Die jüngste Verschärfung der geopolitischen Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat unerwartet einen Handelsboom auf den Vorhersagemarktplattformen ausgelöst. Blockchain-Daten zeigen, dass einige neu gegründete Konten vor dem Luftangriff genau wetten und Millionen von Dollar verdienen. Dieses ungewöhnliche Handelsmuster hat auf dem Markt weit verbreitete Zweifel darüber aufgeworfen, dass Insider vertrauliche Informationen für den Insiderhandel verwenden.
Polymarkets neues Konto setzt genau auf “Luftangriffe vor Ende Februar”, um einen Gewinn von einer Million Dollar zu erzielen
Bevor das US-Militär eine Operation gegen den Iran startete, überschwemmte der Prognosemarkt Polymarket mit bis zu 500 Millionen Dollar Handelsvolumen. Die Analystenagentur Bubblemaps SA wies darauf hin, dass sechs neue Konten bis Ende Februar korrekt auf “Luftangriffe” wetten und damit einen Gewinn von etwa einer Million US-Dollar erzielten. Der Vertrag hat ein Handelsvolumen von 90 Millionen US-Dollar erreicht. Einige Konten kauften sogar Kontrakte zu einem niedrigen Preis von 0,01 $ vor dem Luftangriff – ein äußerst präzises und zeitkritisches Handelsmuster, das von Analysten als typisch für potenziellen Insiderhandel angesehen wird und Bedenken hinsichtlich der Marktfairness aufkommen lässt.
Die Herausforderung der Makroumgebung und Informationsasymmetrie
Prognosemärkte ermöglichen es den Teilnehmern, finanzielle Wetten auf geopolitische Ereignisse abzuschließen, was die Erwartungen der Öffentlichkeit an makroökonomische Risiken widerspiegelt. Militärische Informationen sind jedoch nur in den Händen weniger Personen, bevor sie öffentlich gemacht werden, was zu einer ernsthaften “Informationsasymmetrie” führt. In Kombination mit der hohen Anonymität von Blockchain-Wallets haben privilegierte Insider große Anreize, im Voraus zu planen. Obwohl die Vereinigten Staaten militärische Maßnahmen angedeutet haben und es auf dem Markt auf Grundlage öffentlicher Informationen vernünftige Spekulationen gibt, stehen sie weiterhin vor großen Schwierigkeiten, legitime Vorhersagen und illegalen Insiderhandel klar zu definieren.
Dieser Vorfall hebt die regulatorischen Grauzonen der aufstrebenden Prognosemärkte hervor. Polymarket unterliegt als Offshore-Plattform keiner strengen Regulierung durch Behörden wie die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Im Gegensatz dazu hat der regulierte Konkurrent Kalshi klare Vorschriften, und diesmal weigert sich Kalshi, einem Markt den Tod einer bestimmten Person als Vergleichsbedingung zu stellen, um moralisches Risiko zu vermeiden. Vor einigen Tagen leitete Kalshi 200 Untersuchungen zu möglichen Verstößen ein und beschlagnahmte Dutzende von Fällen. Unter ihnen wurden Artem Kaptur, der Redakteur des bekannten YouTubers Mr. Beast, und Kyle Langford, ein ehemaliger republikanischer Gouverneurskandidat von Kalifornien, von der Plattform des Insiderhandels beschuldigt.
(Prognosemarkt: Kalshi hat häufig Nachteile!) MrBeast-Mitarbeiter verdächtigt des Insiderhandels, der kalifornische Gouverneurskandidat setzt auf seine eigene Wahl)
Die Auswirkungen der Ereignisse auf Finanzmärkte und Investoren
Geopolitische Ereignisse, die in handelbare Vermögenswerte umgewandelt werden, stellen für traditionelle Investoren eine neue Herausforderung dar. Obwohl diese Märkte alternative Indikatoren für das Marktsentiment bieten, sind sie zugleich sehr unsicher. Kürzlich hat Israel Anklage gegen diejenigen erhoben, die verdächtigt werden, geheime Informationen zu nutzen, um von Vorhersagemärkten zu profitieren, was darauf hindeutet, dass die Regierung das Thema ernst nimmt. Die Öffentlichkeit sollte erkennen, dass aufkommende Vermögenswerte stark durch nachrichtengetriebene und potenzielle Informationslücken eingeschränkt sind.
Während sich der Konflikt weiter ausbreitet, sind verschiedene neue Verträge auf Polymarket erschienen, unter anderem ob Iran die Straße von Hormus schließen wird? Wer ist Irans neuer Oberster Führer? Bis heute war das Handelsvolumen all dieser Kontrakte minimal.
Dieser Artikel Polymarket Neuer Account setzt präzise auf “Luftangriffe auf Iran bis Ende Februar” Gewinnmillionen erschien zuerst bei Chain News ABMedia.
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