Bitcoin und Ethereum verzeichneten im Jahr 2026 eines ihrer schwächsten ersten Quartale in der Geschichte, was auf fallende Liquidität und zunehmende globale Unsicherheit zurückzuführen ist.
Der globale Kryptomarkt stand im ersten Quartal 2026 unter starkem Druck. Die wichtigsten Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum zeigten eine ungewöhnlich schlechte Performance im Vergleich zu historischen Trends. Infolgedessen erlitten Investoren erhebliche Verluste bei den wichtigsten Kryptowährungen.
Laut Daten der Organisation CoinGlass liegt die Rendite von Bitcoin im ersten Quartal 2026 bei -23,21 Prozent. Diese Performance ist die dritt-schlechteste im ersten Quartal seit 2013. Historisch gesehen beträgt die durchschnittliche Q1-Rendite bei Bitcoin 45,90 %. Daher weicht die aktuelle Performance deutlich von den bisherigen Trends ab.
Laut den neuesten Daten von CoinGlass liegt die Rendite von Bitcoin im Q1 2026 bei -23,21 %, was die dritt-schlechteste Performance im ersten Quartal seit 2013 darstellt und deutlich unter dem historischen Durchschnitt von 45,90 % liegt. Während Ethereum im gleichen Zeitraum eine Rendite von -32,17 % verzeichnete, die dritt-schlechteste… pic.twitter.com/3LCGEQArOp
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 1. März 2026
In der Zwischenzeit hatte Bitcoin Schwierigkeiten, das Vertrauen der Investoren im Quartal aufrechtzuerhalten. Die Preise standen wiederholt unter Verkaufsdruck aufgrund der Unsicherheit in der Makroökonomie. Als Folge davon gingen Händler in den globalen Finanzmärkten risikoreduziert vor. Dieser Verkaufsdruck führte dazu, dass Bitcoin deutlich unter seine saisonale Performance auf Basis historischer Daten fiel.
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Ähnlich schwach schnitt auch Ethereum im selben Zeitraum ab. Die Q1-Rendite von Ethereum lag bei -32,17 %, die dritt-schlechteste seit 2016. Im Vergleich dazu beträgt die historische Q1-Durchschnittsrendite von Ethereum 66,45 %, mit einem Median von 4,37 %.
Darüber hinaus trugen mehrere makroökonomische Entwicklungen zu diesem starken Marktrückgang bei. Anhaltende Inflationssorgen blieben eine große Herausforderung für die Finanzmärkte weltweit. Investoren beobachteten genau die Signale der Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve.
Ein weiterer wichtiger Faktor war die Entwicklung der Führung innerhalb des Systems der Federal Reserve. Es gab Berichte, dass der Ökonom Kevin Warsh möglicherweise der nächste Vorsitzende der Federal Reserve werden könnte. Diese Nominierung führte zu höheren Erwartungen an eine straffere Geldpolitik. Infolgedessen zogen sich Investoren aus spekulativen Vermögenswerten wie Kryptowährungen zurück.
Auch die institutionellen Investitionsflüsse zeigten im Quartal einen deutlichen Rückgang. Spot-Bitcoin-ETFs wurden von einem starken Rückgang der verwalteten Vermögenswerte getroffen. Die gesamten ETF-Vermögenswerte erreichten im späten Jahr 2025 zuvor 165 Mrd. USD. Bis Mitte Februar 2026 sanken die Vermögenswerte jedoch um etwa 41 % auf 96 Mrd. USD.
Diese Abflüsse spiegelten einen Rückgang des institutionellen Vertrauens in die kurzfristige Performance der Kryptomärkte wider. Große Investoren reagieren oft schnell auf Veränderungen bei den Liquiditätsaussichten. Daher führte die Verschärfung der finanziellen Bedingungen dazu, dass mehrere Institutionen ihre Exponierung gegenüber Kryptowährungen reduzierten.
Auch geopolitische Entwicklungen setzten digitalen Vermögenswerten zusätzlichen Druck auf. Spannungen im Nahen Osten schufen mehr Unsicherheit auf den globalen Finanzmärkten. Investoren verlagerten Kapital in sicherere Anlagen während geopolitischer Krisen.
Infolgedessen gewann der Goldpreis im gleichen Zeitraum erheblich an Momentum. Das Edelmetall stieg seit Anfang 2026 um fast 17 %. Diese Bewegung spiegelte wider, dass Investoren zunehmend in defensive Anlagen statt in hochvolatilitätsträchtige Kryptowährungen investierten.
Zudem überraschte das Verhalten von Bitcoin während Marktturbulenzen einige Händler. Historisch glaubten einige Investoren, dass Bitcoin als Absicherung bei finanzieller Unsicherheit fungieren würde. Doch die jüngsten Marktdaten zeigten ein anderes Muster.
Folglich wurden die Kryptomärkte insgesamt in enger Verbindung mit risikoreichen Anlagen gehandelt. Wenn die globale Liquidität sich verschärfte, sanken sowohl Technologiewerte als auch Kryptowährungen synchron. Dieses Muster verdeutlicht die zunehmende Verbindung zwischen digitalen Vermögenswerten und traditionellen Finanzmärkten.
Trotz des schlechten ersten Quartals behalten Marktteilnehmer die zukünftigen Impulse im Blick. Veränderungen bei der globalen Liquidität, regulatorische Entwicklungen und makroökonomische Bedingungen könnten die kommenden Trends im Kryptobereich beeinflussen. Daher sind Investoren vorsichtig bei der Einschätzung der nächsten Phase des Marktes für digitale Vermögenswerte.
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