Die auf der Blockchain basierende Kreditprotokoll Radiant Capital wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal einem großen Angriff ausgesetzt. Als Folge des Angriffs entstand ein Verlust von mehr als 50 Millionen Dollar. Der Angreifer erlangte drei Schlüssel im Multi-Signatur-Wallet-System der Plattform und nutzte eine erhebliche Sicherheitslücke aus. Daher hat das Altcoin-Projekt RDNT von Radiant schnell an Wert verloren.
Nach Angaben von Blockchain-Forschern hat der Angreifer drei kritische Schlüssel in Blockchain-Verträgen erhalten, die von Radiant Capital verwendet werden. Radiant wird von einem Multi-Signatur-Wallet-System verwaltet. Dem Angreifer gelang es jedoch, die Schlüssel so zu kontrollieren, dass dieses Wallet-System deaktiviert wurde. Insbesondere die Blockchain-Sicherheitsfirma De.Fi erklärte, dass der Angreifer die BSC- und ARB-Plattformen mit der Funktion “transferFrom” infiltriert hat. Derzeit ist nicht klar, wie diese Schlüssel erlangt wurden.
Wie von Kriptokoin.com berichtet, wurde Radiant im Januar 2023 erneut Opfer eines ähnlichen Angriffs und erlitt einen Schaden von 4,5 Millionen Dollar. Aus den Blockchain-Aufzeichnungen geht hervor, dass der Angreifer verschiedene Token wie USDT, USDC, WBNB und ETH gestohlen hat. Diese Situation hat bei den Investoren und Nutzern von Radiant große Besorgnis ausgelöst, da das Altcoin-Projekt RDNT zum zweiten Mal schwer getroffen wurde.
Das Altcoin-Projekt RDNT von Radiant Capital hat nach dem Angriff rapide an Wert verloren. Laut TradingView sank der Preis von RDNT nach dem Angriff von 0,719 auf 0,648 Dollar. Dies bedeutet einen Rückgang von etwa 10% für das Token. Darüber hinaus führte dieser negative Einfluss auf dem Markt zu Panik unter den Token-Inhabern. Aus diesem Grund hat das Radiant-Team sofort Maßnahmen ergriffen und begonnen, die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Radiant Capital gab bekannt, dass es nach dem Angriff mit Sicherheitsfirmen SEAL911, Hypernative, ZeroShadow und Chainalysis in Kontakt getreten ist. Dennoch wird das Team von Investoren genau verfolgt, wie es Schritte unternimmt, um Sicherheitslücken zu schließen und das Vertrauen in das Altcoin-Projekt wiederherzustellen. Es ist offensichtlich, dass der Ruf von Radiant weiteren Schaden nehmen wird, wenn solche Angriffe erneut auftreten. Infolgedessen werden der Markt und die Investoren vorsichtiger sein müssen, was Sicherheitsprobleme betrifft.
Tony Ke, der Sicherheitsforschungsleiter von Fuzzland, stellte fest, dass Radiant für die intelligenten Vertragskontrollen eine Multi-Signatur-Brieftasche verwendet. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass der Angriff auf das Altcoin-Projekt von Radiant Capital entweder durch Phishing oder durch Intervention eines Insiders erfolgt ist. Darüber hinaus haben die Verdächtigungen, dass der Angreifer interne Informationen hatte, Fragen zur internen Dynamik der Plattform aufgeworfen.
Der Angriff auf Radiant Capital zeigt erneut, wie anfällig Blockchain-Projekte für Sicherheitslücken sind. Als Folge werden die Nutzer und Investoren von Altcoins ihr Vertrauen in solche Projekte erneut überdenken. Daher wird Radiant stärkere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen müssen, um die Spuren dieses Angriffs zu beseitigen.
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