Die Märkte wurden in den letzten 24 Stunden von einer Welle dramatischer Schlagzeilen erschüttert. Es kursierten Berichte, dass Irans oberster Führer gestorben sei. Kurz darauf stieg Bitcoin wieder über 68.000 US-Dollar.
Gold und Silber haben jedoch ihre höchsten monatlichen Schlusskurse in der Geschichte erreicht, Gold bei 5.278 US-Dollar und Silber bei 93,76 US-Dollar.
Gold stieg im Februar um fast 8 %. Silber sprang um 10 %. In einem einzigen Monat flossen Milliarden in Edelmetalle.
Jetzt ist die Frage einfach: Wenn sich die Spannungen zwischen den USA und Iran weiter verschärfen, wohin könnten Gold und Silber als Nächstes gehen?
Was passiert zwischen den USA und Iran
Silberpreis bleibt stark, während die Spannungen eskalieren
Silber: Einschätzung der Eskalation
Goldpreis steigt, während die globale Unsicherheit zunimmt
Gold: Einschätzung der Eskalation
Was die Charts wirklich aussagen
Die globale Lage ist angespannt. Gemischte Berichte, militärische Bewegungen und plötzliche politische Änderungen haben die Märkte unsicher gemacht. Wenn das passiert, bewegt sich Kapital meist schnell.
Investoren reagieren bei Hochrisikoereignissen meist auf zwei Arten. Einige rotieren in Bitcoin und andere liquide Anlagen. Andere flüchten in traditionelle sichere Häfen, Gold und Silber.
Der jüngste Anstieg bei den Metallen deutet darauf hin, dass Institutionen nicht auf Klarheit warten. Sie positionieren sich früh. Das passiert meist, wenn die Märkte den Ernst der Lage erkennen und nicht nur kurzfristigen Lärm sehen.
Wenn der Konflikt zu echten und anhaltenden militärischen oder wirtschaftlichen Problemen führt, könnte mehr Geld in sichere Anlagen wie Gold und Silber fließen.
Silber wird bei etwa 104 US-Dollar gehandelt, nachdem es kurzzeitig über den Bereich von 115–120 US-Dollar gesprungen war und dann zurückging.
Trotz dieses Rückgangs ist der größere Trend weiterhin nach oben gerichtet. Der Silberpreis liegt deutlich über dem steigenden 200-Tage-Durchschnitt, der bei etwa 50 US-Dollar liegt.
Diese Distanz zeigt, dass es sich nicht um einen schwachen Markt handelt, der sich erholen will. Es ist ein starker Markt, der bereits kräftig gelaufen ist und dann abgekühlt hat.
Der jüngste Rückgang in die 80er sieht eher wie ein Reset aus als eine Umkehr. Käufer sind aggressiv eingestiegen, und der Preis klettert wieder in den dreistelligen Bereich.
Das Momentum ist wieder stark. Der RSI im 4-Stunden-Chart nähert sich dem oberen Bereich, was Stärke zeigt, aber nicht die extremen Werte, die normalerweise einen Top markieren.
Quelle: TradingView.com
Wenn sich die Spannungen weiter verschärfen, braucht der Silberpreis nicht viel, um wieder die 115–120 US-Dollar zu erreichen. Ein klarer Durchbruch über diese Zone würde den Bereich um 130 US-Dollar freilegen, und bei anhaltendem geopolitischem Schock könnte Silber bis 140–150 US-Dollar steigen.
Es bewegt sich in beide Richtungen schneller als Gold, und in risikovermeidenden Umgebungen beschleunigt es oft stark.
Wenn sich die Lage stattdessen beruhigt, wird der Bereich um 92–95 US-Dollar zu einer wichtigen Unterstützung. Solange der Silberpreis über dieser Zone bleibt, bleibt die Struktur konstruktiv.
Quelle: ChatGPT
Gold wird bei etwa 5.320 US-Dollar gehandelt. Das ist nicht allzu weit von den neuen Höchstständen entfernt. Der Gesamttendenz ist weiterhin stark. Der Goldpreis liegt noch über dem steigenden 200-Tage-Durchschnitt, der bei etwa 3.950 US-Dollar liegt. Das zeigt, wie viel Gold bereits zugelegt hat.
Selbst nach dem jüngsten starken Rückgang während der Volatilität kehrten Käufer schnell zurück und drückten den Goldpreis wieder über 5.200 US-Dollar. Diese Reaktion zeigt eine starke Nachfrage im Markt. Der RSI ist erhöht, aber nicht extrem, was auf anhaltendes Momentum hinweist, ohne Erschöpfung zu signalisieren.
Quelle: TradingView.com
Wenn die Spannungen von hier aus steigen, ist die erste wichtige Marke bei etwa 5.350 US-Dollar zu beobachten. Ein starker Anstieg über diesen Bereich könnte den Goldpreis schnell in Richtung 5.600 US-Dollar treiben. Bei einem ernsthaften und langwierigen Konflikt wäre ein Anstieg auf 6.000 US-Dollar nicht ungewöhnlich.
Wenn die Ölpreise steigen und die Inflationssorgen wieder aufkommen, könnte der Goldpreis im Laufe der Zeit in Richtung 6.200 bis 6.500 US-Dollar steigen. Das würde wahrscheinlich nicht in einer einzigen Bewegung passieren, sondern schrittweise.
Wenn sich die Lage beruhigt, liegt die erste solide Unterstützung bei etwa 5.050 US-Dollar. Darunter ist bei 4.800 US-Dollar die tiefere Unterstützung. Derzeit ist der Preis weit entfernt davon, diese Marken zu durchbrechen, was zeigt, dass die Käufer noch die Kontrolle haben.
_****Hier ist, wohin der Kaspa (KAS)-Preis diese Woche tendiert**
Quelle: ChatGPT
Gold und Silber wirken momentan nicht unsicher. Sie haben bereits eine Welle der Volatilität durchlaufen und halten stattdessen ihre Position. Jeder Rücksetzer in letzter Zeit hat Käufer angezogen, keine Panikverkäufer. Das ist eine wichtige Erkenntnis.
Die Märkte beginnen meist schon vor vollständiger Ausprägung der Geschichte mit Anpassungen. Aus der Form dieser Charts sieht es so aus, als bereite sich das Geld still und heimlich auf weitere geopolitische Spannungen vor.
Das bedeutet nicht, dass die Preise ohne Pausen direkt nach oben schießen. Es deutet aber darauf hin, dass die generelle Richtung weiter nach oben zeigt, solange keine echten Zusammenbrüche bei wichtigen Unterstützungsniveaus auftreten.
Wenn sich der Konflikt zwischen den USA und Iran verschärft, steigen die Metalle wahrscheinlich wieder an. Wenn die Lage sich beruhigt, ist es nicht überraschend, dass die Preise nach einer solchen starken Rally seitwärts tendieren. Das wäre normal.
Derzeit fühlen sich die Charts jedoch nicht nervös an. Sie wirken unterstützt.