparenz gegenüber den Aktionären aufwirft.
Zusätzlich zeigen Insider-Offenlegungen, dass CEO David Namdar und andere Direktoren etwa 2,02 % des Unternehmens halten. Zusammen mit den geschätzten 5,39 % von 10X könnten Insider insgesamt 7,41 % von BNC kontrollieren. Außerdem hat der Vorstand im Dezember 2025 einstimmig einen Aktionärsrechtsplan, eine sogenannte Poison Pill, verabschiedet und die Satzung geändert.
Diese koordinierte Aktion deutet auf mögliche abgestimmte Bemühungen hin, die Unternehmensführung zu beeinflussen. Daher stellen Marktanalysten und Aktionäre nun die Frage, ob diese abgestimmten Insider eine nicht offengelegte „Gruppe“ im Sinne der SEC-Regeln bilden.
YZi Labs betont, dass Transparenz entscheidend ist. Sie heben hervor, dass offen gelegt werden muss, ob mit 10X verbundene Einheiten diese Aktien aktiv verwalten, verkaufen oder gemeinsam abstimmen. Das Unternehmen bestätigte, dass es seine eigenen Warrants nicht ausgeübt hat, was weiter auf eine mögliche Dominanz von 10X bei den jüngsten Warrants hinweist.