Die Kontroverse kommt zur schlechtesten Zeit, da Bitcoin sich in einer bärischen Position befindet und die Hebelwirkung im gesamten Ökosystem noch hoch ist, was Fragen zur Nachhaltigkeit aufwirft.
Die Strategie des Unternehmens basiert stets auf aggressiver Bitcoin-Anhäufung, finanziert durch Schulden und Kapitalerhöhungen. Ein weiterer Druckfaktor ist die neue Dividendenpolitik, die als Mittel zur Einkommensstreckung vermarktet wird, tatsächlich aber eine wiederkehrende Geldverpflichtung schafft, während die zugrunde liegende Anlage Bitcoin weiterhin volatil ist und deutlich unter den jüngsten Höchstständen liegt.
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Große Dividenden zu zahlen, während man auf marktgetriebene Wertsteigerungen angewiesen ist, schaffen laut Kritikern einen Teufelskreis, in dem möglicherweise neues Kapital benötigt wird, um die Bilanz und die Erwartungen der Aktionäre zu halten.
Der Zeitpunkt ist aus Marktsicht problematisch. Der Bitcoin-Preis ist unter wichtigen gleitenden Durchschnitten im Tageschart gefangen, und die 100- und 200-Tage-Trends sind weiterhin rückläufig. Kürzliche dreieckige Formationen deuten eher auf Unentschlossenheit als auf Stärke hin, und Versuche, Stabilität zu erreichen, führten nur zu temporärer Konsolidierung.
Anstatt auf eine selbstbewusste Anhäufung zu setzen, betonen hohe Volumen-Spikes während Kursrückgängen eine defensive Positionierung. Die beträchtliche Treasury-Position der Strategie könnte bei einem Scheitern von Bitcoin, bedeutende Widerstandsbereiche zu überwinden, weiteren Mark-to-Market-Stress erfahren.
Da die Renditen zunehmend von konstanten Zuflüssen abhängen, haben Kritiker die Struktur mit einem Ponzi-Schema verglichen, obwohl dies nicht unbedingt der strengen Definition entspricht.
Aus dieser Perspektive könnten Dividenden weniger wie eine organische Rendite erscheinen und mehr wie ein Mechanismus, der frische Mittel oder steigende Vermögenswerte benötigt, um über Wasser zu bleiben. Die Kapitalaufnahme könnte teurer werden, und Risiken bei der Refinanzierung von Schulden könnten erheblich steigen, falls die Stimmung gegenüber Kryptowährungen weiter abnimmt.
Befürworter argumentieren, dass der Ansatz nach wie vor einfach ist: strukturierte Finanztechnik kombiniert mit langfristiger Exponierung gegenüber Bitcoin. Ihrer Ansicht nach haben vergangene Abschwünge letztlich Geduld belohnt, und Volatilität sei nur vorübergehend.
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