Mahad Mohamed ist ein erfahrener Spezialist für Krypto-Steuern und Buchhaltung mit über 25 Jahren Erfahrung in der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung. Sein Hintergrund umfasst Tätigkeiten bei den Big Four-Unternehmen sowie bei Steuerbehörden der Regierung, was ihm tiefe Einblicke in regulatorische Überprüfungen und Durchsetzungen verschafft.
Mahad Mohamed ist CEO von Block3 Finance, einer Firma, die sich ausschließlich auf Kryptowährungsbesteuerung, Buchhaltung und Beratung spezialisiert hat. Kürzlich nahm er am Bitcoin.com News Podcast teil, um darüber zu sprechen, wie Kryptowährungen in Kanada und den USA besteuert werden und was Händler, Investoren und Entwickler verstehen müssen, um konform zu bleiben:
Mahad berät Krypto-Händler, Investoren und Entwickler hinsichtlich Berichterstattung, Prüfungen und langfristiger Steuerstrukturen, mit tiefgreifender Expertise in Bitcoin, Hochvolumen-Handel, DeFi, Staking, NFTs, Mining und grenzüberschreitenden Kryptoaktivitäten. Sein Fokus liegt auf prüfungsbereiten Berichten, sauberen Aufzeichnungen und verteidigungsfähigen Steuerpositionen, die einer echten regulatorischen Überprüfung standhalten.
Block3 Finance arbeitet mit Kunden, die auf zentralisierten Börsen und On-Chain-Protokollen tätig sind, und bietet präzise Berichterstattung, Prüfungsunterstützung und Steuerstrukturen, die den aktuellen regulatorischen Erwartungen entsprechen. Das Unternehmen legt großen Wert auf saubere Aufzeichnungen, verteidigungsfähige Positionen und praktische Entscheidungen, die einer echten Prüfung standhalten.
Sie können eine kostenlose 30-minütige Beratung unter calendly.com/mahadblock3finance buchen, die auf Ihre individuelle Krypto-Aktivität zugeschnitten ist, um Ihre Risiken, Berichtspflichten und nächsten Schritte zu verstehen, bevor Probleme teuer werden.
Ein zentrales Thema dieser Folge war das Missverständnis, dass Steuern nur beim Umtausch in Fiat-Währung anfallen; tatsächlich ist jede Krypto-Transaktion, einschließlich Verkauf, Tausch und Ausgaben, ein steuerpflichtiges Ereignis, ohne Mindestschwelle für die Meldung von Gewinnen. Steuerbehörden wie die CRA, Revenue Quebec und die IRS erkundigen sich in Steuererklärungen nach der Nutzung von Kryptowährungen, und die CRA hat kürzlich 440.000 Prüfbriefe verschickt, um zu ermitteln, ob die Empfänger Krypto-Nutzer sind. Steuerbehörden prüfen genau, ob ein Nutzer Investor oder Day-Trader ist, oft anhand eines achtseitigen Fragebogens mit etwa 30 Fragen, um die Beteiligung des Nutzers zu bewerten. Ein wichtiger Unterschied liegt im Transaktionsvolumen: Mehr als 10 bis 15 Transaktionen pro Jahr oder mehr als 15 Staking-/Reward-Transaktionen können einen Nutzer als Day-Trader kennzeichnen. Automatisierter Handel ist ebenfalls ein starker Indikator für einen Day-Trader.
Wenn man als Day-Trader eingestuft wird, wird das Einkommen als Geschäftseinkommen zu hohen persönlichen Grenzsteuersätzen (bis zu 49 % oder 53 % in Kanada) besteuert, im Gegensatz zu Kapitalgewinnen. Mahad empfiehlt dringend, dass Day-Trader eine Gesellschaft gründen, da der Steuersatz für Unternehmen in Kanada nur 12,2 % auf Gewinne bis zu einer halben Million beträgt, und persönliche Vermögenswerte mittels eines Section 85 Rollover auf die Gesellschaft übertragen werden können. Spezifische Krypto-Aktivitäten werden ebenfalls behandelt: Staking-Belohnungen und Airdrops sind bei Empfang zum Marktwert steuerpflichtig, und die tägliche Natur dieser Zahlungen kann das Risiko erhöhen, als Day-Trader eingestuft zu werden. Gewinne aus Prognosemärkten sind steuerpflichtig, im Gegensatz zu Lotteriegewinnen in Kanada, da sie Krypto als Medium der Vorhersage verwenden. Verluste durch Hacks oder Börsenversagen sind keine automatischen Abschreibungen; sie erfordern eine ordnungsgemäße Dokumentation, wie die Einreichung eines Polizeiberichts und die Beantragung einer Bundesaktennummer, die Block3 Finance nutzt, um Verlustansprüche im Falle einer Prüfung zu verteidigen.
Für die Zukunft prognostiziert Mahad eine Zunahme von Prüfungen, On-Chain-Analysen und eine geringere Toleranz gegenüber Fehlern seitens der Regierungen, da Bildung und Bewusstsein weiter verbreitet werden. Der globale Datenaustausch steht ebenfalls bevor, mit dem Common Reporting Standard on Crypto-Assets (CARF), der 2027 starten soll, was bedeutet, dass Steuerbehörden Zugriff auf internationale Wallet-Informationen haben werden. Abschließend betont er die Bedeutung der Nachlassplanung und fordert Krypto-Nutzer auf, ein aktuelles Testament und ordnungsgemäße Dokumente zu haben, damit Begünstigte und Verantwortliche Zugriff auf ihre Krypto-Assets, Wallets und Seed-Phrasen haben. Er weist darauf hin, dass „Tod und Steuern beide garantiert sind“.
Der Bitcoin.com News Podcast präsentiert Interviews mit den interessantesten Führungspersönlichkeiten, Gründern und Investoren aus der Welt der Kryptowährungen, Dezentralen Finanzen (DeFi), NFTs und des Metaversums. Folgen Sie uns auf iTunes oder Spotify.
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