Autor: Ariel, Krypto-Stadt
JPMorgan-CEO warnt: Finanzmarkt zeigt Anzeichen der Krise vor 2008 Der CEO, der JPMorgan durch die Finanzkrise 2008 führte und die Übernahme zweier insolventer Konkurrenten leitete, Jamie Dimon, warnte am 24. Februar, dass die aktuelle Marktsituation und das unkluge Verhalten einiger Banken, hohe Risiken bei der Kreditvergabe zur Gewinnmaximierung einzugehen, eine ähnliche Situation wie vor dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 auslösen könnten.
Die aktuelle Marktlage ähnelt stark den Jahren 2005, 2006 und 2007, mit hohen Asset-Preisen und Handelsvolumen, die die Marktteilnehmer übermäßig optimistisch stimmen. Es wird beobachtet, dass einige Finanzinstitute riskante Entscheidungen treffen, um Nettozinserträge zu erzielen. Er erwartet, dass der Kreditzyklus letztlich wieder verschlechtern wird, obwohl der genaue Zeitpunkt noch unklar ist.
Dimon blickte auf die Insolvenz des Auto-Kreditunternehmens Tricolor Holdings und des Auto-Teilelieferanten First Brands Group im letzten Jahr zurück und betonte, dass, wenn im Markt eine Ratte auftauche, dies meist bedeute, dass noch mehr Probleme im Verborgenen lauerten. JPMorgan hat einen Wertminderungsaufwand von 170 Millionen US-Dollar für die Kredite an Tricolor Holdings verbucht.
Bildquelle: news.dealershipguy | US-Subprime-Autokreditunternehmen Tricolor beantragte im letzten Jahr Insolvenz
Kreditzyklus steht vor unbekannten Schocks, KI könnte die Softwarebranche revolutionieren Laut Bloomberg löst die schnelle Entwicklung der KI-Technologie neue Volatilität an den Finanzmärkten aus. In den letzten Wochen haben Branchen weltweit panikartige Handelsaktivitäten im Zusammenhang mit KI erlebt, während Investoren bewerten, wie diese neue Technologie die bestehenden Märkte verändern könnte. Dimon sagte dazu, dass im Kreditzyklus immer unerwartete Entwicklungen auftreten, oft in Branchen, die man nicht erwartet. Er glaubt, dass die strukturellen Veränderungen durch KI diesmal die Softwarebranche vor Herausforderungen stellen könnten. Die KI-Revolution wird JPMorgan dazu zwingen, bestimmte Kreditprojekte strenger zu prüfen, doch Dimon ist der Ansicht, dass dies keine erheblichen Verluste für die Bank bedeuten wird.
Cloud-Giganten verschulden sich stark, KI-Blase wird zum größten Risiko für Investoren Nicht nur JPMorgan, auch die Marktbesorgnis über die Überbewertung von KI steigt zunehmend. Laut The Times zeigt eine aktuelle Umfrage der Bank of America, dass die KI-Blase erstmals das wichtigste Thema für Investoren im Kreditmarkt ist. Besonders im Fokus stehen die hohen Verschuldungsgrade großer Cloud-Anbieter wie Microsoft, Amazon, Meta und Google. Die Umfrage ergab, dass die Investoren erwarten, dass die Verschuldung dieser Cloud-Giganten in diesem Jahr 285 Milliarden US-Dollar erreichen wird, deutlich mehr als die geschätzten 210 Milliarden US-Dollar im Dezember letzten Jahres. Derzeit sehen 23 % der Befragten die KI-Blase als größte Bedrohung, deutlich mehr als die 9 %, die im Dezember 2022 befragt wurden. Die Angst vor einer möglichen Überbewertung und dem Scheitern der Investitionen in KI-Unternehmen hat die Kreditblase als größte Gefahr für die Investoren abgelöst. US-Analysten der Bank of America weisen in ihrem Bericht darauf hin, dass nur sehr wenige Investoren sich Sorgen über geopolitische Konflikte oder Fehler der Zentralbanken machen, und die Angst vor den langfristigen Auswirkungen der technologischen Umwälzungen ist gering. Lediglich 10 % der Befragten gaben an, dass die Unternehmenseliminierung durch KI ihre Hauptsorge sei.
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