Verstehen Sie das „Kriegsskript“ von Trump: Die zehn Signale, die Investoren unbedingt kennen sollten

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Iranischer Krieg eskaliert. In den letzten 12 Monaten haben wir systematisch alle geopolitischen Konflikte rund um Präsident Trump analysiert. Was wird als Nächstes passieren? Diese klare Anleitung erklärt die möglichen zukünftigen Entwicklungen und was sie für Investoren und Finanzmärkte bedeuten.

Vorab: Speichern Sie diesen Artikel – er wird eine wichtige Referenz für die Marktbewegungen in den nächsten 2 bis 4 Wochen sein.

Am 17. Januar 2026 veröffentlichten wir das erste „Playbook“, das „Tariff Playbook“. Zu dieser Zeit erhöhte Trump kontinuierlich den Zolldruck auf die EU und verfolgte gleichzeitig seine Strategie bezüglich des Kaufs Grönlands. Es stellte sich heraus, dass dieses Papier fast exakt den Ausgang der neuesten Zollrunde vorhersagte. Wie haben wir das geschafft?

Seit der Amtseinführung von Trump am 20. Januar 2025 haben wir hunderte Stunden damit verbracht, geopolitische und handelspolitische Nachrichten im Zusammenhang mit Trump systematisch zu analysieren. Dabei identifizierten wir ein klares Muster: Wenn Trump versucht, ein wirtschaftliches oder militärisches Ziel zu erreichen, nutzt er bei Verhandlungen mit Verbündeten und Gegnern meist eine ähnliche Strategie.

Dieses Muster haben wir 2025 und Anfang 2026 als wichtigen Bestandteil unserer Investmentstrategie erkannt. Heute halten wir es für den richtigen Zeitpunkt, diese Methode mit der Öffentlichkeit zu teilen. Wir hoffen, so eine Orientierungshilfe in volatilen Märkten bieten zu können.

Schritt 1: Der Anfang aller Konflikte ist fast immer derselbe

Zunächst schauen wir, wie der Iran-Krieg begann.

Der Konflikt begann nicht erst am 28. Februar mit den ersten Angriffen auf den Iran – er wurde bereits zwei Monate vorher vorbereitet.

In den Wochen vor Kriegsausbruch postete Trump mehrfach: „Eine riesige Flotte ist auf dem Weg nach Iran“ und forderte den Iran auf, „einen Deal zu machen“.

Trump – Truth Social (28. Januar 2026)

Der Iran-Krieg ist der größte militärische Einsatz, an dem Trump in seiner zweiten Amtszeit beteiligt ist. Betrachtet man die letzten 6 bis 8 Wochen, zeigt sich, dass Trumps Strategie in diesem Konflikt fast identisch ist mit der bei Handelskriegen oder bei der Festnahme von Venezuelas Präsident Maduro angewandten Logik.

Warum? Natürlich unterscheiden sich die konkreten militärischen Aktionen. Doch bei Verhandlungs- und Drucktaktiken folgt er einem wiederkehrenden Muster.

Beispielsweise ein Post vom 29. November 2025: Trump kündigte an, „den Luftraum über Venezuela vollständig zu schließen“. Wichtig ist, dass diese Ankündigung mehr als einen Monat vor der tatsächlichen Festnahme Madurros erfolgte. Vor den Aktionen wurde durch öffentliche Statements und militärische Signale bereits enorm Druck aufgebaut.

Trump – Truth Social (29. November 2025)

Ein weiteres Beispiel: Zwischen dem 1. und 18. Januar 2026 veröffentlichte Trump mehrere ähnliche Beiträge. Darin forderte er, „Grönland zu kaufen“ und übte Druck auf Dänemark aus. Wenige Tage später setzte er großflächige Zölle gegen die EU durch.

Trump – Truth Social (18. Januar 2026)

Offensichtlich ist der erste Schritt im „Krieg-Playbook“ Trumps, durch öffentliche Äußerungen massiven Druck auszuüben, um den Gegner zu einer Einigung zu zwingen.

Schritt 2: Strategische Haltung und tatsächliche Maßnahmen

Der zweite Schritt zeigt sich in sichtbaren Vorbereitungen: Bevor echte Aktionen starten, werden militärische oder politische Maßnahmen ergriffen, um Abschreckung und Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Beim Iran umfasst das: Truppenverlegungen; öffentliche Koordination mit Verbündeten; und die Entsendung der sogenannten „Armada“ ins Nahost-Gebiet.

Ähnliche Muster gab es bei Venezuela: Zunächst Ankündigungen wie Flugverbote und regionale Truppenverlegungen, erst später die tatsächlichen Maßnahmen gegen Maduro.

Auch im Handelskrieg ist das Muster klar: Zuerst Untersuchungen, administrative Prüfungen und öffentliche Ankündigungen, dann die tatsächliche Einführung von Zöllen.

Beispiel: Am 11. August 2025 traf Trump den CEO von Intel, Lip-Bu Tan. Kurz davor schrieb Trump auf Truth Social, Tan sei „in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt“ und müsse sofort zurücktreten. Wenige Tage später kündigte die US-Regierung eine Vereinbarung an, bei der Intel 10 % der Anteile verkauft – innerhalb von zwei Monaten erzielte diese Investition über 80 % Gewinn.

Erneut: Trump strebt fast immer eine „Transaktion“ an.

Manchmal endet der Konflikt bereits im zweiten Schritt. Nach Drohungen und Druck wird verhandelt und eine Einigung erzielt.

Wenn nicht, geht es weiter zu Schritt 3.

Schritt 3: Freitagabend-Schläge

Wenn der anfängliche Druck nicht wirkt, eskaliert Trump meist militärisch oder wirtschaftlich.

Ein charakteristisches Merkmal: Viele bedeutende Ankündigungen oder Aktionen erfolgen am Freitagabend, wenn die US-Börse geschlossen ist und die Futures noch nicht voll liquide sind.

Warum? Weil Trump die Marktvolatilität sehr genau beobachtet.

Beispiele für Freitagabend- oder Samstagfrüh-Aktionen:

  • Israels Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen – 21. Juni
  • US-Militärschläge gegen Drogen-Schiffe in der Karibik – 1. September
  • Androhung 100%-Zölle gegen China – 10. Oktober
  • Schließung des venezolanischen Luftraums – 29. November
  • Militärische Einsätze in Nigeria – 25. Dezember
  • US-Luftangriffe auf Iran – 28. Februar

Seit 2025 finden viele geopolitische Aktionen nach Börsenschluss statt, was strategisch bewusst gewählt ist. Bei solchen Ereignissen gerät die Marktpreisfindung schnell aus den Fugen: Liquidität sinkt, algorithmische Handelssysteme verstärken die Volatilität, intraday-Reaktionen können Panik auslösen.

Im Gegensatz dazu bietet die späte Freitagabend-Ansage eine Pufferzone, in der Investoren, Institutionen und Regierungen das Wochenende nutzen können, um Informationen zu verarbeiten, Risiken abzuwägen und Szenarien durchzuspielen.

Am Montagmorgen sind die Reaktionen meist ausgeprägter, weil die Marktteilnehmer besser vorbereitet sind.

Beim Iran war der 28. Februar der entscheidende Zeitpunkt. Normalerweise signalisierte Trump vor Börseneröffnung, dass eine Einigung möglich sei – um die Märkte zu beruhigen.

Dieses Mal passierte das nicht, und die Situation ging in Schritt 4 über.

Schritt 4: Risiko-Preise in verschiedenen Assets breiten sich aus

Nach einem solchen Ereignis öffnen die Futures am Sonntagabend um 18 Uhr (ET) – die Preise für verschiedene Anlageklassen schwanken dann stark.

Doch die Märkte bleiben skeptisch, ob der Konflikt lange andauert.

Der Grund: Trump will letztlich immer eine „Transaktion“. Die anfängliche heftige Reaktion bei Aktien, Rohstoffen und Anleihen wird meist vor Börseneröffnung am Montag teilweise zurückgenommen.

Beispiel: Am 2. März 2026, einen Tag vor Redaktionsschluss, zeigten Öl und S&P 500 typische Reaktionsmuster: WTI stieg kurz um 70 %, während der S&P zeitweise im Plus war. Doch im Tagesverlauf kehrten beide zurück: Öl erreichte neue Höchststände, Aktien fielen auf neue Tiefs.

Der Grund: Trump weiß, dass die Märkte wissen, dass er auf eine Einigung hinarbeitet. Trotz anfänglicher Optimismus bleiben die Konflikte oft bestehen und eskalieren weiter.

Jetzt ist Schritt 5 erreicht.

Schritt 5: Trump deutet an, dass Konflikte „langfristig andauern“ könnten

Wenn Investoren erwarten, Trump werde „nachgeben“ und die Lage schnell bereinigen, sind sie oft überrascht, wenn er das Gegenteil ankündigt.

Am 2. März sagte Trump, „Der Krieg kann ewig dauern“, und er habe „unbegrenzte Mittel an Hochtechnologie-Waffen“.

Das Wort „ewig“ steht in Anführungszeichen – eine taktische Formulierung. Trump will damit signalisieren: Er möchte keinen „ewigen Krieg“, aber er ist bereit, ihn zu führen, wenn es sein muss.

Auch das ist eine Verhandlungsstrategie.

Trump – 2. und 3. März 2026

Seit dem Konflikt mit Iran begann, war unsere Einschätzung stets: Trump profitiert nicht von einem langwierigen Krieg. Auch wenn er kürzlich von „Forever War“ sprach, bleiben wir bei dieser Ansicht.

Warum? Weil die wichtigsten Ziele seiner Regierung sind: ein „Friedenspräsident“ zu sein; die Inflation zu senken; und die Benzinpreise auf 2 USD pro Gallone zu drücken.

Ein langwieriger Konflikt mit Iran würde diesen Zielen widersprechen, vor allem in einem Wahljahr, in dem kurzfristige Eskalationen die politische Lage stark beeinflussen könnten.

Schritt 6: Märkte beginnen, einen langfristigen Konflikt einzupreisen

Bis zum 3. März 2026 zeigt sich, dass das „Playbook“ in Aktion tritt.

Beispiel: Der Brent-Ölpreis steigt auf über 85 USD/Barrel – der höchste Stand seit fast zwei Jahren.

Die US-Aktien haben alle Gewinne der Vorwoche wieder abgegeben und neue Tiefs erreicht.

Sicherheits- und Fluchtinvestitionen steigen stark, Kapital fließt aus Risikoanlagen ab.

Der Dow Jones fiel an diesem Tag um ca. 1100 Punkte.

US-Markt & Rohstoffe – 3. März 2026

In dieser Phase ist klar: Es handelt sich nicht nur um einen kurzfristigen, symbolischen Konflikt. Der Ölpreis über 85 USD spiegelt Risiken in Lieferketten, höhere Versicherungskosten für Schiffe durch die Straße von Hormuz und mögliche Sperrungen wider.

Gleichzeitig sind die Aktienkurse auf Tiefststände gefallen, was auf eine Neubewertung der Dauer des Konflikts hindeutet. Die Psychologie ist entscheidend: Nach der ersten Abwärtsbewegung hoffen viele auf eine schnelle Einigung. Bei der zweiten Abwärtsbewegung glauben noch immer viele an eine vorübergehende Eskalation. Doch bei der dritten Bewegung beginnt die Marktstruktur, sich grundlegend zu verändern.

„Smart Money“ erkennt oft, wann die Marktstimmung zu extrem ist, vor allem bei steigender Retail-Beteiligung.

Seit 2025 basiert unsere Investmentstrategie stark auf diesem Prinzip: Frühzeitig die Muster in Trumps Konfliktstrategie zu erkennen und die nächste Trendwende vorherzusagen.

Seit 2020 haben unsere Strategien eine Rendite erreicht, die fast das Fünffache des S&P 500 beträgt. Im Jahr 2025 erzielten wir eine Rendite von 21,8 %, deutlich besser als der Index.

Performance der „Kobeissi Letter“-Strategie (2020–2025)

Damit kommen wir zu Schritt 7.

Schritt 7: „Bedingte Downgrade-Signale“ treten auf

Vor dieser Phase ist eine wichtige Klarstellung nötig: Der Zeitraum zwischen Schritt 6 und 7 ist sehr variabel. Im Handelskrieg 2025 dauerte diese Phase mehrere Monate, bis am 9. April eine „Zollpause“ verkündet wurde. Diese Entscheidung wurde maßgeblich durch den raschen Anstieg der US-Staatsanleiherenditen beeinflusst.

Meist gibt es einen Auslöser (Catalyst), der Trump veranlasst, die Eskalation zu beenden oder zu mildern. Das kann sein:

  • Eine Partei schlägt aktiv eine Einigung vor;

  • Oder es treten bedeutende Marktsignale auf.

10-jährige US-Staatsanleihe – 9. April: Zollpause

Nach einer erheblichen Risiko-Preisausweitung in Aktien, Rohstoffen und Anleihen beginnt Trump oft, vorsichtig Entspannungssignale zu senden. Diese Signale bedeuten nicht automatisch Zugeständnisse.

In der Iran-Situation könnten zwei Szenarien eintreten: Entweder ein Regierungswechsel in Iran oder ein bedeutendes Ereignis mit globalen Auswirkungen.

In dieser Phase werden offizielle Aussagen zunehmend konditional: Es wird betont, dass Verhandlungen möglich sind, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Begriffe wie „Gespräche“, „Verhandlungen“ oder „Rahmenabkommen“ tauchen auf.

Das Ziel ist, ohne strategische Zugeständnisse die Reaktionen der Gegner und Märkte zu testen.

Beispiele:

  • Oktober 2025: Trump erreicht eine Zollvereinbarung mit China
  • Januar 2026: Abkommen mit der EU über Grönland
  • Februar 2026: Handelsabkommen mit Indien

Diese Vereinbarungen folgen meist einem ähnlichen Muster: Drohung → Maßnahmen → Eskalation → schrittweise Deeskalation.

Schritt 8: Feedback-Schleife zwischen Markt und Politik

Ein oft übersehener Punkt: Die Finanzmärkte werden zunehmend Teil der Verhandlungsumgebung. Trump achtet stark auf Börsenentwicklung, Energiepreise und Inflationserwartungen – alles Teil seiner politischen Narrative.

Wenn der Konflikt zu lange dauert und die Ölpreise stark steigen, beeinflusst das direkt seine Kernziele: Führungsanspruch für einen „Friedenspräsidenten“; Inflationskontrolle; Benzinpreis auf 2 USD/Gallone.

Steigende Energiepreise wirken sich rasch auf Verbraucherstimmung und Inflationsdaten aus, was wiederum die politische Lage beeinflusst – vor allem im Wahljahr.

Laut JPMorgan könnte eine Blockade des Hormuz-Straße den Ölpreis auf 120–130 USD pro Barrel treiben. Das würde die US-Inflation auf ca. 5 % steigen lassen.

Letzte Mal lag die Inflation in den USA im März 2023 bei 5 %, damals bei einer aggressiven Zinserhöhungspolitik der Fed.

Aktuelle Indikatoren, die man beobachten sollte:

  • Brent-Öl über 90 USD/Barrel – steigert Inflationsängste
  • Aktienrückgänge von 5 % oder mehr – verändern die Stimmung
  • Benzinpreise steigen um mehr als 10 % – schaden dem Verbrauchervertrauen

Wenn diese Schwellenwerte erreicht oder knapp überschritten werden, steigt die Wahrscheinlichkeit für Nachrichten über Verhandlungen erheblich.

Wichtig: Das ist genau der Moment, in dem „Smart Money“ beginnt, Positionen aufzubauen – weil die Retail-Investoren oft schon in Panik sind.

Schritt 9: Einigung und Narrative

Im Iran-Konflikt ist Schritt 9 bedingt.
Wenn die iranische Regierung zusammenbricht, könnten die USA und Israel verkünden, dass die Mission erfolgreich war. Dann endet die Strategie bereits vor Schritt 9.

Falls nicht, folgt: Die meisten Konflikte enden in Verhandlungen, die als strategischer Sieg dargestellt werden. Das konkrete Abkommen variiert, aber die Narrative sind ähnlich: „Maximaler Druck“ zwingt den Gegner zu Zugeständnissen.

In früheren Handelskriegen wurden erzielte Abkommen oft als Beweis für den Erfolg der Eskalation dargestellt (z.B. mit China, EU, Indien, Vietnam, Japan).

Auf Unternehmensebene erfolgt die Lösung meist durch öffentlichen Druck, Aktienbeteiligungen oder strukturelle Anpassungen (z.B. Intel-Deals, Rohstoffabkommen).

In geopolitischen Konflikten werden Waffenstillstands- oder Rahmenvereinbarungen als Druckmittel interpretiert: Durch harte Haltung wird der Gegner zur Einigung gezwungen (z.B. bei mehreren Konflikten 2025).

Wenn der Iran-Konflikt nach diesem Muster verläuft, zeigt sich die Lösung meist erst, wenn ausreichend Druck aufgebaut wurde.

Diese Lösung kann sein: Ein Waffenstillstand mit Nuklear-Komponente; regionale Sicherheitsabkommen mit Durchsetzung; oder Sanktionslockerungen bei Erfüllung bestimmter Bedingungen.

Der konkrete Aufbau ist weniger entscheidend als der Zeitpunkt der Einigung und die Narrative.

Schritt 10: Schnelle Asset-Preise und politische „Sieg-Narrative“

Der letzte Schritt im Trump-Strategie-Set ist nicht das Ende nach der Vereinbarung. Entscheidend ist, wie die Märkte auf die Lösung reagieren und welche politische Erzählung entsteht.

Historisch gesehen: Sobald ein klares Lösungsszenario sichtbar ist, kommt es meist zu einem raschen, heftigen Repricing – weil sich die Positionen der Marktteilnehmer ändern.

Wenn Verhandlungen glaubwürdig erscheinen, sind die meisten Investoren bereits defensiv positioniert: Energie-Assets steigen, Risikoaktien werden verkauft, Volatilität steigt.

Wenn die Unsicherheit verschwindet, werden diese Positionen schnell glattgestellt – was zu plötzlichen Preisumkehrungen führt.

Das haben wir 2025 mehrfach gesehen: im April, August, Oktober 2025 und Januar 2026.

In früheren Handelskriegen führte eine Ankündigung von Zollpausen oder Abkommen meist zu schnellen Kursanstiegen, auch wenn die tieferliegenden Probleme ungelöst blieben. Bei geopolitischen Eskalationen sinken die Preise oft ebenso schnell, wenn die Märkte die Wiederöffnung der Schifffahrtswege oder eine Begrenzung des Konflikts erkennen.

Diese Neubewertung erfolgt meist abrupt, weil die treibende Kraft nicht die fundamentale Lage ist, sondern die schnelle Rücknahme der Risikoaufschläge. Der Markt steigt nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil die schlimmsten Szenarien deutlich unwahrscheinlicher werden.

Noch einmal: Selbst eine kurzfristige Preisreduktion im Sinne einer „Worst-Case“-Einschätzung ist Teil von Trumps Verhandlungsstrategie.

Wir bleiben bei unserer Einschätzung: Wenn in den nächsten Tagen oder Wochen keine militärische Aktion der USA gegen Iran zum Zusammenbruch der iranischen Regierung führt, wird die Verhandlung wieder auf den Tisch kommen.

Trump will keinen „ewigen Krieg“ – das widerspricht seinen wirtschaftlichen Zielen.

Was in den nächsten 2–4 Wochen passieren könnte

Derzeit befindet sich die Situation im Übergang zwischen Hochstimmung und vorsichtiger Entspannung. Im Vergleich zu den ersten Luftangriffen beginnt der Markt, einen längeren Konflikt einzupreisen.

Ölpreise steigen, kurzfristige Erholungen bei Aktien schwinden, defensives Kapital fließt verstärkt.

Aus Erfahrung wissen wir: Das ist eine Phase, in der Pessimismus in den Positionen verankert wird. Gleichzeitig steigen die Chancen auf eine Verhandlungslösung – „Smart Money“ sucht nach Einstiegsmöglichkeiten.

Das zeigt sich bereits bei Gold- und Silberpreisen: Beide Metalle sind deutlich gefallen, Silber in 24 Stunden um ca. 20 %. Trotz der allgemeinen Risiko-Neubewertung.

Das deutet auf eine große Flucht in Cash hin, was viele Investoren als sicherste Absicherung sehen.

„Smart Money“ beobachtet diese Kapitalbewegungen genau.

Gold und Silber – März 2026

Wichtig: Nicht das Ziel aus den Augen verlieren

In den kommenden Wochen gibt es drei Hauptszenarien:

  1. Kurze Eskalation: Ölpreise steigen weiter, Aktien fallen, dann kehren die Signale zu Verhandlungen zurück. Aufgrund der defensiven Positionen könnten die Märkte bei Verhandlungsankündigungen schnell drehen.

  2. Kontrollierte Dauer: Konflikt bleibt bestehen, Öl bleibt hoch, Aktien schwanken. Lösung verzögert sich, bis der Druck nachlässt.

  3. Regionale Ausweitung: Schifffahrtswege blockiert, mehr Länder involviert – Ölpreise steigen auf dreistellige Beträge, Risikoanlagen fallen tief. Diese Variante ist weniger wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

Letztlich gilt: Seit Trump im Amt ist, enden fast alle größeren Konflikte mit einer Einigung.

Trump ist ein erfahrener Verhandler. Wer dieses Muster erkennt und folgt, kann profitieren.

Über unsere Strategie

In diesem turbulenten Umfeld profitieren Investoren, die objektiv bleiben und systematisch vorgehen. Unsere Strategie hat sich seit 2020 fast verfünffacht. Seit 2020 liegt die Rendite bei nahezu dem Fünffachen des S&P 500. 2025 erzielten wir eine Rendite von 21,8 %, deutlich über dem Index. Das liegt daran, dass wir frühzeitig die Muster in Trumps Konfliktstrategie erkennen und die nächste Trendwende vorhersagen.

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