Am 2. März kündigte die südkoreanische Regierung an, die Art und Weise, wie der öffentliche Sektor digitale Vermögenswerte behandelt, umfassend überprüfen zu werden. Südkoreas stellvertretender Premierminister und Minister für Finanzen und Wirtschaft, Koo Yun-cheol, sagte, dass Polizei und Steuerbehörden, nachdem Polizei und Steuerbehörden der Misswirtschaft und Beschlagnahmung von Krypto-Vermögenswerten ausgesetzt seien, die Behörden dringend Reformen zur Stärkung der Aufsicht und Sicherheitsmechanismen der Regierung für digitale Vermögenswerte vorantreiben werden.
Koo Yun-cheol veröffentlichte eine Erklärung auf der X-Plattform, in der sie erklärte, dass die Regierung mit der Finanzdienstleistungskommission, dem Finanzaufsichtsdienst und anderen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten wird, um systematische Inspektionen der digitalen Vermögenswerte durchzuführen, die von Strafverfolgungsbehörden im Rahmen der Beschlagnahmung erhalten wurden, einschließlich Vermögensverwahrungsmethoden, Prozesse der privaten Schlüsselverwaltung und Vermögensregistersystemen. Er wies darauf hin, dass die südkoreanische Regierung Krypto-Vermögenswerte nicht aktiv hält, es sei denn, sie werden rechtlich aufgrund von Steuereinnahmen oder strafrechtlichen Ermittlungen beschlagnahmt.
Das Reformengagement resultiert aus der Besorgnis der öffentlichen Meinung, die durch eine Reihe jüngster Managementfehler verursacht wurde. Laut einem neuen Bericht hatte die Polizei im Seouler Stadtteil Gangnam 22 beschlagnahmte Bitcoins an ein Drittanbieterunternehmen zur Verwahrung übergeben, doch der Vermögenswert ging 2022 aufgrund fehlender Kontrolle über den privaten Schlüssel verloren. Die Charge der Bitcoins war damals etwa 1,4 Millionen Dollar wert, und der Fall hat nun zur Festnahme von zwei Verdächtigen geführt; die Staatsanwaltschaft untersucht, ob es Bestechung oder Fehlverhalten gab.
Gleichzeitig nehmen die Zweifel an der Fähigkeit des südkoreanischen öffentlichen Sektors, Krypto-Vermögenswerte zu verwalten, weiter zu. Regulierungsbehörden wurden zudem dafür kritisiert, eine Schwachstelle im internen System einer großen Plattform nicht umgehend zu erkennen, die fälschlicherweise Milliarden von Dollar an Bitcoin auf Nutzerkonten gutgeschrieben hat, was Bedenken hinsichtlich des Risikokontrollsystems für digitale Vermögenswerte aufwirft.
Koo Yun-cheol sagte, dass die Regierung so bald wie möglich strengere Sicherheitsvorschriften formulieren werde, darunter die Verschärfung der Verwahrungsstandards für Krypto-Vermögenswerte, Kontrollmechanismen für private Schlüssel und Prüfungsprozesse, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Brancheninsider wiesen darauf hin, dass da Strafverfolgungsbehörden in verschiedenen Ländern zunehmend digitale Vermögenswerte beschlagnahmen, die sichere Verwaltung von Krypto-Vermögenswerten zu einer wichtigen Herausforderung geworden ist, der sich das globale Regulierungssystem stellen muss.
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