Das US-Bankensystem weist einen unrealisierten Verlust von 306,1 Milliarden US-Dollar auf, während der Bitcoin-Preis weiterhin die Marke von 66.000 US-Dollar hält

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Am 2. März wurde berichtet, dass das US-Bankensystem weiterhin mit unrealisierten Verlusten bei großflächigen Wertpapieren belastet ist, der Bitcoin-Markt jedoch nicht wesentlich schwankt. Laut den Daten zeigt der jüngste vierteljährliche Bankbericht der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), dass die Bank of America im vierten Quartal 2025 insgesamt etwa 306,1 Milliarden US-Dollar an unrealisierten Verlusten auf Wertpapiere verzeichnete. Obwohl dieser Umfang weiterhin hoch ist, sind sie etwa 31 Milliarden Dollar weniger als im vorherigen Quartal, also etwa 9,2 %, der niedrigste Wert seit dem ersten Quartal 2022.

Unrealisierter Verlust bezieht sich auf die Differenz zwischen dem Kostenpreis und dem aktuellen Marktpreis, wenn eine Bank ein Wertpapier kauft. Während des Zyklus steigender Zinsen fielen viele Anleihepreise, was Druck auf die Bankbilanzen ausübte. Die FDIC wies im Bericht darauf hin, dass die damit verbundenen Verluste zwar weiterhin erheblich sind, der jüngste Abwärtstrend jedoch die Marktbedenken hinsichtlich der systemischen Risiken im Bankwesen bis zu einem gewissen Grad gemildert hat.

Vor dem Hintergrund des Drucks auf das Bankensystem ist der Bitcoin-Preis relativ stabil geblieben. Marktdaten zeigen, dass Bitcoin derzeit um 66.000 US-Dollar schwankt und nicht heftig auf die potenziellen Risiken im Bankensektor reagiert hat. Einige Analysten glauben, dass der aktuelle Kryptomarkt mehr auf Veränderungen im makroökonomischen Liquiditätsumfeld und der Kapitalstruktur achtet als auf einen einzelnen Finanzsystemindikator.

Der Bericht zeigt außerdem, dass in diesem Quartal insgesamt drei Banken in der “Problembankenliste” aufgeführt wurden, womit die Gesamtzahl der Banken auf 60 steigt, was etwa 1,4 % der Gesamtzahl der US-Banken entspricht. Die FDIC erklärte, der Prozentsatz liege in Nicht-Krisenzeiten weiterhin im normalen Bereich von 1 % bis 2 %. Die sogenannten “Problembanken” beziehen sich in der Regel auf Institutionen, die im regulatorischen CAMELS-Ratingsystem mit einem Rating von 4 oder 5 bewertet werden, was bedeutet, dass sie erhebliche Risiken in Bezug auf Kapital, Vermögensqualität, Management oder Liquidität haben.

Es ist erwähnenswert, dass es im vierten Quartal 2025 keine Bankpleiten in der US-Bankenbranche gab und eine neue Bank zur Gründung genehmigt wurde. Die Regulierungsbehörden sind der Ansicht, dass diese Anzeichen darauf hindeuten, dass das Bankensystem insgesamt stabil bleibt.

Die FDIC erwartet außerdem, dass die US-Bankenbranche im Jahr 2025 etwa 295,6 Milliarden US-Dollar an Gesamtjahrsgewinnen erreichen wird, was einem Anstieg von etwa 10 % im Jahresvergleich entspricht. Das Gewinnwachstum war hauptsächlich auf Nettozinserträge und Zinserträge zurückzuführen, die den Druck durch steigende Betriebskosten teilweise ausgleichten.

Marktbeobachter weisen darauf hin, dass es zwar weiterhin verborgene Risiken in den Bankenbilanzen gibt, das aktuelle Finanzsystem jedoch noch keinen ähnlichen Ketteneffekt wie eine historische Krise hatte. In diesem Umfeld bleibt der Bitcoin-Preis stabil, was auch zeigt, dass der digitale Vermögensmarkt allmählich eine eigenständige Logik des traditionellen Banksystems entwickelt.

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