US-Verteidigungsminister Hegseth kündigte an, dass US-Marine-U-Boote am 3. Tag im Indischen Ozean ein iranisches Kriegsschiff mit Torpedos versenkt haben. Dies ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass US-U-Boote feindliche Schiffe mit Torpedos angegriffen haben, was einen neuen Abschnitt im militärischen Konflikt zwischen Iran und den USA markiert.
Hegseth erklärte außerdem, dass die USA und Israel innerhalb einer Woche die „vollständige Kontrolle“ über den iranischen Luftraum erlangen werden, was bedeutet, dass sich der Konflikt rasch in Richtung eines umfassenden Krieges entwickelt.
Laut iranischer Staatsmedien, Fars News, hat die iranische Regierung offiziell einen Notfallplan aktiviert, um sich auf einen möglichen langwierigen Krieg vorzubereiten. Der Plan wurde vom Präsidenten genehmigt und wird von verschiedenen staatlichen Institutionen koordiniert. Ziel ist es, die Grundversorgung mit lebenswichtigen Gütern sicherzustellen, die Produktion aufrechtzuerhalten und die strategische Steuerung der nationalen Infrastruktur zu maximieren.
Beamte erklärten, dass dieser Plan darauf abzielt, die wirtschaftliche Stabilität und die Versorgungsketten auch bei einer langfristigen Eskalation des Konflikts aufrechtzuerhalten, was zeigt, dass Teheran auf einen langanhaltenden Krieg mental vorbereitet ist.
Die Verbündeten der USA zeigen deutliche Differenzen in ihrer Haltung gegenüber Iran. Spaniens Außenminister Alvárez widersprach direkt den Aussagen des Weißen Hauses. Früher am Tag erklärte der US-White-House-Sprecher Levitt bei einer Pressekonferenz, „Spanien habe zugestimmt, mit den US-Truppen bei militärischen Aktionen gegen Iran zusammenzuarbeiten“, woraufhin Alvárez sofort antwortete, dass diese Aussage „völlig falsch“ sei.
Der deutsche Verteidigungsminister Pistorius betonte im Bundestag eindeutig: „Deutschland ist keine Kriegspartei und wird nicht an einem Krieg der USA und Israels gegen den Iran teilnehmen.“ Er warnte vor den hohen Risiken einer Eskalation im Nahost-Konflikt und sagte: „Aus historischen Erfahrungen wissen wir, dass Krieg viel leichter zu beginnen ist als ihn zu beenden.“ Derzeit sehe er keine realistische Strategie für einen Abzug aus der Region.
Im Vergleich dazu ist die britische Haltung deutlich vager. Laut „The Guardian“ erklärten britische Beamte, „dass eine Beteiligung an der Bekämpfung iranischer ballistischer Raketensysteme in Zukunft nicht ausgeschlossen ist.“ Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass US-Strategen in den kommenden Tagen mit schweren Bombern auf den Flughäfen in Gloucestershire und den Chagos-Archipel im Indischen Ozean stationiert werden, um von dort aus Angriffe auf iranische unterirdische Raketeneinrichtungen durchzuführen.
Während sich der Konflikt zwischen den USA und Iran verschärft, spielt der Kryptomarkt weiterhin eine Rolle als Reaktionsinstrument für globale Investoren auf geopolitische Risiken. Bitcoin schwankte kürzlich im Bereich von 66.000 bis 74.000 USD. Während der Höhepunkt der Konfliktsorgen den Kurs kurzzeitig unter 66.000 USD drückte, erholte sich BTC rasch und zeigte eine stärkere Abwärtsresistenz als die US-Aktien im gleichen Zeitraum.
Das offene Interesse an Krypto-Futures sank um 2 % auf 93,78 Milliarden USD, was auf eine Reduktion der Hebelwirkung durch Investoren hindeutet, um Unsicherheiten zu begegnen. Dennoch bleibt die Marktkapitalisierung bei etwa 2,3 Billionen USD, was zeigt, dass die Marktteilnehmer die Kriegsentwicklung schneller verarbeiten als traditionelle Finanzmärkte. Dies stärkt erneut die Erzählung von Bitcoin als „digitalem Gold“ und sicheren Hafen in Krisenzeiten.
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